Montag, 22. Juni 2026

Zweckverband Breitband AltmarkMeilenstein im Breitbandausbau erreicht

[22.09.2025] Die Altmark ist nun fast flächendeckend mit schnellem Internet versorgt und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Sachsen-Anhalt ein. Nun liegt das neugeschaffene Breitbandnetz in den Händen des Netzbetreibers DNS:NET.
Eine Reihe von Personen bei der feierlichen Übergabe

Wohnten der feierlichen Übergabe der Projektausbaugebiete bei:

v.l.: Ralph Steffens, Hauptgeschäftsführer des Netzbetreibers DNS:NET; Michael Ziche, Landrat a.D. des Altmarkkreises Salzwedel; Steve Kanitz, Landrat Altmarkkreis Salzwedel; Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt; Patrick Puhlmann, Landrat Landkreis Stendal; Hendrik Meier, Verbandsgeschäftsführer Zweckverband Breitband Altmark; Andreas Windolph, Partner des Projektträgers des Bundes PricewaterhouseCoopers

(Bildquelle: Zweckverband Breitband Altmark)

Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) hat Anfang September 2025 in einem feierlichen Rahmen drei weitere Projektgebiete im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt an den Netzbetreiber DNS:NET übergeben. Die Altmark nimmt damit laut ZBA beim Breitbandausbau eine Vorreiterrolle in Sachsen-Anhalt ein – sowohl in der Flächendeckung als auch in der Qualität der digitalen Anbindung.

„Mit der Gründung des Zweckverbands Breitband Altmark haben unsere Vorgänger das größte Breitbandprojekt Deutschlands auf den Weg gebracht“, erklärte Patrick Puhlmann, Landrat des Kreises Stendal. Er sei stolz, Vorsitzender der Verbandsversammlung dieses ZBA zu sein, der die Altmark flächendeckend mit Breitband entwickelt habe – und dass außerhalb der großen Zentren Salzwedel und Stendal. „Unser Dank gilt natürlich den Fördermittelgebern, welche mehr als 143 Millionen Euro bei 180 Millionen Euro Investitionskosten in die Altmark investiert haben. Dort, wo früher gar kein Netz war, haben wir jetzt schnelleres Internet als in manchen Großstädten“, so Puhlmann weiter.

Wie der ZBA und DNS:NET mitteilen, profitieren rund 30.000 Haushalte, 900 Unternehmen und 500 institutionelle Abnehmer von dem neuen Glasfasernetz. „Das Altmarknetz in seinen Dimensionen ist das Werk von vielen Akteuren, die miteinander für den Erfolg der Glasfaserversorgung gearbeitet haben“, so Ralph Steffens, Hauptgeschäftsführer von DNS:NET. „Als technologischer Partner, Netzbetreiber und Mitstreiter der ersten Stunde in Sachsen-Anhalt ist DNS:NET sehr stolz auf das gemeinsame Erreichte und darauf, dass man heute mit Fug und Recht sagen kann: Glasfaser begeistert mit Lichtgeschwindigkeit.“

Es bleibe aber weiterhin viel zu tun, um die Altmark für die Zukunft noch besser aufzustellen, erklärte Salzwedels Landrat und stellvertretender Vorsitzende der Verbandsversammlung des ZBA, Steve Kanitz, mit Blick auf die nächsten Maßnahmen: „Auch in diesem Jahr hat das Land wieder eine Kofinanzierung in Aussicht gestellt, was für noch einmal 2.300 Adressen den Breitbandausbau bedeuten könnte.“ Zudem werde es auch nach Abschluss des Breitbandausbaus Aufgaben für den ZBA geben.


Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff ließ es sich nicht nehmen, per Videoschaltung Abschlussworte zu diesem Meilenstein des Breitbandausbaus zu übermitteln. „Es war mir ein Bedürfnis, mich dazuzuschalten“, so der Ministerpräsident, der terminlich in Berlin weilte. „Ich gratuliere Ihnen, dass dieses Projekt jetzt diesen Zustand erreicht hat. Einige kennen ja noch die Geschichte, dass die Rechtskonstruktion seinerzeit nicht gleich als akzeptabel eingestuft wurde. Sie haben den Weg weiterverfolgt und damit gezeigt, dass das Modell genau das richtige war. Bitte bleiben Sie in der Konstellation zusammen und denken darüber nach, wie Daseinsvorsorge weiter vorangetrieben werden kann. Auf der kommunalen Ebene geht das am schnellsten und am genauesten“, so Haseloff.
 






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