Montag, 6. Juli 2026

BNetzAKarte zum Mobilfunk-Monitoring

[02.11.2020] Wie es um die Mobilfunkversorgung in Deutschland bestellt ist, zeigt eine aktuelle Karte der Bundesnetzagentur. Über 96 Prozent der Fläche sind demnach mit 4G versorgt. Gebiete ohne Mobilfunkversorgung machen 0,3 Prozent der Landesfläche aus.

Die Bundesnetzagentur hat jetzt eine Karte zur aktuellen Mobilfunkversorgung in Deutschland veröffentlicht. Wie die BNetzA mitteilt, basieren die Angaben der Karte auf Versorgungsdaten, welche die Mobilfunknetzbetreiber bereitgestellt haben. Demnach sind 96,5 Prozent der Fläche in Deutschland von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber mit 4G (LTE) versorgt. Die Versorgung mit 3G beträgt 97,3 Prozent. Gebiete ohne Mobilfunkversorgung machen 0,3 Prozent der Landesfläche aus. „Wir überwachen die Entwicklung der Mobilfunkabdeckung und stellen die Daten der Öffentlichkeit zukünftig regelmäßig zur Verfügung“, kündigt BNetzA-Präsident Jochen Homann an. Die Informationen zur Netzabdeckung sollen insbesondere zur Identifizierung der gänzlich unversorgten Gebiete und der unterversorgten Gebiete in Deutschland beitragen, heißt es vonseiten der Bundesnetzagentur weiter. Auch erlaube es die Karte Verbrauchern, die Versorgungssituation zu prüfen, bevor sie einen Vertrag mit einem Netzanbieter abschließen. Neben Breitband-Messung und Funklochkarte ergänzt die Mobilfunkkarte das Informationsangebot der Bundesnetzagentur zum Thema Breitband. Die Daten werden laut BNetzA laufend aktualisiert.
Der Hintergrund: Gemäß den Festlegungen aus der Mobilfunkstrategie (wir berichteten) führt die Bundesnetzagentur ein systematisches und anbieterscharfes Monitoring der Versorgung mit Mobilfunk durch. Die Mobilfunknetzbetreiber sind demnach verpflichtet, Informationen über die tatsächliche, standortbezogene Mobilfunknetzabdeckung bereitzustellen. Die BNetzA vergleiche diese Angaben mit den Ergebnissen der Nutzer der Funkloch-App (wir berichteten) und den Daten aus der Versorgungs- und Kostenstudie des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Diese Studie gab 2019 eine LTE-Flächenversorgung von 90 Prozent an. Bisher haben die Mobilfunknetzbetreiber Daten zur 2G-, 3G- und 4G-Netzabdeckung bereitgestellt. Angedacht sei, dass das Mobilfunk-Monitoring außerdem aktuelle Daten zu 5G und Verbindungsabbrüchen bei der Sprachtelefonie in Deutschland darstellt.





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