Dataport/IBMKI-gestützter Transkriptionsservice

Das neue KI-gestützte Transkriptionstool formt nicht nur aus gesprochener Sprache Schrift, es erleichtert auch die weitere Arbeit mit dem Transkript.
(Bildquelle: zaywinhtal/123rf.com)
Die öffentliche Verwaltung muss immer mehr Verfahren und Aufgaben mit immer knapperen personellen Ressourcen bewältigen, auch infolge des demografischen Wandels. Eine der Aufgaben, die erhebliche Zeit und Fachkräfte bindet, ist die Transkription von Gesprächen, Sitzungen und Verhandlungen. Der öffentliche IT-Dienstleister Dataport und der IBM-Konzern haben nun ein neues, KI-gestütztes Transkriptionstool vorgestellt, das speziell auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung ausgerichtet ist: Die Lösung dSprachKI soll die manuelle Erstellung von Wortprotokollen vereinfachen und auf diese Weise die Mitarbeitenden entlasten. „Das Beispiel dSprachKI demonstriert, wie wir mit innovativen Lösungen eine tatsächliche Arbeitserleichterung für die öffentliche Verwaltung schaffen“, so Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport. Dafür arbeite Dataport seit jeher strategisch mit Partnern zusammen.
Aus Sprache wird Schrift
dSprachKI ermöglicht laut Dataport die automatische Umwandlung von Sprache in Text und kann direkt aufgenommene Gesprächssituationen ebenso verarbeiten wie hochgeladene Audio- und Videodateien. Die KI erkennt verschiedene Stimmen und ordnet sie den jeweiligen Sprecherinnen und Sprechern zu. Mitarbeitende können sich künftig auf das Korrekturlesen der Transkripte konzentrieren, statt diese vollständig selbst zu erstellen. Darüber hinaus bietet das Tool Funktionen zur Zusammenfassung von Transkripten, zur Generierung relevanter Schlagworte und zur gezielten inhaltlichen Abfrage. Die parallele Verarbeitung mehrerer Transkripte erhöht die Effizienz zusätzlich.
Digital souverän und nachnutzbar
Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit IBM und ausgewählten Kunden, darunter Justizbehörden, um die konkreten Anforderungen aus der Praxis direkt zu adressieren. Das Tool wurde umfassend getestet und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Lösung läuft im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport, die eingesetzten Open-Source-Sprachmodelle Whisper und Mistral werden dabei auf der data[port]ai KI-Plattform betrieben. Die Daten werden weder an externe Anbieter übermittelt noch für das Training von Sprachmodellen verwendet. „Die Kooperation mit IBM zeigt, dass die Entwicklung souveräner KI-Anwendungen wie dSprachKI möglich ist – und das nachnutzbar für verschiedene Verwaltungsressorts“, sagt Dataport-Vorstand Koß.
Kreis Viersen: Sprach-KI nimmt Anrufe entgegen
[09.02.2026] Eine digitale Sprachassistentin beantwortet jetzt beim Abfallbetrieb des Kreises Viersen (ABV) die Anrufe der Bürgerinnen und Bürger. Die Künstliche Intelligenz greift dazu auf einen endlichen Wissensspeicher zurück und lernt ständig dazu. mehr...
Künstliche Intelligenz: KI-Marktplatz MaKI startet
[04.02.2026] Mit dem bundesweiten KI-Marktplatz MaKI startet eine zentrale Plattform für den Austausch von KI-Anwendungen in der Verwaltung. Der MaKI schafft erstmals einen ebenenübergreifenden Überblick über KI-Anwendungen in Bund, Ländern und Kommunen und erleichtert deren gemeinsame Nutzung. mehr...
Künstliche Intelligenz: Avatare für Barrierefreiheit
[03.02.2026] Das Unternehmen alangu hat sich auf die Entwicklung von KI-gestützten 3D-Gebärdensprach-Avataren spezialisiert. Wie diese gehörlosen Menschen den Zugang zur digitalen Welt erleichtern, erläutert Geschäftsführer Alexander Stricker im Kommune21-Interview. mehr...
Interkommunaler Hochwasserschutz: KI-gestütztes Frühwarnsystem
[30.01.2026] Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz will entlang des Flusses Paar ein Echtzeit-Frühwarnsystem aufbauen, das auf Sensortechnik, Satellitendaten und Künstlicher Intelligenz basiert. Ziel ist eine frühzeitige Warnung der Bürger und Einsatzkräfte über mehrere Plattformen. mehr...
KI: In risikoarmer Umgebung testen
[30.01.2026] Kommunen können geplante KI-Anwendungen nun vorab in einer geschützten Umgebung testen. Die von Ewerk Consulting bereitgestellte Infrastruktur basiert auf in Deutschland betriebenen Servern sowie Open-Source-Komponenten. mehr...
Düsseldorf: Chatbot als Pilot
[29.01.2026] Die Stadt Düsseldorf erweitert ihr Online-Serviceangebot um einen Chatbot. Der digitale Assistent läuft zunächst als befristetes Pilotprojekt und braucht noch einen Namen. Vorschläge aus der Bürgerschaft sind willkommen. mehr...
Leipzig: KI-Fuchs spürt Wissen auf
[28.01.2026] Leipzig setzt mit dem KI-Fuchs neue Maßstäbe im Wissensmanagement. Das auf Open Source basierende System kombiniert ein multimodales Sprachmodell mit internem Verwaltungswissen, schafft damit Effizienzgewinne und deckt Bürokratieabbau-Potenziale auf. mehr...
Düsseldorf: Voicebot Kira antwortet für’s Steueramt
[26.01.2026] Seit einem guten halben Jahr unterstützt die Künstliche Intelligenz für Rückfragen & Auskünfte Kira das Düsseldorfer Steueramt bei telefonischen Anfragen zur Beherbergungssteuer. Nun wurden die Fähigkeiten der virtuellen Sprachassistentin erweitert, sodass sie auch zur Grundsteuer Auskunft geben kann. mehr...
Mitarbeiterqualifizierung: Fit für KI
[19.01.2026] Arbeitsentlastung, effiziente Verwaltungsabläufe und besserer Bürgerservice – KI hat das Potenzial, zentrale Herausforderungen des öffentlichen Sektors zu lösen. Ein modulares Qualifizierungsangebot von Ewerk unterstützt Verwaltungsmitarbeitende beim Umgang mit KI-Systemen. mehr...
Tobit.Software: KI-Serverlösung für KAAW-Kommunen
[14.01.2026] Gemeinsam erleichtern das Unternehmen Tobit.Software und die Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (KAAW) Kommunen in den Kreisen Borken und Steinfurt die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz: Die Verwaltungen erhalten Zugang zum SideKick Server, der verschiedene KI-Sprachmodelle vereint und hohe datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllt. mehr...
KI-Agenten: Digitale Assistenten
[13.01.2026] KI-Assistenten sollen den Mitarbeitenden in der Verwaltung beim Durchführen von Routinetätigkeiten behilflich sein. Bei einigen Vorreiterkommunen kommen sie bereits zum Einsatz. Die ersten Anwendungen nehmen sich durchaus vielversprechend aus. mehr...
Bochum: Eigens entwickelter ChatBOt
[12.01.2026] Auf der Bochumer Website unterstützt der neue ChatBOt die Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach Informationen über Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Der digitale Assistent ist vollständig intern entwickelt worden und kann dank modernem KI-Ansatz auch natürliche Sprache verstehen. mehr...
Stade: Käpt’n Knut nimmt den Dienst auf
[08.01.2026] In der Hansestadt Stade ist jetzt der KI-Chatbot Käpt’n Knut an Bord. Die Verwaltung freut sich über Feedback zu dem Angebot, das perspektivisch auch telefonisch genutzt werden kann. mehr...
Hagen: Städtische Internetseite wird polyglott
[07.01.2026] Die Stadt Hagen stellt große Teile ihrer Webseite jetzt auch in fremdsprachiger Version zur Verfügung. Eine komplexe mehrsprachige Seitenstruktur im Back End und aufwendiges Aktualisieren sind dazu nicht notwendig: Zum Einsatz kommt die leicht integrierbare Lösung Conword. mehr...






















