Kreis Aschaffenburg/Stadt KitzingenOnline-Bauantrag für mehr Bürgerservice
Am Landratsamt Aschaffenburg und in der Stadt Kitzingen sollen Bauanträge ab Juli 2022 auch digital eingereicht werden können. Damit bieten zwei weitere Untere Bauaufsichtsbehörden den digitalen Bauantrag an. Dank des elektronischen Verfahrens können Bauanträge viel einfacher gestellt werden, sagte Bayerns Bauminister Christian Bernreiter. Die Planer sparten sich das mehrfache Ausdrucken der Pläne und auch den Behörden werde die Arbeit erleichtert. An dreizehn Landratsämtern in Bayern ist das Verfahren nach Angaben Bernreiters bereits sehr gut angelaufen. Damit zeigte sich auch Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zufrieden und forderte die kommunale Ebene zugleich auf, entsprechende Angebote zu machen, damit die Beantragung dieser Leistung bald in ganz Bayern digital möglich sei.
Der digitale Bauantrag wurde vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit Unterstützung des Staatsministeriums für Digitales entwickelt. Zum 1. März 2021 ist er an den Unteren Bauaufsichtsbehörden der Landratsämter Ebersberg, Hof, Kronach, Neustadt an der Waldnaab und Traunstein gestartet (wir berichteten). Seitdem sind auch die Landratsämter Augsburg, Pfaffenhofen an der Ilm, Straubing-Bogen, Cham (wir berichteten), Main-Spessart (wir berichteten), Bad Tölz-Wolfratshausen (wir berichteten), Weilheim-Schongau (wir berichteten) und Altötting (wir berichteten) dazugekommen. Insgesamt wurden an den dreizehn Ämtern nach Angaben des Bauministeriums schon mehr als 2.500 digitale Anträge eingereicht. Ziel ist, den Anwendungsbereich sukzessive auszudehnen, bis der digitale Bauantrag in Bayern flächendeckend zur Verfügung steht. Die bisherige analoge Antragstellung soll aber auch weiterhin möglich bleiben.
Die technische Umsetzung des digitalen Bauantrags erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats. Intelligente elektronische Formulare helfen den Nutzern beim Ausfüllen: Je nach Eingabe können weitere Felder und ganze Seiten ein- oder ausgeblendet werden. Auch auf einzureichende Bauvorlagen wird ausdrücklich hingewiesen. Dadurch werden Bauanträge vollständiger und die Bearbeitungszeiten reduziert. Zudem ermögliche es der digitale Bauantrag den Planern, die ohnehin digital entworfene Planung ohne Datenverluste einzureichen.
Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen
[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...
Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb
[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...
Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt
[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...
Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte
[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...
Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel
[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...
Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren
[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...
Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch
[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...
Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit
[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...
Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum
[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...

















