AachenStraßenbäume exakt dokumentiert

Die Stadt Aachen hat in den vergangenen Jahren ein Baumkataster mit Angaben zu allen 125.000 Stadtbäumen gefüllt.
Maurice Vonhoegen, Teamleiter der Baumkontrolle des Aachener Stadtbetriebs; Yasemin Güster, Vorarbeiterin der Baumkontrolle; Stadtbetriebsleiterin Indra Balsam; Heiko Thomas, Beigeordneter der Stadt Aachen für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude
(Bildquelle: Stadt Aachen)
Die Stadt Aachen hat in den vergangenen Jahren ein Baumkataster mit Angaben zu allen 125.000 Stadtbäumen gefüllt.
Maurice Vonhoegen, Teamleiter der Baumkontrolle des Aachener Stadtbetriebs; Yasemin Güster, Vorarbeiterin der Baumkontrolle; Stadtbetriebsleiterin Indra Balsam; Heiko Thomas, Beigeordneter der Stadt Aachen für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude
(Bildquelle: Stadt Aachen)
Die Stadt Aachen hat all ihre rund 125.000 Straßenbäume mithilfe eines Baumkatasters katalogisiert. Um die Entwicklung eines jeden Baumes exakt dokumentieren zu können, haben neun speziell geschulte Baumkontrolleure im Team der Baumunterhaltung des Aachener Stadtbetriebs in den vergangenen Jahren für jeden Baum eine Akte angelegt. Die erfassten Daten werden in das Baumkataster übertragen, ausgewertet und dann von den Teams der Baumpflege abgearbeitet.
„Die Pflege und Erhaltung unserer Stadtbäume ist essentiell. Denn Aachen lebt nicht unerheblich von unserem Grün. Außerdem können Stadtbäume in Hitzeperioden die Luft um mehrere Grad abkühlen. Es ist daher umso wichtiger, dass wir einen Überblick über den Bestand haben“, verdeutlicht Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude, die Bedeutung des Baumkatasters.
Eine Patientenakte für jeden Baum
Mit der Erstaufnahme der Bäume in das Baumkataster wurde nach Angaben der Stadt Aachen mit drei Kontrolleuren im Dezember 2018 begonnen – damals noch klassisch auf Papier. Erfasst werden zum einen Stammdaten wie Baumart, Standort, Alter, Baumhöhe, Kronen- und Stammdurchmesser sowie die Vitalität; zum anderen werden Zustandsdaten notiert, etwa zur Beschaffenheit von Baumkrone, Stamm, Rinde, Wurzelwerk und Baumumfeld. Hinzu kommen mögliche Krankheiten, Wunden, Pilzbefall, Standfestigkeit und weitere Hinweise über den Gesundheitszustand des Baums. Die Papierakte ist mittlerweile der digitalen Erfassung gewichen.
Denn, wie Maurice Vonhoegen, Teamleiter der Baumkontrolle des Stadtbetriebs, erläutert: „All diese Informationen werden heute schnell und übersichtlich am mobilen Endgerät ins Programm eingegeben und sind sofort für alle abrufbar. Dadurch können wir auch direkt im Baumkataster Arbeitsaufträge an die Baumpflege weitergeben und Langzeitmaßnahmen bestimmen – also, ein Monitoring jedes Baums ermöglichen.“
Das Baumkataster soll laut der Aachener Stadtverwaltung vor allem die gesamte Arbeit der Baumkontrolle und -pflege erleichtern. Alle neun Monate werde jeder einzelne Baum kontrolliert. Das stelle auch sicher, dass ein Baum nach vier Kontrollterminen in jeder Jahreszeit einmal begutachtet wurde.
Das auf nun neun Experten angewachsene Team der Baumkontrolle habe inzwischen – auch durch zahlreiche Zusatzausbildungen – ein sehr hohes Wissensniveau erreicht und lege mittlerweile ein enormes Tempo an den Tag: Innerhalb von wenigen Minuten seien sämtliche Daten eines Baumes erfasst. „Anfangs gingen wir von rund 100.000 Straßenbäumen aus. Nun wissen wir mithilfe des Baumkatasters, dass genau 125.014 Bäume im Stadtgebiet stehen“, berichtet Maurice Vonhoegen.
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt
[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...



















