MönchengladbachDigitales Flächen-Management
Flächen in Städten und Gemeinden sind eine knappe Ressource und wollen sinnvoll genutzt werden. Dabei gilt es, zwischen konkurrierenden Nutzungen wie Wohnen, Verkehr, Wirtschaften oder Natur abzuwägen. Doch wie die Übersicht behalten, alle relevanten Informationen einbeziehen und eine Entscheidung treffen, die eine langfristig nachhaltige Flächenentwicklung erlaubt? Die Stadt Mönchengladbach will ein umfassendes Flächen-Management auf einer digitalen Grundlage aufsetzen und berichtet nun über das Projekt, das den Namen KoMoNa trägt – kurz für: kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen. Bezuschusst wird das Vorhaben zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) mittels einer Förderrichtlinie. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 918.000 Euro soll im August 2025 abgeschlossen sein.
Relevante Informationen an einem Ort
In Mönchengladbach gingen durch den Braunkohletagebau Teilflächen des Stadtgebiets dauerhaft für andere Nutzungen verloren. Gleichzeitig werden Flächen für erneuerbare Energiequellen benötigt, auch müssen ehemals landwirtschaftliche Flächen und der natürliche Wasserhaushalt wiederhergestellt werden. Damit steigt der Druck auf die Ressource Fläche. Den Verantwortlichen ist oft nicht ohne Weiteres eine eindeutige Bewertung möglich, welche Entwicklung für eine bestimmte Fläche nachhaltig und zukunftsfähig ist. Dazu kommt, dass die Verwaltung und Steuerung der kommunalen Flächen bei der Stadt und ihren Töchtern dezentral organisiert ist.
Ziel des KoMoNa-Projekts ist ein fachbereichsübergreifendes, digitales Flächen-Management für alle kommunalen Akteure. Dabei verfolgt die Stadt einen interdisziplinären Ansatz und fragt zunächst bei allen zuständigen Einheiten und Gesellschaften ab, wo welche Informationen gesammelt werden oder fehlen. Alle relevanten Informationen sollen an einem zentralen Ort zu finden sein, ebenso wie mögliche gegenläufige Planungen und Konflikte, die es aufzulösen gilt, so die KoMoNa-Projektleiterin Anna Vetter.
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