Mittwoch, 1. Juli 2026

GardelegenKooperationsvereinbarung unterzeichnet

[28.01.2022] Im sachsen-anhaltischen Gardelegen sollen ab diesem Jahr die letzten unterversorgten Ortsteile der Einheitsgemeinde ans Glasfaser-Internet angeschlossen werden. Eine Kooperationsvereinbarung für den eigenwirtschaftlichen Ausbau wurde nun unterzeichnet.
In Gardelegen wurde eine Kooperationsvereinbarung für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau der Hansestadt durch DNS:NET geschlossen.

In Gardelegen wurde eine Kooperationsvereinbarung für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau der Hansestadt durch DNS:NET geschlossen.

v.l.: Andreas Kluge, Geschäftsführer ZBA; Mandy Schumacher, Bürgermeisterin Gardelegen; Hardy Heine, Repräsentant DNS:NET; Jens Strahlendorff, Privatkundenvertrieb DNS:NET.

(Bildquelle: Garleben/DNS:NET)

Für die Einheitsgemeinde Gardelegen in der sachsen-anhaltischen Altmark beginnt das Jahr 2022 mit frischem Schwung in puncto Breitbandausbau. Am 18. Januar unterzeichnete Bürgermeisterin Mandy Schumacher zusammen mit den Vertretern der Geschäftsleitung der DNS:NET die Kooperationsvereinbarung für den eigenwirtschaftlichen Ausbau, wie das hiermit betraute Unternehmen jetzt in einer Pressemeldung bekannt gab. Ziel sei es, alle 49 Ortsteile der nach Berlin und Hamburg flächenmäßig drittgrößten Stadt Deutschlands gleichberechtigt in eine zukunftssichere Infrastruktur einzubinden. Immer noch seien acht Ortsteile nicht mit Glasfaser-Internet versorgt, sondern zählten zu den so genannten Schwarzen Flecken, die weder gefördert noch privat erschlossen werden.

Engagement für den ländlichen Raum

„Es ist mir ein persönliches Anliegen, so vielen Bürgern wie irgend möglich eine sichere Internet-Infrastruktur anbieten zu können“, sagte Bürgermeisterin Schumacher. „Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der DNS:NET einen Partner gefunden haben, der sich zuverlässig für den ländlichen Raum engagiert.“ Und für den Zweckverband Breitband Altmark (ZBA), der als Zusammenschluss mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften die Breitbanderschließung des Verbandsgebiets koordiniert und dabei insbesondere die dezentral gelegenen und unterversorgten Orte im Blick hat, ergänzt Geschäftsführer Andreas Kluge: „Ich freue mich persönlich sehr, dass es mir erneut gelungen ist, die private Telekommunikationsbranche und unsere Kommunen an einen Tisch zu bringen. Für Gardelegen und den Altmarkkreis Salzwedel als Region steigt damit die Lebensqualität und die Attraktivität als Wirtschaftsstandort. Jetzt müssen wir alles dafür tun, dass die Anschlussquoten erreicht werden.“

Datenraten von bis zu 500 Mbit/s

Laut Hardy Heine, Repräsentant der DNS:NET, war es eine folgerichtige Entscheidung des Netzbetreibers, auch jene kleineren Gebiete und die Ortsteile eigenwirtschaftlich zu erschließen, in denen andere Unternehmen aus Wirtschaftlichkeitsgründen abgesagt haben. Dabei zähle nicht zuletzt auch das Engagement der Bürger vor Ort. „Immer mehr Gemeinden in der Altmark und Sachsen-Anhalt sind überzeugt von der Zuverlässigkeit und Kompetenz der DNS:NET, die als Spezialist für den Ausbau mit FTTB/H (Fibre to the Building/Home) im ländlichen Raum gilt.“ Für die knapp 1.000 betroffenen Haushalte in Gardelegen wird DNS:NET laut Pressemeldung ab 2022 Datenraten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bereitstellen.





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