GüterslohStadt-Website ohne Barrieren

Die Stadt Gütersloh hat ihren Web-Auftritt überarbeitet und für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen zugänglicher gemacht. Auch Leichte Sprache wurde integriert.
v.l.: Stephan Junghanns, Online-Redakteur; Ingo Konrad, Behindertenbeirat der Stadt Gütersloh; Mesut Can, Vorsitzender des Behindertenbeirats; Annette Runte, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats
(Bildquelle: Stadt Gütersloh)
Die Stadt Gütersloh hat ihren Web-Auftritt überarbeitet und für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen zugänglicher gemacht. Auch Leichte Sprache wurde integriert.
v.l.: Stephan Junghanns, Online-Redakteur; Ingo Konrad, Behindertenbeirat der Stadt Gütersloh; Mesut Can, Vorsitzender des Behindertenbeirats; Annette Runte, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats
(Bildquelle: Stadt Gütersloh)
Der offizielle Internet-Auftritt der Stadt Gütersloh präsentiert sich seit Kurzem mit optimierter Barrierefreiheit und setzt damit auf eine leicht zugängliche Online-Umgebung. Durch verschiedene technische Anpassungen, ein durchdachtes Design sowie die Integration der Assistenz-Software Eye-Able ist die Homepage nun für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen optimal nutzbar.
Um die Homepage für Screenreader und andere Hilfsprogramme optimal lesbar zu machen, hat die städtische Online-Redaktion technische Anpassungen vorgenommen. Dazu gehören die korrekte Auszeichnung von HTML-Strukturelementen, eine Version zur optimalen Darstellung von Farbkontrasten bei Schriften und Bedienelementen sowie responsives Design. Darüber hinaus kann die gesamte Website nun per Tastatur gesteuert werden.
Damit auch Menschen mit Lese- und Verständnisschwierigkeiten die Inhalte problemlos erfassen können, wurden einige Unterseiten in Leichter Sprache erstellt. Darüber hinaus werden Videos mit Gebärdensprach-Avataren angeboten. So können gehörlose Menschen auch ohne Sprachausgabe auf wichtige Informationen zugreifen.
Praxistest bestanden
Um die Nutzerfreundlichkeit zu testen, wurde die Screenreader-Fähigkeit der Website von blista, einem bundesweiten Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung, überprüft: Der Web-Auftritt sei für Screenreader-Nutzer sehr bedienerfreundlich. Aufgrund der Suchfelder, eindeutiger Links und Überschriften und klarer Strukturen sei es möglich, in kürzester Zeit gewünschte Informationen zu finden. Das Recherchieren auf dieser Website mache Freude, so das Fazit der blista.
Während der Umsetzungsphase arbeitete das städtische Online-Team eng mit dem Behindertenbeirat der Stadt Gütersloh zusammen, um Feedback aus Sicht der Betroffenen zu erhalten. Zur Anregung des Austauschs mit den Nutzerinnen und Nutzern steht eine Erklärung zur Barrierefreiheit mit integriertem Feedback-Formular zur Verfügung. Die Stadt Gütersloh freut sich über Rückmeldungen und Anregungen, um die Barrierefreiheit der Website weiter zu verbessern.
Erklärung zur Barrierefreiheit mit Feedback-Formular
Angebote der blista für Kommunen
IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor
[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...
ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion
[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...
Portale: Arnsberg engagiert sich
[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...
Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen
[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...
Kreis Viersen: Website in neuem Layout
[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...
Difu: Portal für nachhaltige Kommunen
[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...
Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services
[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...
Augsburg: Alles in der App
[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt
[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...
Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz
[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf
[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...
S-Public Services: PublicFlow für Prozesse
[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...
Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone
[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...
Leipzig: Vieles ist schon online möglich
[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...



















