Mittwoch, 5. August 2026

HamburgLösungen für die Stadt von morgen

[30.01.2014] Die Freie und Hansestadt Hamburg ist Teilnehmer der Microsoft-Initiative CityNext. Dabei will die Stadt von weltweiten Erfahrungen lernen, etwa aus Barcelona. Ihre urbanen E-Government-Lösungen haben Hamburg und Barcelona jetzt im Rahmen der CityNext-Konferenz vorgestellt.
Freie und Hansestadt Hamburg berichtete über Ihre Vorhaben im Rahmen der CityNext-Initiative.

Freie und Hansestadt Hamburg berichtete über Ihre Vorhaben im Rahmen der CityNext-Initiative.

(Bildquelle: MEV Verlag)

Die Freie und Hansestadt Hamburg sowie Barcelona gehören zu zehn Städten, die sich in der weltweiten Initiative „Microsoft CityNext – Gemeinsam für die Stadt von morgen“ zusammengeschlossen haben. Im Rahmen der ersten Microsoft CityNext Konferenz in Hamburg (28. Januar 2014), haben die beiden Metropolen jetzt Einblick in ihre urbanen E-Government Lösungen gegeben und über Ihre Erfahrungen im Rahmen der Initiative gesprochen.
So will Hamburg durch die enge Vernetzung mit den anderen Weltstädten von CityNext in Zukunft noch innovativer, lebenswerter und wirtschaftlich erfolgreicher werden. „Wir sind überzeugt, dass Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch helfen“, erklärte dazu Hamburgs CIO, Jörn Riedel. „Man kann sowohl von Erfolgen als auch von weniger gut gelungenen Projekten der CityNext-Partner lernen, schließlich sind die Herausforderungen großer Städte in vielen Fragen ähnlich“. Mit der Einführung der elektronischen Umlaufmappe setzt Hamburg bereits seit drei Jahren auf effektive und transparente Arbeitsprozesse. Der Behördenarbeitsplatz auf Basis von Microsoft SharePoint wurde modernisiert und ermöglicht einen direkten Zugang zu allen benötigten Unterlagen der Verwaltung. Im nächsten Schritt wird laut der Stadt Hamburg die Einführung der elektronischen Sitzungsmappe geprüft. Das mobile Arbeiten mit neuen Devices und die Nutzung von Daten und Diensten aus der Cloud ermögliche Mitarbeitern und Entscheidern in Verwaltung und Politik zudem ein räumlich unabhängiges Arbeiten. Ein weiteres Projekt im Rahmen der Microsoft-CityNext-Initiative werde sich mit der digitalen Erschließung von Kulturgütern aus den verschiedenen Hamburger Stadtteilen befassen und dabei deren Bewohnern auch Möglichkeiten zur Mitwirkung anbieten.
Als weltweites Vorzeigeprojekt von CityNext gilt laut Microsoft das City Dashboard der katalanischen Metropole Barcelona. Hier laufen zum Beispiel alle vorhandenen Systeme im Bereich Verkehr und Transport zusammen. Gleichzeitig können Bürger über eine Web-Applikation eigene Hinweise geben und vorhandene Daten abrufen. Mithilfe dieser Open-Data-Lösungen könne nicht nur der Verkehr besser gesteuert, sondern auch der CO2-Ausstoß reduziert werden. Durch Big-Data-Anwendungen, welche die Daten von Verkehrs- und Umweltsensoren, aus dem Gesundheitsbereich oder der öffentlichen Sicherheit analysieren, können Städte künftig zudem Ressourcen effektiver einsetzen oder den Verkehr besser steuern. Das Potenzial von Big-Data-Anwendungen soll daher auch in Hamburg geprüft werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen

[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...

QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Smarte Parktour

[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...

Absperrband Feuerwehr dahinter verschwommen Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehreinsatzkräfte
bericht

Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten

[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...

William Schmitt leitet den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und folgt nun an der Spitze des Kontrollgremiums der govdigital auf Dieter Rehfeld.

Vitako: Neue Vorstandsspitze

[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...

Farbige Sprechblasen, die mit Linien verbunden sind

TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten

[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...

Mehrere Personen auf einem Gehweg, schauen auf ein Smartphone

Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte

[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...

Kampagnenmotiv von „125 Jahre Stuttgarter Amtsblatt“ in goldenem Design. Auf der rechten Seite sieht man Leseproben auf verschiedenen digitalen Endgeräten und der Printausgabe.

Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper

[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...

DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind – hier im Übungsszenario


DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz

[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop. Über der Tastatur sind grafisch dargestellte digitale Benutzerprofile und Checklisten eingeblendet. Die Illustration symbolisiert die digitale Verwaltung von Nutzerdaten, Identitäten oder Registrierungsprozessen.

Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg

[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...

Weißer Kopfhörer auf grauer Schreibtischplatte, mit Laptop

Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören

[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...

zwei Männer mit Preis_govdigital mit Top 100 ausgezeichnet

govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet

[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...

Drohne der Feuerwehr über Wiesbaden

Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr

[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...

Cover der Studie von MeisterTask

Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren

[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...

sieben Männer stehen nebeneinander_ekom21 wird Mitglied des VOIS-Vereins

ekom21: Mitglied im VOIS-Verein

[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...

Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital

[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...