Open GovernmentNeun Modellkommunen benannt

Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen, Brandis, der Saalekreis und der Kreis Maarburg-Biedenkopf sind die Open-Government-Modellkommunen.
(Bildquelle: Bundesministerium des Innern)
Im Februar hat das Bundesministerium des Innern (BMI) gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Pilotprojekt Modellkommune Open Government gestartet (wir berichteten). Aus den eingereichten Bewerbungen sind jetzt laut BMI neun Modellkommunen ausgewählt worden. Demnach hat die Jury, bestehend aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Zivilgesellschaft und des Bundesinnenministeriums Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen und Brandis sowie den Saalekreis und den Kreis Marburg-Biedenkopf als Modellkommune bestimmt. Sie werden für die Dauer von zwei Jahren für die Konzeptionierung und Umsetzung von Open-Government-Maßnahmen mit jeweils 50.000 Euro unterstützt. Das Modellvorhaben soll aufzeigen, wie Open Government auf kommunaler Ebene in der Verwaltung etabliert werden kann, die Angebote von den Bürgern angenommen werden und die Maßnahmen sowohl innovativ für das Gemeinwesen als auch wirtschaftlich für die Kommunen sein können. Mit den Modellkommunen werde eine Neugestaltung der Kommunalverwaltung eingeleitet, heißt es in der Meldung. Das schließe die Transparenz des Verwaltungshandelns, die Beteiligung und Partizipation, die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und die Nutzung moderner Informationstechnologie ein. Die Ergebnisse sollen möglichst viele Kommunen zum Nachahmen anstoßen. Deshalb wird das BMI auf der Website verwaltung-innovativ.de über den weiteren Verlauf des Vorhabens informieren. Wie das BMI weiter mitteilt, hat der Teilnahmewettbewerb gezeigt, dass Open Government bislang kaum als aktuelle Aufgabe der Kommunalverwaltungen angesehen wird: 26 Kommunen haben sich beworben.
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