BDIPWorkshop und Forum zum Bürgerportal
Der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) lädt zu zwei exklusiven Veranstaltungen im Rahmen der Veranstaltungsserie Verwaltung der Zukunft ein. Wie der Verband ankündigt, handelt es sich um einen Workshop zu Bürgerbeteiligung und Bürgerportale sowie um ein Expertenforum zum Thema Bürgerportale. Unterstützt werde der Bundesverband vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, Deutschen Landkreistag, Databund und vom nexus Institut für Kooperationsmanagement.
Wie können Portale für die Bürgerbeteiligung genutzt werden? Bringen Bürgerportale eine neue Qualität der Beteiligung? Diese Fragen greift der Workshop am 14. Mai 2019 in Berlin auf. Thematisiert werden soll unter anderem die Kehrseite von Beteiligungsangeboten, wonach oft die immer gleichen Bürger zu den Veranstaltungen erscheinen. Um die Teilnahmechancen zu verbessern, werden deshalb Angebote für eine Online-Beteiligung gemacht. Allerdings bringen auch diese Plattformen Hürden mit sich, etwa hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit oder eine erforderliche Registrierung. Im Workshop sollen laut BDIP die neuen Möglichkeiten der Nutzung von Bürgerportalen für die Beteiligung beleuchtet und Herangehensweisen entwickelt werden, wie die Bürgerbeteiligung in Zukunft umgesetzt werden kann. Welche Beteiligungsformate optimal und welche technischen Lösungen geeignet sind oder gebraucht werden, soll Inhalt der Veranstaltung sein. Input liefern beispielsweise die Bürgerbeteiligung und das Beteiligungsportal von Potsdam und Brandenburg.
Den Workshop veranstaltet der BDIP laut eigenen Angaben in Kooperation mit dem nexus Institut Berlin. Teilnehmer, die bereits Erfahrung im Einsatz von Bürgerportalen haben, sind aufgerufen diese den anderen Teilnehmern vorzustellen. Tickets können noch bis zum 10. Mai gebucht werden.
Expertenforum zu technischen und strategischen Fragen
Das 25. BDIP Expertenforum findet am 15. Mai 2019 ebenfalls in Berlin statt. Es widmet sich laut BDIP den technischen und strategischen Fragestellungen rund um den Einsatz von Bürgerportalen. Handelt es sich bei Bürgerportalen um den Königsweg oder eine Sackgasse? Sind sie eine Konkurrenz zum Stadtportal oder eine harmonische Ergänzung? Ersetzen Bürgerportale das klassische Stadt- oder Kreisportal? Können sie den aktuell vorhandenen Flickenteppich inkompatibler und nicht übertragbarer Lösungen entwirren? Wie können Kommunen digitale Bürgerdienste überhaupt optimal anbieten? Wie lassen sich Fachverfahren bestmöglich einbinden? Und welche Möglichkeiten zum Management von Portalen und Daten einer vernetzten bundesweiten Infrastruktur gibt es? Auch die Rahmenbedingungen auf Bundesebene und der Datenschutz werden beleuchtet.
Mit dem Bürgerportal von Dataport, dem Bürgerserviceportal der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und dem Bürgerportal von regio iT sollen laut BDIP außerdem die drei wesentlichen Bürgerportallösungen betrachtet werden. Praktische Impulse kommen aus Berlin und Aachen. Auch werden im Expertenforum die Ergebnisse des Workshops am Vortag vorgestellt. Offene Punkte können die Teilnehmer in Diskussions- und Fragerunden klären. Auf der Agenda des Expertenforums kündigt der BDIP unter anderem seinen Vorstand, den Databund-Geschäftsführer Detlef Sander, an. Weitere Teilnehmer sind beispielsweise Governikus-Geschäftsführer Stephan Klein, Ernst Bürger, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), Kay Ruge für den Deutschen Landkreistag oder Alexander Handschuh für den Deutschen Städte- und Gemeindebund. Tickets für das Expertenforum können bis zum 10. Mai gebucht werden.
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