Mittwoch, 17. Juni 2026

Bremen/BremerhavenGemeinsam in ALKIS

[17.12.2014] In Bremen ist das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) gestartet. Die Geobasisdaten der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven können jetzt in einem einheitlichen Landessystem integriert und gemeinsam geführt werden.
Bremen hat auf ALKIS umgestellt.

Bremen hat auf ALKIS umgestellt.

(Bildquelle: GeoInformation Bremen/www.geo.bremen.de)

Das Land Bremen hat auf das bundesweite amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) umgestellt. Wie die Senatspressestelle meldet, ist das System jetzt gestartet. Erstmalig sei es mit ALKIS möglich, die Geobasisdaten beider Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven in einem einheitlichen Landessystem zu integrieren und gemeinsam zu führen. Rund sieben Millionen Objekte wie Flurstücke, Gebäude, Nutzungsarten und Eigentümerinformationen seien aus teilweise redundanten Datentöpfen in ALKIS zusammengeführt worden. Die Strategie einer Landeslösung statt lokaler Einzellösungen sei auch ein wesentlicher Beitrag zur bremischen Haushaltskonsolidierung. Synergien nutzen, Kompetenzen bündeln sowie IT-Strukturen optimieren seien die Kerngedanken der Umsetzung gewesen. „Hieraus ergeben sich nicht nur wesentliche Erleichterungen für die Nutzerinnen und Nutzer, sondern dieses System ist ein wesentlicher Beitrag für den Aufbau einer europaweit einheitlichen Geodaten-Infrastruktur“, erläutert Senatsbaudirektorin Professor Iris Reuther. „Dieses ist unerlässlich, um Veränderungen in einer Stadt oder einem Land sowohl zu dokumentieren als auch zu planen.“ Wie wichtig die Aktualität von Geobasisdaten für eine Kommune ist, verdeutlicht Stadtbaurätin Jeanne-Marie Ehbauer aus Bremerhaven: „Bei der Frage, wie verdichtet das Stadtgebiet an welchen Stellen ist und ob es noch Potenziale für eine Nachverdichtung gibt, können die Katasterdaten in Kombination mit anderen Geofachdaten wertvolle Erkenntnisse liefern.“ Flurstücke, Nutzungsarten, der Gebäudebestand und die baurechtlichen Festlegungen der Bebauungspläne fließen laut der Meldung in die Auswertungen ein und zeigen strukturiert Entwicklungspotenziale im Stadtgebiet auf. Die Verfahrenslösung sei in Bremen in drei Jahren entwickelt und eingeführt worden.





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