Kreis SoestGesundheitsamt kommuniziert digital

Im Kreis Soest können medizinische Einrichtungen mit der Einführung von KIM gesundheitsbezogene Dokumente künftig digital austauschen.
(Bildquelle: Khunatorn/stock.adobe.com)
Einen wichtigen Meilenstein im Bereich der digitalen Kommunikation vermeldet das Gesundheitsamt des Kreises Soest: Mit der Einführung von „Kommunikation im Medizinwesen“ – kurz KIM – können nun gesundheitsbezogene Dokumente elektronisch, sicher und datenschutzkonform versendet und empfangen werden. Das System ist der verbindliche Standard für den sicheren, digitalen Austausch medizinischer Dokumente – etwa Arztbriefe, Befunde oder Medikationspläne – über die deutsche Telematikinfrastruktur und basiert auf einem sicheren E-Mail-Verfahren.
Wie der Kreis Soest weiter mitteilt, hat das Gesundheitsamt die Technologie aktiv in sein Prozesse integriert und vier KIM-Postfächer eingerichtet. So werde die sichere Kommunikation mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern optimiert.
Mithilfe von KIM könne das Kreis-Gesundheitsamt die digitale Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten und die Qualität der öffentlichen Gesundheitsversorgung kontinuierlich verbessern, so die ärztliche Leiterin Margitta Neufeld. „Durch den Einsatz von KIM werden nicht nur Verwaltungsabläufe beschleunigt, sondern vor allem die Sicherheit sensibler Patientendaten gewährleistet und die Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitssystem gestärkt“, betont Neufeld.
Für die Einführung von KIM erhält das Gesundheitsamt Fördergelder aus dem EU-Konjunkturpaket NextGenerationEU im Rahmen des Pakts für den öffentlichen Gesundheitsdienst.
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