Freitag, 12. Juni 2026

Stadtwerke Hilden/Telekom DeutschlandKooperationsvertrag zum Glasfaserausbau

[12.09.2025] Die Stadtwerke Hilden und die Telekom Deutschland treiben gemeinsam den Glasfaserausbau voran. Rund 27.000 Haushalte und Unternehmen in Hilden sollen bis 2031 Zugang zu Anschlüssen mit bis zu einem Gbit/s erhalten.

Die Stadtwerke Hilden und die Telekom gehen den Glasfaserausbau gemeinsam an.

v.l.: Dr. Claus Pommer, Bürgermeister Stadt Hilden; Rainer Schlottmann, Aufsichtsratsvorsitzender SWH; Kevin Buchner, Hauptausschuss; Dr. Daniel Heuberger, Geschäftsführer Breitbandnetz Hilden GmbH; Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen Telekom Deutschland

(Bildquelle: Deutsche Telekom)

Wie die Deutsche Telekom berichtet, hat sie mit den Stadtwerken Hilden (SWH) einen Kooperationsvertrag zum Glasfaserausbau unterzeichnet. Ziel ist es, bis Ende 2031 rund 27.000 Haushalte und Unternehmen in Hilden mit Glasfaseranschlüssen nach dem Standard Fibre-to-the-Home (FTTH) zu versorgen. Damit soll nicht nur die digitale Infrastruktur verbessert, sondern auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts gesteigert werden. Bürgermeister Claus Pommer (CDU) betonte bei der Unterzeichnung, ein modernes Kommunikationsnetz sei für die Zukunft der Stadt unverzichtbar.

Der Bau der Netzinfrastruktur bis in die Gebäude wird von der neu gegründeten Tochtergesellschaft der Stadtwerke, Breitbandnetz Hilden, übernommen. Diese Gesellschaft errichtet und betreibt das Netz. Die Telekom mietet die Infrastruktur an, um darüber ihre Dienste anzubieten, darunter Anschlüsse mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Auch andere Anbieter können das Netz über Wholesale-Verträge nutzen, sodass neben den Telekom-Produkten auch Angebote der Stadtwerke Hilden wie hildenMedia weiterhin verfügbar bleiben.

Hans-Ullrich Schneider, Geschäftsführer der Stadtwerke Hilden, hob hervor, dass das Glasfasernetz nicht nur Grundlage für die Digitalisierung sei, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Energienetze im Zuge der Energiewende spiele. Mit den bisherigen Erfahrungen im Ausbau von Gewerbe- und Wohngebieten könne die Stadt nun gemeinsam mit der Telekom die großflächige Erschließung vorantreiben. Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen Telekom Deutschland, betonte, beide Unternehmen setzten ihre jeweiligen Stärken ein: die Stadtwerke als kommunales Versorgungsunternehmen, die Telekom als Anbieter von Telekommunikationsleistungen auf Glasfaserbasis.

Der Ausbau soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Sobald ein Gebiet an die Telekom-Technik angebunden ist, können Bürgerinnen und Bürger ihre Glasfaseranschlüsse beauftragen. Bis Ende 2031 wollen die Partner das gesamte Stadtgebiet abgedeckt haben.





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