VitakoZukunftsstrategien diskutiert

Anfang April fand die Vitako-Mitgliederversammlung in Magdeburg statt.
v.l.: Prof. Dr. Michael Koß, Leuphana Universität Lüneburg; Sören Kuhn, Vitako-Vorstandsvorsitzender; Lars Hoppmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Vorstand von Vitako
(Bildquelle: Sera Z. Kurc für Vitako)
Anfang April fand die Vitako-Mitgliederversammlung in Magdeburg statt.
v.l.: Prof. Dr. Michael Koß, Leuphana Universität Lüneburg; Sören Kuhn, Vitako-Vorstandsvorsitzender; Lars Hoppmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Vorstand von Vitako
(Bildquelle: Sera Z. Kurc für Vitako)
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister, Vitako hat am 3. und 4. April 2025 zu ihrer Frühjahrs-Mitgliederversammlung nach Magdeburg eingeladen. Im Zentrum standen nach Angaben von Vitako die Zukunftsstrategien der kommunalen IT-Dienstleister sowie die Umsetzung der Föderalen Digitalstrategie. Zudem gab es Analysen und Einschätzungen zu Auswirkungen der Bundestagswahl und der Koalitionsverhandlungen auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und die interföderale Zusammenarbeit.
Zur föderalen Digitalstrategie des IT-Planungsrats sagte Sachsen-Anhalt-CIO Bernd Schlömer: „Sachsen-Anhalt hat als Schwerpunktthemenpate für die ‚Digitale Transformation‘ einen maßgeblichen Beitrag zur Föderalen Digitalstrategie geleistet. Damit diese Strategie nicht nur ein weiteres Papier bleibt, müssen wir sie als gemeinsame Grundlage nutzen, um eine Verwaltung weiterzuentwickeln, die effizient, krisenfest und vertrauenswürdig ist. Der Weg dorthin führt nur über eine enge Zusammenarbeit zwischen den Ländern, IT-Dienstleistern und der Verwaltung. Nur so können wir die notwendigen Reformen anstoßen und die Verwaltung fit für die Zukunft machen.“ Michael Pfleger, Gesamtprogrammleiter Registermodernisierung bei der FITKO, referierte den aktuellen Umsetzungsstand in der Registermodernisierung und betonte dabei die Bedeutung der drei wesentlichen Rollen der zuständigen Fachlichkeit, der betriebsführenden Stelle und der Fachverfahrenshersteller für eine erfolgreiche Umsetzung.
Lars Hoppmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Vorstand von Vitako, präsentierte Strategiemeilensteine für die kommenden Jahre: „Unser Ziel ist es, die Position von Vitako als zentraler Akteur in der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung weiter zu stärken. Wir werden die Resilienz und Krisenfestigkeit unserer Systeme erhöhen, moderne Technologien einsetzen, um innovative Verwaltungslösungen zu entwickeln, und die digitale Transformation durch Optimierung bestehender Prozesse und Einführung neuer Dienstleistungen vorantreiben. Gleichzeitig werden wir unser Geschäftsmodell weiterentwickeln und die interföderale Zusammenarbeit von Dienstleistern intensivieren, um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu schaffen.“
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