Landkreis FürstenfeldbruckDigitaler Bauantrag geht online
Am Landratsamt Fürstenfeldbruck können Bauanträge ab 1. Oktober 2022 auch digital eingereicht werden. Entwickelt wurde der digitale Bauantrag für Bayern vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit Unterstützung des Staatsministeriums für Digitales. Im März 2021 ist er an den Unteren Bauaufsichtsbehörden der Landratsämter Ebersberg, Hof, Kronach, Neustadt an der Waldnaab und Traunstein gestartet. Seitdem sind die Landratsämter Augsburg, Pfaffenhofen an der Ilm, Straubing-Bogen, Cham, Main-Spessart, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau, Altötting, Aschaffenburg und die Stadt Kitzingen dazugekommen (wir berichteten). Das Angebot stößt auf Resonanz: Insgesamt sind an 15 Ämtern schon rund 3.500 digitale Anträge eingereicht worden. Ziel ist, den Anwendungsbereich sukzessive auszudehnen, bis der digitale Bauantrag flächendeckend in Bayern zur Verfügung steht. Die bisherige „analoge“ Antragstellung soll aber auch weiterhin möglich sein.
Kommunale Ebene gefordert
Geplant ist, das digitale Angebot möglichst bald auf den ganzen Freistaat auszudehnen. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach sagte, nun sei die kommunale Ebene gefordert, entsprechende Angebote zu machen, damit hoffentlich bald die Beantragung dieser äußerst wichtigen Leistung überall in Bayern möglich sei.
Die technische Umsetzung des digitalen Bauantrags erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern. Intelligente elektronische Formulare helfen den Nutzern beim Ausfüllen. Je nachdem, welche Eingaben getätigt werden, können weitere Eingabefelder und ganze Seiten ein- und ausgeblendet werden. Auch auf einzureichende Bauvorlagen wird deutlich hingewiesen. Dadurch werden Bauanträge vollständiger und die Bearbeitungszeiten reduziert. Zudem können Planer die ohnehin in einer Software-Anwendung erstellte digitale Planung ohne Datenverluste einreichen.
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