Donnerstag, 5. Februar 2026

MRNVerwaltung im Durchklick

[29.11.2011] Um der Wirtschaft den Zugang zur Verwaltung zu erleichtern, ist in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) ein neues Web-Angebot freigeschaltet worden. Die Plattform bindet Daten aus drei Landesportalen ein und ist Teil des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“.

Das neue, einheitliche Verwaltungsportal der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) ist online. Dieses bündelt über Bundesländergrenzen hinweg Informationen zum Dienstleistungsangebot von Ämtern und Behörden – insbesondere für die regionale Wirtschaft. Wie die MRN GmbH mitteilt, wurde hierzu erstmals das bei Bürgerservices seit Jahren bewährte Lebenslagenkonzept auf Fragestellungen der Wirtschaft übertragen. Außerdem sind in dem Portal die acht wichtigsten Lebenslagen aus dem Bereich Bürger beschrieben. Über intelligente Schnittstellen greift das Portal auf Leistungsbeschreibungen, Zuständigkeitsdaten und Online-Formulare zu, die auf den drei Landesportalen Hessen-Finder, BUS Rheinland-Pfalz und service-bw hinterlegt sind.
Der Verwaltungsdurchklick ist ein Teilprojekt des groß angelegten Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ zur Verwaltungsvereinfachung, das die Region seit knapp einem Jahr gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium und den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz umsetzt. Wie die MRN GmbH weiter mitteilt, sind sieben von insgesamt zehn Teilprojekten erfolgreich auf den Weg gebracht. Hierzu zählt auch die einheitliche Behördenrufnummer 115. Seit Anfang November bietet Ludwigshafen als erste Kommune in der Region den telefonischen Bürgerservice an (wir berichteten). Die räumliche und technische Ausstattung des Service-Centers sei so konzipiert, dass auch Bürgeranfragen aus anderen Kommunen der Region beantwortet werden können, sofern diese keine eigenen Strukturen aufbauen möchten. Wie beim Verwaltungsdurchklick greift auch hier eine neue Software-Lösung auf die erforderlichen Daten aus den Verwaltungsportalen der Länder zu. Derzeit werde die Beteiligungsbereitschaft der Landkreise und kreisfreien Städten an einer solchen regionalen Lösung geklärt.





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