Dienstag, 3. März 2026

BerlinLösung visualisiert Sozialdaten

[20.11.2023] In Berlin soll das Sozialinformationssystem um eine Dashboard-Funktionalität erweitert werden. Damit können dann Sozialdaten in Form von Grafiken, Karten und Diagrammen abgerufen werden.

Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung hat eine neue digitale Lösung zur Visualisierung von Sozialdaten vorgestellt. Wie das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS mitteilt, wird das mit dem Berliner Verwaltungspreis 2021 ausgezeichnete Sozialinformationssystem (SIS) um eine Dashboard-Funktionalität erweitert. Damit sei es möglich, Sozialdaten in Form von Grafiken, Karten und Diagrammen abzurufen. Das Projekt wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS wissenschaftlich begleitet und bei der technischen Umsetzung unterstützt.
Derzeit gibt es sechs Dashboards zu den Transferleistungen Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Leistungen nach dem Landespflegegeldgesetz.
Mit den Dashboards könnten die Zahlen der Empfängerinnen und Empfänger sowie zeitliche Entwicklungen und räumliche Verteilung auf einen Blick eingesehen werden. In den kommenden Monaten werde die Funktionalität schrittweise erweitert, um die Einbindung weiterer Datensätze zu ermöglichen und die Verknüpfung von Datensätzen zu erleichtern. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer integrierten Armuts- und Sozialberichterstattung. Ziel sei es, die soziale Lage der Berliner Bevölkerung lebenslagenorientiert und sozialräumlich präzise zu beschreiben, um darauf aufbauend gezieltere Maßnahmen zur Armutsprävention zu entwickeln und zu steuern.

Einstiegshürden senken

Philipp Martin, Projektleiter bei Fraunhofer FOKUS, erläutert: „Mit unserer Lösung zeigen wir, wie ein niedrigschwelliger Einstieg in Datenanalysen innerhalb der öffentlichen Verwaltung gelingen kann – und welche Technologien die Einstiegshürden senken. Dafür nutzen wir Open-Source-Werkzeuge, die leichtgewichtige Datenanalysen auch in einem kleinen Rahmen ermöglichen und später flexibel erweiterbar sind. Zugleich unterstützen Low-Code-Komponenten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung dabei, eigenständig und ohne umfassende IT-Vorkenntnisse Datenberichte und Dashboards zu erstellen, die ihnen ein besseres Verständnis und eine effektivere Nutzung vorhandener Daten ermöglichen.“
Zudem betont Martin: „Es war uns wichtig, keine Insellösung zu schaffen. Darum achten wir insbesondere auf Interoperabilität. Denn ein großes Potenzial des Berliner Sozialinformationssystems und der zugehörigen Instrumente für Datenanalysen liegt in der Möglichkeit, die Daten künftig auch mit anderen Ämtern und Behörden zu vernetzen und daraus neue Erkenntnisse abzuleiten. Schließlich ermutigt eine Datenplattform, die erfolgreich im Einsatz ist, auch andere Akteure des öffentlichen Sektors, ihre Daten zugänglicher zu machen. Dafür auf Open-Source- und Low-Code-Lösungen zu setzen, stärkt die digitale Souveränität der Berliner Verwaltung.“





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