Dienstag, 10. März 2026

BayernVermessungsverwaltung umstrukturiert

[12.08.2005] In Bayern wurde ein neues Landesamt für Vermessung und Geoinformation gegründet. Die neue Behörde hat auch die Aufgabe eine integrale Geodatenbank für den Freistaat aufzubauen.

Der Freistaat Bayern hat am 1. August eine neue Ära in der Vermessungsverwaltung eingeläutet. Die beiden Säulen der Vermessung in Bayern – der für das Kataster zuständige Fortführungsvermessungsdienst und die Landesvermessung – wurden unter dem Dach des neuen Landesamts für Vermessung und Geoinformation (LVG) zusammengefasst. Mit der Gründung des Landesamts ist der erste Schritt zur Realisierung der neuen Organisationsstruktur der Vermessungsverwaltung, wie sie im Zuge der bayerischen Verwaltungsreform beschlossen wurde, erfolgt. Das LVG mit seinen drei Regionalabteilungen in Landshut, München und Schwabach übernimmt die Funktion einer Mittelbehörde für die Vermessungsämter. Die Vermessungsverwaltung wird auch künftig in der Fläche präsent bleiben; Aufgaben im EDV-Support werden bei einem Schwerpunkt-Vermessungsamt pro Regierungsbezirk gebündelt. Das Landesamt hat auch den Auftrag erhalten, für den Freistaat eine integrale Geodatenbank aufzubauen. Damit gewinne die Vermessungsverwaltung weit über das eigene Ressort hinaus an Bedeutung, stellte der bayerische Finanzstaatssekretär Franz Meyer bei der Gründungsfeier des Landesamts in München fest. Die Vermessungsverwaltung werde als Partner für die Vorhaltung und Bereitstellung aller raumbezogenen Daten zuständig sein, also nicht nur der eigenen Geobasisdaten, sondern auch für die Geofachdaten. Darüber hinaus werden den Vermessungsämtern Vermessungsaufgaben aus dem Bereich der Verwaltung für Ländliche Entwicklung übertragen.





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