Mittwoch, 30. September 2026

BundestagswahlVerlässliche IT unterstützt Kommunen

[30.09.2021] Die kommunalen IT-Dienstleister haben bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag dank verlässlicher IT im Hintergrund vielerorts für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag ist in den meisten Kommunen ohne technische Probleme verlaufen. Dafür haben die kommunalen IT-Dienstleister mit verlässlicher IT im Hintergrund und Unterstützung beim IT-Management der Wahl gesorgt.
So hat etwa die ITK Rheinland die Wahlämter ihrer elf Mitgliedskommunen bereits im Vorfeld dabei unterstützt, Wählerverzeichnisse und Wahlbenachrichtigungen mithilfe von Daten aus dem Einwohnermeldeverfahren zu erstellen, Testwahlen durchzuführen und die Wählerlisten zu drucken. Am Wahlsonntag selbst habe dann vor allem die fehlerfreie Übermittlung und Online-Darstellung der Endergebnisse im Fokus gestanden.
Auch bei der Südwestfalen-IT (SIT) hat sich nach eigenen Angaben die gute Vorbereitung vor der Bundestagswahl ausgezahlt. „Die Wahl verlief im Bereich der Wahlergebnispräsentation vorbildlich“, heißt es vonseiten des IT-Dienstleisters, der 74 Kommunen aus dem Verbandsgebiet und darüber hinaus betreut hat. Um die technische Stabilität zu gewährleisten, seien im Vorfeld der Wahl immer wieder umfangreiche Tests – meist nachts oder am Wochenende – durchgeführt worden.
Allen Grund zur Zufriedenheit hatten auch die Mitarbeiter der kdvz Rhein-Erft-Rur, die am Wahlsonntag für insgesamt 86 kreisangehörige Städte und Gemeinden aus sieben Kreisen sowie eine kreisfreie Stadt bis in die Nacht hinein aktiv waren. Die IT-seitige Begleitung der Kommunen im Verbandsgebiet hat laut dem IT-Dienstleister reibungslos funktioniert, dank der guten und intensiven Vorbereitung aller Akteure habe es bei Ergebnisübermittlung und -präsentation keinerlei Probleme oder zeitliche Verzögerungen gegeben. Die IT-Systeme seien so performant ausgelegt, dass die rund 9,7 Millionen Zugriffe jederzeit gut und störungsfrei verarbeitet werden konnten.
Gut vorbereitet auf die Wahl waren auch die Kommunen im Verbandsgebiet des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensburg/Lippe (krz). „Diese Wahl war für alle beteiligten Personen mit großen Unsicherheiten und Unbekannten belastet“, berichtet Martin Kroeger, stellvertretender Geschäftsleiter des krz. „Die Kommunen mussten die Wahllokale unter Coronabedingungen einrichten, Briefwahlunterlagen zur Verfügung stellen. Aber für wie viele Briefwähler? Die Beschaffungen fanden im April statt, mitten im Lockdown. Jede Kommune musste hier in die Glaskugel schauen und eine Entscheidung treffen, wie viele Unterlagen für eine kaum absehbare Situation Monate später benötigt würden.“ Das sei in den Städten und Gemeinden im Verbandsgebiet gelungen, obwohl bei dieser Wahl die Briefwahlbeteiligung höher gewesen sei als jemals zuvor.
Das krz selbst hatte sich laut Martin Kroeger ebenfalls intensiv auf die Wahl vorbereitet und sich dazu auch organisatorisch und technisch umgestellt. „Eine enge Verzahnung mit dem technischen Dienstleister, der OWL-IT, war der Grundpfeiler für die hohe Verfügbarkeit der Web-Präsenz am Wahlabend“, berichtet Frank Sommer, Team-Leiter Bürgerservice im krz. Dazu gehörten etwa intensive fachliche Tests, interne und externe Lasttests sowie tägliche Abstimmungstermine. Das Ergebnis war laut krz eine höchst performante Verarbeitung und Darstellung der Wahlergebnisse, die sicher und ohne Störungen oder Cyber-Attacken verlief.



Stichwörter: Fachverfahren, Wahlen


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
bericht

Friedhofsverwaltung: Stimmiges Gesamtkonzept

[29.09.2026] Selbst Friedhöfe sind von der Digitalisierung betroffen. Moderne, webbasierte Software hilft Friedhofsverwaltungen, ihre Aufgaben besser zu organisieren. Zudem schafft sie für Angehörige mehr Verlässlichkeit in einem sensiblen Umfeld. mehr...

Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen

[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...

Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb

[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...

Junge Frau im Auto sitzend präsentiert ihre Führerscheinkarte

Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt

[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...

Ein Geschäftsmann in Startposition vor einer Startlinie

Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte

[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...

Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel

[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...

Junge Grundschüler mit Lehrer bei Schreibübungen

Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren

[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...

Close-up auf papierbasiertes Formular zur Gewerbeanmeldung

Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch

[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...

bericht

Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit

[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...

Zwei Männer stehen vor einem Gebäude und blicken in die Kamera

Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum

[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...

Luftaufnahme von Konstanz
bericht

Konstanz: Kleine Lücken schließen

[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...

Hände auf Laptop, darüber einmontiert Icons für Puzzleteile, Zahnrad, Schraubenschlüssel, Dokument
bericht

Low Code: Schlanker und smarter

[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...

Spielzeugauto und deutscher Führerschein auf deutscher Flagge

AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf

[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...

Mehrere Personen als und jung auf Matratzen in einer Flücjhtlingsunterkunft

Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß

[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...

Spielzeugauto und deutscher Führerschein auf deutscher Flagge

Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag

[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...