HerfordDigitale Verwaltungsservices für Unternehmen

Die Hansestadt Herford treibt jetzt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband OWL-IT die Digitalisierung der Verwaltungsdienste für Unternehmen voran.
(Bildquelle: (Bildquelle: Stadt Herford))
Die Hansestadt Herford treibt jetzt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband OWL-IT die Digitalisierung der Verwaltungsdienste für Unternehmen voran. Wie OWL-IT mitteilt, sollen mit dem Projekt „Stärkung der Verwaltungsdigitalisierung für Unternehmen“ digitale Lösungen geschaffen werden, die Unternehmen den Zugang zu städtischen Dienstleistungen erleichtern und effizienter gestalten.
Im Rahmen des Projekts stehen zwei Teilprojekte im Fokus. Das erste Teilprojekt analysiert die Effizienz der bestehenden digitalen Verwaltungsangebote. Im so genannten „G2B-Mystery Shopping“ wurde untersucht, wie gut Unternehmen bereits auf digitale Services der Stadt zugreifen können. Die Ergebnisse zeigten erhebliche Fortschritte seit 2019: Herford gehöre mittlerweile zu den führenden Kommunen in NRW im Bereich der digitalen Unternehmensservices. Besonders die Verfügbarkeit von Formularen und digitalen Diensten sei signifikant verbessert worden. Der Punktwert von 118 im Jahr 2024 unterstreiche den Erfolg dieser Bemühungen.
Das zweite Teilprojekt zielt darauf ab, neue, digital nutzbare G2B-Lösungen zu entwickeln. Besonders im Fokus stehen hier Dienstleistungen, die von Unternehmen häufig nachgefragt werden. Mit Unterstützung des OZG-Kompasses, einem von OWL-IT entwickelten Analyseinstrument, werden bestehende technische Lösungen systematisch weiterentwickelt. Dabei setze Herford auf Ansätze, die finanzielle und personelle Ressourcen schonen.
Erste Ergebnisse dieser Zusammenarbeit seien bereits sichtbar: Die Stadt habe ihre Formularservices verbessert und ihren Internetauftritt durch die Einführung der Premium-Version des Contentmanagementsystems iKISS benutzerfreundlicher gestaltet. Künftig sollen die digitalen Services weiter optimiert werden, basierend auf den Ergebnissen neuer „G2B-Mystery Shopping“-Erhebungen.
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