Mittwoch, 17. Juni 2026

NiddaPrivatwirtschaftlich finanzierte Glasfaser

[18.07.2022] Die Großgemeinde Nidda erhält ein privatwirtschaftlich finanziertes Glasfasernetz. Im Auftrag von Deutsche GigaNetz übernimmt die vitronet-Unternehmensgruppe die Planung und den Bau des Netzes, das 6.000 Liegenschaften mit insgesamt 9.500 Hausübergabepunkten erreichen soll.
Der privatwirtschaftliche Glasfaserausbau in Nidda ist bereits gestartet.

Der privatwirtschaftliche Glasfaserausbau in Nidda ist bereits gestartet.

(Bildquelle: vitronet Gruppe/Bergert Hoch- und Tiefbau)

In Hessen erhält die Großgemeinde Nidda mit ihren 18 Stadtteilen ein privatwirtschaftlich finanziertes Glasfasernetz. Im Auftrag des Unternehmens Deutsche GigaNetz wird vitronet das Netz laut eigenen Angaben planen und bauen. Den Auftrag ausführen werden mehrere vitronet-Tochterunternehmen. Genannt werden beispielsweise die Töchter Vitronet Projekte und Bergert Hoch- und Tiefbau.
In der Großgemeinde sollen Glasfaserstrecken mit einer Gesamtlänge von 140 Kilometern errichtet werden. Daran angeschlossen werden 6.000 Liegenschaften mit insgesamt 9.500 Hausübergabepunkten. Die Gesamtbauzeit betrage ein Jahr, sofern das Wetter mitspielt. Die Ausbauarbeiten durch Bergert Hoch- und Tiefbau und STG Kommunikation, eine weitere Tochter der vitronet-Gruppe, laufen bereits. Im ersten Schritt sei in der Kernstadt mit der Verlegung von Rohrsystemen begonnen worden. Verteilerkästen seien aufgestellt und zeitgleich dazu erste Hausanschlüsse eingerichtet worden. Anschließend soll der Ausbau im Ortsteil Unter-Schmitten starten. Von dort aus sollen dann die kleineren Stadtteile schrittweise erschlossen werden. Darüber hinaus werde mit Leinberger Bau ab Juni 2023 eine weitere vitronet-Tochter den geförderten Bereich in Nidda und Büdingen ausbauen.
„Wir freuen uns über das Vertrauen und die enge Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beim Ausbau von Nidda“, sagt Christoph Lüthe, Geschäftsführer der vitronet-Gruppe. „Diese leistet einen sehr wichtigen Beitrag für den beschleunigten privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Deutschland. Die Philosophie beider Unternehmen hinsichtlich dieser für den Wirtschafts- und Wohnstandort Deutschland existenziellen Zukunftstechnologie passt sehr gut zusammen. Nidda ist daher für uns nicht nur ein Ausbauprojekt, sondern markiert den Start einer langfristig angelegten Zusammenarbeit für die Glasfaser.“
„Als einer der marktführenden Dienstleister im Bereich Glasfaser- und Energie-Infrastruktur deckt die vitronet-Gruppe die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung bis zur schlüsselfertigen Fertigstellung von Glasfasernetzen perfekt ab“, ergänzt Dirk Brameier, CTO bei Deutsche GigaNetz. „Gerade angesichts immer knapper werdender Ressourcen im Tiefbau ist es wichtig, mit einem verlässlichen und kompetenten Partner zusammenzuarbeiten, der unsere Wünsche und unseren Bedarf bestens versteht und uns deutschlandweit unterstützen kann.“





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