KommDIGITALEIn die Praxis bringen

Der Schwerpunkt der in der Stadthalle Bielefeld ausgerichteten KommDIGITALE liegt in diesem Jahr auf der Praxis.
(Bildquelle: DATABUND Services GmbH)
Wenn in Kommunen über Digitalisierung gesprochen wird, geht es längst nicht mehr nur um Strategie und Zukunftsbilder, sondern um das, was im Alltag wirklich funktioniert: digitale Anträge, sichere Prozesse, vernetzte Systeme und Lösungen, die Mitarbeitende entlasten und Bürgerinnen und Bürgern spürbar helfen. Genau hier setzt die KommDIGITALE an. Am 25. und 26. März 2026 wird die Stadthalle Bielefeld erneut zum zentralen Treffpunkt für die digitale Kommune. Die Kongressmesse bringt kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger, Verwaltungs- und IT-Profis sowie Lösungsanbieter zusammen – mit klarem Fokus auf Umsetzung, Praxistransfer und Austausch.
Die Veranstaltung verbindet Kongress, Marktplatz und Wissenstransfer in einem kompakten Format. Als Partner begleiten die kommunalen Spitzenverbände sowie die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) die KommDIGITALE 2026 und unterstützen damit den Anspruch, kommunale Digitalisierung zu diskutieren und in die Praxis zu bringen. Kommunen brauchen nicht das nächste Strategiepapier, sondern Lösungen, die im Verwaltungsalltag sofort greifen. Genau diesen Austausch schafft die KommDIGITALE in Bielefeld: mit Best Practices, klaren Umsetzungswegen und Angeboten, die sich direkt vergleichen lassen.
Werkbänke machen Digitalisierung greifbar
Das Veranstaltungskonzept wurde bewusst auf zwei intensive Tage verdichtet. Ziel ist es, den Besuch kompakter zu gestalten und den Fokus stärker auf konkrete Lösungen und erfolgreiche Praxisbeispiele zu legen. Wer nach Bielefeld kommt, findet nicht nur Fachvorträge, sondern Formate, die den Transfer in die Kommune erleichtern: Austausch auf Augenhöhe, direkte Gespräche mit Anbietern – und vor allem die Digitalen Werkbänke.
Diese Werkbänke sind ein zentrales Element der KommDIGITALE. Sie stehen für ein Format, das man eher aus der Praxis kennt als aus klassischen Kongressen: Lösungen werden live gezeigt, Abläufe erklärt und Anwendungsbeispiele besprochen. Digitalisierung wird so nicht nur präsentiert, sondern greifbar – und genau das macht den Unterschied für alle, die in Kommunen Verantwortung tragen und Projekte umsetzen müssen.
Mit über 150 Werkbank-, Kongress- und Diskussionsbeiträgen bietet die KommDIGITALE ein umfangreiches Programm für Fachpublikum aus Städten, Gemeinden, Kreisen und kommunalen Unternehmen. Das Themenspektrum reicht von der Verwaltungsmodernisierung über Umsetzungsstrategien bis hin zu kommunalen Best Practices. Damit spricht die Veranstaltung sowohl Kommunen an, die erste Schritte konsequent voranbringen wollen, als auch Verwaltungen, die sich bereits mitten in der digitalen Transformation befinden.
Marktplatz für digitale Lösungen
Parallel dazu bildet die Fachmesse den Marktplatz für digitale Lösungen: Mehr als 100 Aussteller haben sich für 2026 angekündigt. Unternehmen, öffentliche IT-Dienstleister, Fachverfahrenshersteller und Institutionen präsentieren ihre Angebote und stehen für direkte Gespräche zur Verfügung. Für Kommunen bedeutet das vor allem eines: Orientierung. Wer heute Digitalprojekte plant, muss Lösungen vergleichen, Schnittstellen verstehen, Erfahrungen austauschen – und dafür ist die persönliche Begegnung oft entscheidend.
Ein hochkarätiger Programmpunkt unterstreicht den Stellenwert der KommDIGITALE: Am Mittwoch, 25. März 2026, diskutiert Nordrhein-Westfalens Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach gemeinsam mit zentralen Akteuren in der Stadthalle Bielefeld über die konkrete Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Transformation in Kommunen dauerhaft gelingen kann.
Ein weiteres Highlight der KommDIGITALE ist die fünfte Durchführung des DIGITAL-Awards. Die Auszeichnung macht innovative und übertragbare Digitalprojekte aus der öffentlichen Verwaltung sichtbar. Damit bringt das Format genau jene Leuchttürme auf die Bühne, von denen andere Kommunen profitieren können. Der DIGITAL-Award wird in drei Kategorien vergeben. Sie umfassen Städte und Gemeinden bis 100.000 Einwohnende, Städte und Gemeinden über 100.000 Einwohnende sowie Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden.
Verleihung des DIGITAL-Awards
Die Finalisten stehen am 25. März im Mittelpunkt: Am ersten Veranstaltungstag präsentieren sie ihre Best-Practice-Projekte und zeigen, wie Digitalisierung konkret funktioniert – inklusive Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und übertragbarer Ansätze. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Awards werden über eine öffentliche Abstimmung ermittelt, die über die Homepage der KommDIGITALE erfolgt.
Die feierliche Preisverleihung erfolgt zum Ende des ersten Messetages. Ministerin Ina Scharrenbach wird die Awards gemeinsam mit den Juroren an die Gewinnerinnen und Gewinner überreichen – ein Abschluss, der nicht nur Projekte würdigt, sondern auch Mut macht: Digitalisierung in der Verwaltung ist möglich, wenn Praxiswissen, politische Unterstützung und Umsetzungskompetenz zusammenkommen. Die KommDIGITALE ist eine Plattform für Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung nicht nur planen, sondern umsetzen. Zwei Tage, die Orientierung geben, Kontakte schaffen, Lösungen sichtbar machen und zeigen, wie aus Projekten Fortschritt wird.
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