Mittwoch, 28. Oktober 2026

PotsdamNeuer Digitalisierungsrat

[19.01.2026] In Potsdam hat sich der zweite Digitalisierungsrat der Stadt konstituiert. Er soll in den kommenden drei Jahren den digitalen Wandel der brandenburgischen Landeshauptstadt begleiten und bringt dafür Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein.
Mehrere Personen stehen nebeneinander in einem Raum.

Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (l.) begrüßt den neuen Digitalisierungsrat der Stadt, der aus insgesamt 14 Expertinnen und Experten besteht.

(Bildquelle: Landeshauptstadt Potsdam/Friederike Herold)

In Potsdam hat jetzt die konstituierenden Sitzung des neuen Digitalisierungsrates (wir berichteten) der Stadt stattgefunden. Wie Brandenburgs Landeshauptstadt mitteilt, wurden in diesem Rahmen Claudia Nicolai, Academic Director der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut, und der SPD-Stadtverordneten Nico Marquardt als Co-Vorsitzende gewählt. Im weiteren Vorstand vertreten sind Professor Linda Rath, Inga Schlichting, Nico Danneberg, Götz Friederich und Tobias Woelki.

Insgesamt besteht der Digitalisierungsrat aus 14 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmen, vier Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und jeweils einem Mitglied aus Klima-, Wirtschafts- und Beteiligungsrat. Der neue Digitalisierungsrat wurde durch die Stadtverordnetenversammlung Ende November 2025 berufen und wird die Landeshauptstadt Potsdam bis zur nächsten Kommunalwahl in strategischen Digitalfragen beraten und begleiten, heißt es vonseiten der Stadt.

Offen, bürgerorientiert und nachhaltig

„Die Digitalisierung ist ein zentraler Motor für die Zukunft Potsdams – sie stärkt die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger, macht unsere Stadt innovativer und lebenswerter und schafft effizientere Verwaltungsprozesse“, sagt Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. „Mit dem neu berufenen Digitalisierungsrat setzen wir ein kraftvolles Zeichen für einen offenen, bürgerorientierten und nachhaltigen digitalen Wandel. Die vielfältigen Expertisen der Mitglieder werden uns helfen, neue Wege zu gehen und die digitale Transformation in Potsdam gemeinsam voranzutreiben.“

Den Digitalisierungsrat hat die Stadt Potsdam im Rahmen ihres Smart-City-Prozesses eingerichtet. Er berät die Landeshauptstadt in strategischen Digitalfragen, fördert den Wissenstransfer aus Wissenschaft und Praxis und wirkt als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft, erklärt die Kommune. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Erarbeitung von Empfehlungen zu E-Government-Themen, zur Verwaltungsmodernisierung und zur Entwicklung innovativer digitaler Angebote für Bürgerinnen und Bürger. Seit seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 bringt er dafür Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen.





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