Kreis AschaffenburgStudie zu Tablets im Unterricht
Wie Tablets bayernweit am effektivsten an Schulen eingesetzt werden können, untersucht jetzt die Universität Würzburg. Wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales mitteilt, wird die Studie im Kreis Aschaffenburg durchgeführt. Die Kommune habe ihre weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2021/2022 großflächig mit Tablets ausgestattet. Die Begleitstudie soll nun aufzeigen, wie der Einsatz der Geräte die Leistung und Motivation der Schülerinnen und Schüler steigern kann. Abgefragt werde auch, ob sich das Mediennutzungsverhalten und die Medienkompetenz der Schüler verändern und wie die Lehrkräfte mit den neuen Möglichkeiten umgehen. Untersucht werde außerdem der Einfluss von persönlichen Faktoren auf die Lernergebnisse, wie Alter, die besuchte Schulform, die Ausprägung vorhandener Kompetenzen aber auch die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.
Das Staatsministerium für Digitales fördert die Studie laut eigenen Angaben mit einem Gesamtvolumen von rund 500.000 Euro. „Wir müssen unsere Kinder bestmöglich auf den digitalen Wandel vorbereiten“, sagt Digitalministerin Judith Gerlach. „Dazu gehört nicht nur eine gute Ausstattung mit digitalen Geräten. Wir müssen auch den Einsatz der Tablets möglichst effizient gestalten. Hier brauchen wir pädagogisch gute Angebote und kluge Konzepte.“ Die Leiterin des Forschungsprojekts, Gerhild Nieding, Professorin für Entwicklungspsychologie am Institut für Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, erklärt: „Das Innovative an diesem Projekt ist, dass wir digitale Technik zur Erforschung von Digitalisierungsstrategien einsetzen. Viele Befragungen werden direkt über die eingesetzten Tablets durchgeführt. Damit erreichen wir ein hohes Maß an Nachhaltigkeit und Generalisierbarkeit, sodass unsere Ergebnisse in zukünftigen Schuldigitalisierungsprojekten berücksichtigt werden können.“ Die Universität Würzburg wird das Nutzungsverhalten und die Auswirkungen über einen Dreijahres-Zeitraum bis 2025 untersuchen, berichtet das Ministerium. Erste Zwischenergebnisse sollen im Jahr 2023 vorliegen. Daraus sollen erste Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Nordrhein-Westfalen: KI-Assistenzen für Schulleitungen
[24.06.2026] Weniger Bürokratie und dafür mehr Zeit für guten Unterricht: Mit Künstlicher Intelligenz und schlankeren Verfahren will das Land Nordrhein-Westfalen seine Schulen konkret entlasten. Vier KI-Assistenzen helfen bei Schulrecht, Elternkommunikation, Medienarbeit und sprachsensiblem Unterricht. mehr...
Hessen: Software hilft beim Mathe lernen
[12.06.2026] Hessen führt an seinen Schulen schrittweise ein intelligentes Online-Lernsystem für den Mathematikunterricht ein. Die Plattform soll Aufgaben passend zum Lernstand anbieten, direkte Rückmeldungen geben und Lehrkräfte bei Unterrichtsvorbereitung und Förderung entlasten. mehr...
Würzburg: Schul-IT ertüchtigt
[09.06.2026] Von Strom über Glasfaser bis hin zu Endgeräten und Softwarepool: Die Stadt Würzburg hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 24 Millionen in die schulische digitale Infrastruktur investiert. mehr...
Worms: 27 Schulen, eine Plattform
[03.06.2026] Mit einer zentral verwalteten Netzwerkplattform hat die Stadt Worms die Grundlage für digitalen Unterricht an 27 Schulen geschaffen – unabhängig von Schulform, Gebäudealter oder individuellen Voraussetzungen. Gemeinsam mit ihren Partnern konnte die Kommune eine leistungsfähige und datenschutzkonforme Infrastruktur aufbauen. mehr...
Schleswig-Holstein: Alle Schulen am Netz
[02.06.2026] Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Schulen ans Netz“: Als erstes Flächenland in der Bundesrepublik hat Schleswig-Holstein alle seine öffentlichen Schulen an das Glasfasernetz angebunden. mehr...
Berlin: AIS.chat unterstützt beim Lernen
[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...




















