Montag, 11. Mai 2026

KlimafolgenanpassungKlimainformationssystem für Mitteldeutschland

[06.11.2025] Das Regionale Klimainformationssystem ReKIS ist die zentrale Plattform zur Bereitstellung von Daten, aufbereiteten Klimainformationen und weiteren Wissensquellen zum Thema Klimawandel für Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nun wurde das Portal modernisiert.
Screenshot ReKIS Kommunal

Das neu überarbeitete Daten- und Informationsportal ReKIS Kommunal ist auf die Anforderungen von kommunalen Akteuren und Verwaltungen ausgerichtet.

(Bildquelle: LfULG)

Die Klimaveränderungen führen zu einer Zunahme extremwetterbedingter Ereignisse – wie beispielsweise Hitzewellen und Starkregen. Für Kommunen ist es essenziell, sich frühzeitig auf solche klimatische Risiken vorzubereiten. Das von den Umweltämtern der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betriebene Regionale Klimainformationssystem (ReKIS) besteht seit 2012. Kommunen erhalten seit 2013 regional und lokal aufbereitete Informationen zum Klimawandel in Form von Fachdaten, Beispiele und praktische Anleitungen sowie Hinweise zu Fördermöglichkeiten und ortsnaher Beratung. Das Angebot unterstützt Kommunen bei ihrer Anpassung an die Klimafolgen. Nun wurde das Onlineportal ReKIS-Kommunal überarbeitet und optimiert. Damit könnten die Kommunen der drei Länder eine noch gezieltere Unterstützung erhalten, heißt es in einer Meldung aus Sachsen.

Ein besonderer Fokus der aktualisierten Plattform liegt auf praxistauglichen Informationen. So finden sich dort eine Vielzahl bereits erfolgreich umgesetzter Maßnahmen, wie etwa der verbesserte Hochwasserschutz in Blankenburg im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) oder die zukunftsgerichtete Gestaltung von Wohnquartieren in Lauta (Sachsen). Darüber hinaus helfen Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei der Erstellung von Anpassungskonzepten.

Die zuvor getrennten Bereiche der drei Bundesländer wurden zugunsten einer gemeinsamen Plattform in ReKIS-Kommunal zusammengeführt. Viele Instrumente der Anpassung sind so bundeslandübergreifend einsetzbar – das spart Kosten und Personal. Damit greift die Plattform das im vergangenen Jahr verabschiedete Bundes-Klimaanpassungsgesetz auf, welches ebenfalls länderübergreifende Herangehensweisen vorsieht.





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