Freitag, 19. Juni 2026

E-LearningWie funktioniert FIM?

[21.01.2025] Ein neues Lernangebot zum Föderalen Informationsmanagement (FIM) auf dem eGov-Campus vermittelt Basiswissen zu den drei FIM-Bausteinen Leistungen, Prozesse und Datenfelder. FIM entlastet Kommunen bei der redaktionellen und organisatorischen Umsetzung von Verwaltungsverfahren.
Nahaufnahme einer Laptoptastatur, einzelne tippende Hand

Die Angebote des eGov-Campus erlauben orts- und zeitunabhängige Weiterbildung rund um E-Government und Verwaltungs-IT.

(Bildquelle: russian1/123rf.com)

Verwaltung sollte nicht nur möglichst reibungslose Prozesse bereitstellen – damit sie funktioniert, muss sie von allen, die sie betrifft, auch verstanden werden. Gleichzeitig müssen teilweise komplexe Rechtsvorgaben in Verwaltungsverfahren übersetzt werden. Das Föderale Informationsmanagement – kurz: FIM – liefert allen Verwaltungsebenen entsprechende Informationen für Verwaltungsleistungen, die aus Bundesrecht resultieren. So stellt das FIM etwa verständliche Bürgerinformationen, einheitliche Datenstrukturen für Formulare und standardisierte Prozessvorgaben für den Verwaltungsvollzug bereit. Dies dient als Grundlage für die öffentliche Darstellung auf Portalen, die Umsetzung von E-Government-Anwendungen und den Verwaltungsvollzug. Länder und Kommunen müssen dadurch bei der redaktionellen und organisatorischen Umsetzung von Verwaltungsverfahren nicht mehr für sich alleine agieren. Stattdessen können sie auf qualitätsgesicherte Vorarbeiten der nächsthöheren Verwaltungsebene zurückgreifen.

Kürzlich wurde auf dem eGov-Campus als neues Lernangebot ein Onlinekurs zum Föderalen Informationsmanagement veröffentlicht. Darauf wies das Land Brandenburg auf seiner OZG-Informationsseite hin. Der Kurs richtet sich vorrangig an Einsteiger, welche erste Berührungspunkte mit FIM haben. Vermittelt werden die Grundlagen von FIM im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und die drei FIM-Bausteine Leistungen, Prozesse und Datenfelder beschreiben. Der Kurs dauert drei Stunden und kann jederzeit selbstständig begonnen werden. Weitere, darauf aufbauende Lernmodule sollen hinzukommen.

Der eGov-Campus ist ein Angebot für digitale Lernangebote des IT-Planungsrats und wird gemeinsam von der FITKO (Föderalen IT-Kooperation) und der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften betrieben.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Allgemein
Stadtverwaltung Dresden kommuniziert nun auch via Threads und WhatsApp.

Dresden: Stadt-App mit neuem Konzept

[19.06.2026] Die bisherige Nachhaltigkeits-App Cleema startet unter neuem Namen und mit erweitertem Konzept in die Zukunft. In Zusammenarbeit der Firmen Sandstorm und der Stesad entwickelt sich Livi zur Plattform für alle, die Dresden erleben und mitgestalten möchten. mehr...

Justizia-Staue auf einem Tisch, heller Hintergrund

Mecklenburg-Vorpommern: Rechtsvorschriften durchgängig digital

[11.06.2026] Mecklenburg-Vorpommern erweitert mit dem technischen Dienstleister TSA Public Service das Modul „Kommunales Recht“ der Infodienste.MV. Kommunen sollen Satzungen, Dienstanweisungen und Verordnungen künftig digital erarbeiten, ausfertigen und bekanntmachen können. mehr...

Personengruppe steht um einen Tisch herum und betrachtet Papiere und Kataloge, im Hintergrund Fotos an Stellwänden.

Essen: Museum Folkwang digitalisiert Archivbestände

[05.06.2026] In Essen wurde ein Pilotprojekt zur Digitalisierung historischer Museumsakten abgeschlossen. Rund siebeneinhalb Regalmeter an Akten sind nun online recherchierbar. Das Besondere: Eine spezielle Lizenz erlaubt die rechtssichere Veröffentlichung ohne Schwärzungen. mehr...

Screenshot der Sommer-Tourismus-Webseite

Lippstadt: Stadtmarketing nach Jahreszeit

[04.06.2026] Ein neues Webportal bündelt das Angebot sommerlicher Freizeit- und Erlebnismöglichkeiten in Lippstadt an einem Fleck – und geht über einen bloßen Veranstaltungskalender hinaus. Schon im Winter hatte die Stadt ein spezielles Webangebot für Adventsaktivitäten aufgebaut. mehr...

Blick von oben in eine Stuttgarter Straße

Baden-Württemberg: Digitaler Wohnberechtigungsschein

[26.05.2026] Der neue Onlineprozess zum digitalen Wohnberechtigungsschein soll die Kommunen in Baden-Württemberg entlasten, Bearbeitungszeiten verkürzen und Abläufe effizienter machen.
 mehr...

Gruppenfoto von wnkenden Menschen auf einer Wiese aus Vogelperspektive

Osnabrück: Pilotkommune im DigitalPakt Alter

[15.04.2026] Der Digitalpakt Alter fördert Lern- und Beratungsangebote vor Ort, macht Angebote sichtbar und bietet Informationen online. Nun startete das Pilotprojekt „Kommunen im DigitalPakt Alter“, in dem Netzwerke zur Förderung digitaler Kompetenzen älterer Menschen aufgebaut werden sollen. Osnabrück wurde eine von zehn Pilotkommunen. mehr...

Eine Person sitzt an einem Laptop über dem unterschiedliche Symbole zur Medienwiedergabe schweben.

Kommunale Prozessmanager/in: Zweite Runde des Picture-Programms

[07.01.2026] Im Herbst 2025 hat Picture erstmals das Ausbildungsprogramm Kommunale Prozessmanager/-in angeboten. Wegen des großen Interesses kann im Oktober 2026 der zweite Jahrgang das Qualifizierungsprogramm absolvieren. mehr...

Ein Paar trägt Kartons durch ein Zimmer, in dem zahlreiche Umzugskartons zu sehen sind.

Thüringen: eWA erreicht über eine Million Bürger

[28.11.2025] In Thüringen sind zwischenzeitlich 84 Meldebehörden an die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) angeschlossen, sodass sie mehr als eine Million Thüringer nutzen können. Bis Ende 2026 will der Freistaat den Onlinedienst flächendeckend anbieten. mehr...

Sachsen: Elektronische Meldebescheinigung eingeführt

[25.11.2025] Auch in Sachsen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Meldebescheinigungen ab sofort online beantragen und elektronisch erhalten. Maßgeblich begleitet wurden die Maßnahmen durch das Sächsische Innenministerium, die Staatskanzlei sowie den IT-Dienstleister SAKD. mehr...

Workshopsituation während des FORUM : In einem Konferenzraum stehende und diskutierende Gruppe von Männern..

Onlinezugangsgesetz: OZG-Erfahrungsaustausch in neuem Gewand

[18.11.2025] Das OZG-Programm-Management lud Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen erneut zum OZG-Erfahrungsaustausch. Im Zentrum des Treffens, das erstmals unter einem neuen Namen stattfand, stand der Austausch von Praxiswissen. mehr...

Smartphone mit Mediensteuerungssymbolen auf der Bühne zwischen roten Vorhängen. 3D-Darstellung.

Brandenburg: Förderung für Digitalisierung im Kulturbereich

[22.10.2025] Die Förderung und Begleitung des digitalen Wandels im Kulturbereich im Land Brandenburg wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Für neue Projekte stehen rund 400.000 Euro zur Verfügung. Bis zum 30. Oktober können sich beispielsweise Gemeinden und Gemeindeverbände darum bewerben. mehr...

Auf dem Bildschirm eines aufgeklappten Laptops sind zwei und den Himmel ragende Kräne zu sehen, auf der Tastatur liegen eingerollte Baupläne, ein Modell des geplanten Gebäudes und Balken, welche die Energieeffizienz anzeigen.
bericht

Bauwesen: BIM-gestütztes Genehmigungsverfahren

[14.04.2025] Soll das Baugenehmigungsfahren effizient digitalisiert werden, müssen in der Kommunikation mit den Verfahrensbeteiligten durchgängig maschinenlesbare Daten verwendet werden. Das gilt auch für die Bauvorlagen. Building Information Modeling (BIM) macht dies möglich. mehr...

Verlorenes Portemonnaie auf Bürgersteigplatten

Bocholt: Digitales Fundbüro für analoge Fundsachen

[19.03.2025] Bocholter Bürgerinnen und Bürger können verlorene Gegenstände jetzt einfacher wiederfinden: Die Stadt ist an die Plattform fundbürodeutschland.de angeschlossen. So lassen sich Fundsachen online suchen und melden – auch überregional, was die Chancen auf Wiederauffinden erhöht. mehr...

Kreis Kassel: Grundstücksteilung digital beantragen

[12.02.2025] Beim Landkreis Kassel kann der Antrag auf Grundstücksteilung jetzt digital gestellt werden. Die dortige Bauaufsicht ist die erste Behörde in Hessen, die den neuen Onlineservice anbietet. mehr...