AKDBNeuer Rekord für die Briefwahl

Briefkasten statt Urne: In Bayern setzte sich der Trend zur Briefwahl weiter fort.
(Bildquelle: anzee/123rf.com)
In Bayern war bei der Bundestagswahl der Anteil der Briefwähler besonders hoch – und viele der Anträge zur Briefwahl wurden online ausgelöst. Dies berichtet die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB): Demnach gingen schon vor Ende der Beantragungsfrist zur Bundestagswahl mehr als zwei Millionen Online-Briefwahlanträge über die Dienste des IT-Dienstleisters ein – so viele wie nie zuvor. Auch die Schließung sowie der Druck der Wählerverzeichnisse mit OK.EWO konnten fristgerecht abgeschlossen werden. Spätestens 42 Tage vor der Wahl mussten die Wählerverzeichnisse im Fachverfahren OK.EWO vorliegen. Diese Verzeichnisse sind die Basis für fast zehn Millionen zu versendende Wahlbenachrichtigungen in Bayern. Auch der Druck der Wählerverzeichnisse und Wahlscheine wurde von den Einwohnermeldeämtern sicher bewältigt.
Bayernweite Generalprobe
Eine großflächige Simulation der Ergebnisübermittlung am Wahlabend gehört seit Kurzem landesweit zur Vorbereitung. Gemeinsam mit dem bayerischen Landeswahlleiter und den AKDB-Kunden wurde der gesamte Ablauf des Wahlabends simuliert, und die Ergebnisdaten-Eingabe sowie die Übermittlung der Daten wurden erfolgreich getestet. Dass alles fristgerecht abgeschlossen werden konnte, sieht die AKDB als Zeichen für die gute Wahlvorbereitung der bayerischen Kommunen.
FRED bewährt sich
Die Briefwahlunterlagen konnten direkt über einen Weblink innerhalb des Schreibens per Online-Beantragung angefordert werden. Auch diese Möglichkeit wurde zunehmend genutzt. Möglicherweise, so die AKDB, habe auch diese nutzerfreundliche Antragsweise zum hohen Briefwahlanteil beigetragen. Ein Blick auf das AKDB-Dashboard verrät konkrete Zahlen (derzeit bis Ende Januar). Bei der Verarbeitung der Anträge kam seitens der AKDB die Management- und Deployment-Plattform für Onlinedienste, FRED zum Einsatz. Diese hat inzwischen über sieben Millionen Anträge verarbeitet, wobei insbesondere in den vergangenen Wochen die Briefwahlanträge zur Bundestagswahl einen großen Anteil hatten.
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