Kreis SteinfurtDigitale Antragstellung im Immissionsschutz
Im Rahmen der OZG-Umsetzung konnte Anfang April 2026 die digitale Antragsstrecke für die elektronische immissionsschutzrechtliche Antragstellung (ELiA) beim Kreis Steinfurt erfolgreich angebunden werden. Damit ist es nach Angaben der Kommune nun möglich, dass Anträge nach dem Bundes‑Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erstmals vollständig digital eingereicht werden können. Die Antragstellenden profitierten dabei von einer bundesweit einheitlichen, strukturierten Plattform, die umfangreiche Genehmigungsverfahren effizient und transparent abbildet.
Ein weiterer wesentlicher Fortschritt ist nach Angaben des Kreises Steinfurt die Integration von Beteiligung NRW – dem zentralen digitalen Portal des Landes für Transparenz und Teilhabe –, durch die eine rechtssichere Kommunikation zwischen Antragstellenden und der Behörde möglich wird. Dadurch könne nicht nur der Kommunikationsprozess einfacher nachvollzogen, sondern das gesamte Verfahren beschleunigt und transparenter gestaltet werden. Das Umweltamt des Kreises Steinfurt werde diese Umstellung schrittweise vornehmen. Zunächst würden die digitale Antragstellung und Aktenführung eingeleitet und nach erfolgreicher Umsetzung mit Beteiligung NRW in die Verfahrensprozesse eingebunden. Die Realisierung erfolgte nach dem EfA‑Prinzip.
Es sind bereits alle Bezirksregierungen sowie einige Kreise und kreisfreien Städte in NRW sowie auch weitere Stellen bundesweit an ELiA angebunden, heißt es in der Pressemeldung. Weitere seien gerade auf dem Weg. Der Erfolg dieses Projekts sei Ausdruck einer konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt und dem Amt für IT und Digitalisierung des Kreises Steinfurt. Durch die enge Kooperation konnten technische, organisatorische und ablaufbezogene Herausforderungen effizient bearbeitet und die neue digitale Leistungsstrecke zügig umgesetzt werden, so der Kreis.
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