OffenbachStrategie für Smart City vorgestellt

Offenbach: Oberbürgermeister Felix Schwenke bei der Vorstellung der Smart-City-Strategie.
(Bildquelle: Stadt Offenbach/Katja Lenz)
In Offenbach ist der erste Entwurf der Open-Smart-City-Strategie vorgestellt worden. Die Grundlage dafür bildeten nach Angaben der Stadt die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung. Unter dem Motto „Smart ist, was nützt“ hatte die Stabsstelle Digitalisierung ab Mai 2023 Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände zu ihren Vorstellungen bezüglich einer Open Smart City befragt. „Ich freue mich über die vielen Ideen und Anregungen unserer Bürgerinnen und Bürger. Denn mir ist es wichtig, dass wir nicht einfach irgendwie Digitalisierung aus Prinzip machen, sondern Digitalisierung so nutzen, dass es den Menschen hilft“, sagt Oberbürgermeister Felix Schwenke. „Offenbach kann mehr, wenn Du mitmachst“ – diesen Slogan, der auf diversen Plakaten stand, griff das Stadtoberhaupt bei seiner Begrüßung auf: „Smart City braucht Menschen, die mitmachen und mitdenken. Deswegen ist mir die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger so wichtig. Sie muss aber auch über die Stadtgrenzen hinausgedacht werden. Smarte Mobilität ist zum Beispiel nicht sinnvoll, wenn sie an der Grenze endet. Und natürlich geht es hier nicht um große neue Schlagworte ohne Inhalt. Das kennen die Menschen zur Genüge und das ist nicht mein Anspruch. Eine Offenbacher Smart-City-Strategie muss den Menschen Vorteile bringen. Ein Beispiel: Sie kann dazu genutzt werden, dass wir weniger im Stau stehen. An vielen Stellen in der Stadt, zum Beispiel am Kaiserlei, wird der Verkehr bei uns neuerdings in Echtzeit gesteuert.“ Die Vision „Future OF Smart City“ Marius Müller von der Stabsstelle Digitalisierung sagt: „Die erste Version der Strategie bildet den Abschluss unseres Förderprojekts. Sie ist aber nicht abschließend, natürlich werden wir sie weiterentwickeln – zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern.“ Er ergänzt. „Als wir vor zwei Jahren gestartet sind, hatten wir natürlich Ideen, wie wir unsere Stadt smarter machen können. Aber relevanter ist, was die Bürgerinnen und Bürger wollen. Der Austausch ist auch wichtig, um Ängste abzubauen.“

Auf diversen Vor-Ort-Veranstaltungen sowie online haben die Offenbacherinnen und Offenbacher ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen eingereicht (wir berichteten). Die Stabsstelle Digitalisierung hat die Anregungen in Themenbereiche geordnet, so die Pressemeldung. Daraus seien sechs Handlungsfelder entstanden: Mobilität, Wohnen und Leben, Sauberkeit, Kommunikation und Bildung, Klima und Umwelt sowie Wirtschaft. Für jedes Handlungsfeld gebe es ein Zielbild: „Die Zielbilder sind weit gefasst, sie beschreiben, was wir erreichen wollen. Sie werden uns längerfristig begleiten. Zu jedem Zielbild gibt es konkrete Maßnahmen, um das Zielbild zu erreichen. Die Maßnahmen sollen kurzfristig innerhalb von ein bis drei Jahren umgesetzt und laufend ergänzt werden“, erläutert Anne Schwarz von der Stabsstelle Digitalisierung. Wichtig sei dabei die Zusammenarbeit mit den Ämtern und den Stadtwerke-Gesellschaften. In Zukunft soll es auch eine gemeinsame Datenplattform von Stadt und Stadtwerken geben, auf der zum Beispiel über Sensoren ermittelte Daten zur Baumgesundheit oder zum Passantenstrom in der Innenstadt einlaufen. Im Rahmen der Vorstellung der Strategie wurde auch ein auf den Ergebnissen der Befragungen basierender Prototyp der Smart-City-App vorgestellt. Open Smart City Offenbach ist ein Projekt aus dem Förderprogramm Starke Heimat des Landes Hessen. Ziel des Förderprojekts sei es, eine erste Vision und Strategie für die Stadt Offenbach zu erarbeiten.
Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken
[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...
Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein
[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...
Beckum: BE smart
[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...
Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen
[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...
Serie Digitalstädte: Mit Super-App unterwegs
[07.01.2026] In einer losen Serie stellt Kommune21 Digitalstädte mit Vorbildcharakter vor. Den Anfang macht Ahaus: Die nordrhein-westfälische Stadt ist ein Reallabor für digitale Anwendungen – mit einer Super-App als Schlüssel. mehr...
Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital
[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden. mehr...
Göttingen: Ausbau des städtischen Messnetzes
[22.12.2025] Ein Sensoriknetzwerk liefert der Stadt Göttingen wichtige Informationen über Wasserstände, die Baumgesundheit und die lokale Klimaentwicklung. Das Netz soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Daten sollen unter anderem in Forschung, Analysen und Planungsprozesse einfließen. mehr...
Frankfurt am Main: Digital Ressourcen schonen
[15.12.2025] Die Stadt Frankfurt am Main hat drei weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt: den Aufbau eines digitalen Wassermanagements, die Einführung der automatisierten Straßenzustandserfassung sowie die Open Library. Alle drei Projekte tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. mehr...
Frankfurt am Main: Informiert zum Parkhaus
[12.12.2025] Viele Parkhausbelegungen in Frankfurt am Main sind jetzt in Echtzeit online einsehbar. Die erfassten Daten können von Verkehrstelematikanbietern oder Radiosendern für eigene Angebote abgerufen werden. Auch an die Mobilithek des Bundes werden sie übertragen. mehr...
Frankfurt am Main: Echtzeitdaten zum Weihnachtsmarkt
[05.12.2025] Ein Pilotprojekt mit LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren führt die Stadt Frankfurt am Main während des Weihnachtsmarkts am Römer durch. Die Sensoren messen dort das aktuelle Besucheraufkommen mit Laserstrahlen, die erfassten Daten stehen auf der urbanen Datenplattform in Echtzeit zur Verfügung. mehr...
Troisdorf: Smarter parken
[03.12.2025] Mit einer smarten Lösung bereitet Troisdorf der ineffizienten Parkraumbewirtschaftung ein Ende. Parksensoren erfassen jetzt die Belegung einzelner Stellplätze, die Bürgerinnen und Bürger werden darüber in Echtzeit per App informiert. mehr...
Scan-Fahrzeug: Mannheim verlängert Testphase
[01.12.2025] Die in Mannheim durchgeführte Testphase eines Scan-Fahrzeugs zur Ahndung von Falschparkern wird verlängert. Während der Erprobung zeigte sich Nachbesserungsbedarf bei der Kartierung des Scan-Gebiets. Entsprechende Anpassungen wurden direkt vorgenommen. Wie sie sich auswirken, soll die verlängerte Testphase zeigen. mehr...
Taufkirchen: Sensorik für Winter- und Kehrdienst
[01.12.2025] Dank Internet-of-Things-Sensorik kann der Winterdienst des Taufkirchener Bauhofs effizienter geplant, durchgeführt und dokumentiert werden. Die Gemeinde ist von den Vorteilen überzeugt und möchte diese nun auch bei der Straßenreinigung nutzen. mehr...
Arnsberg: Hochwassermonitoring gestartet
[25.11.2025] Arnsberg hat an mehreren Bachläufen im Stadtgebiet neue Pegelstandsensoren installiert, die in Echtzeit ermitteln, wie sich die Wasserstände entwickeln. Die Daten sollen im nächsten Schritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll wiederum ein lokales Frühwarnsystem entstehen. mehr...
Aachen: Überarbeitetes Mobilitätsdashboard
[24.11.2025] Das Aachener Mobilitätsdashboard bietet einen schnellen und einfachen Überblick über das aktuelle Verkehrsgeschehen in der Stadt. Ein neues Design und neue Technologie sollen die Plattform jetzt noch leistungsfähiger machen. mehr...

















