HamburgBürgerbeteiligung mit offener Lizenz

Beim Beteiligungsverfahren „Klimaanpassung Harburg“ wird die Open-Data-Lizenz erstmals verwendet
(Bildquelle: klimaanpassung-harburg.beteiligung.hamburg)
Seit Januar 2026 werden in Hamburg Bürgerbeiträge, die über das Digitale Partizipationssystem (DIPAS) eingereicht werden, unter der Lizenz Creative Commons BY-NC-ND 4.0 veröffentlicht. Wie die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mitteilt, kommt diese neue Funktion mit dem Beteiligungsverfahren „Klimaanpassung Harburg“ erstmals zum Einsatz.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sagt: „Mit der Lizenzvergabe schaffen wir Transparenz darüber, wie mit den Ideen und Anregungen aus der Stadtgesellschaft umgegangen wird. Zugleich schützen wir die Beiträge und ihre Urheberinnen und Urheber. Hamburg steht für eine offene, digitale Verwaltung – und mit diesem Schritt stärken wir die Nachnutzung, das Lernen aus Beteiligung und den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Daten.“
Claudius Lieven, Leiter der Stabsstelle Stadtwerkstatt und UDZ Stadtentwicklung, ergänzt: „Mit der offenen Lizenz schaffen wir die Voraussetzungen dafür, Beteiligungsdaten langfristig auswertbar zu machen. Indem wir ab 2026 systematisch erfassen, was Bürgerinnen und Bürger in Planungsprozesse einbringen, entsteht über die Jahre ein wertvoller Wissensbestand. Daraus lassen sich Trends, Themenschwerpunkte und stadtgesellschaftliche Entwicklungen über einzelne Verfahren hinaus erkennen.“
Vorreiter für Open Data
Künftig sollen nach Angaben der Behörde alle neuen DIPAS-Verfahren unter einer offenen Lizenz durchgeführt werden. Die Inhalte bleiben dabei anonym und unverändert. Die Lizenz erlaubt die nicht-kommerzielle Weitergabe und Nutzung – etwa für Forschung, Evaluation oder stadtplanerische Weiterentwicklung.
Mit der technischen Umsetzung in DIPAS steht die Funktion ab sofort auch anderen Städten zur Verfügung, die DIPAS nutzen. Die Lizenz kann jeweils individuell gewählt werden. Grundlage für Hamburgs Entscheidung ist laut der Pressemeldung der Stadtentwicklungsbehörde ein Gutachten, das im Transparenzportal veröffentlicht wurde. Hamburg ist damit die erste Kommune in Deutschland, die systematisch anonymisierte Beteiligungsbeiträge als Open Data bereitstellt.
Halle (Saale): Kartenbasierte Bürgerbeteiligung
[12.02.2026] Die Stadt Halle (Saale) führt nun die erste interaktive, digitale Bürgerbeteiligung über die 3D-Software HAL-Plan durch. Bis zum 13. März stehen hier interaktive Themenkarten zum geplanten neuen Flächennutzungsplan der Kommune zur Verfügung. Dank eines sogenannten Storymoduls können die Rückmeldungen dazu direkt in die Karten eingetragen werden. mehr...
Offenbach: Neue Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten
[04.02.2026] Die Offenbacher Mitreden-Plattform wartet mit neuen Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten auf. Eine Vorhabenliste zeigt nun aktuelle städtische Projekte und gegebenenfalls die Beteiligungsmöglichkeiten an. Auch können die Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt einreichen. mehr...
MACH: Digital unterstützter Bürgerhaushalt
[15.01.2026] Mit einer Plattform unterstützt das Unternehmen MACH Kommunen bei der Durchführung von Bürgerhaushalten. Die Plattform ist eng mit der MACH Finanzsoftware verzahnt. Der Bürgerhaushalt wird somit nicht als isoliertes Beteiligungsprojekt umgesetzt, sondern direkt in die bestehende Haushalts- und Finanzplanung integriert. mehr...
Konstanz: Themen für Bürgerrat vorschlagen
[06.01.2026] Über eine Onlineplattform können die Konstanzerinnen und Konstanzer jetzt solche Themen vorschlagen, die ihrer Meinung nach ein Bürgerrat aufgreifen sollte. Spruchreif wird ein Vorschlag dann, wenn für ihn 800 Unterschriften außerhalb der Plattform gesammelt werden können. mehr...
Pforzheim: App-Gestaltung mit Bürgern
[17.12.2025] In die Entwicklung von Stadt-App und Informationsstelen bezieht die Stadt Pforzheim die Bevölkerung ein. Die Online-Beteiligung läuft noch bis 31. Januar. mehr...
Wuppertal: Offen und lernbereit
[15.12.2025] Die Stadt Wuppertal geht neue Wege in der E-Partizipation mit dem Ziel, eine lernende Verwaltung zu schaffen, die mit jedem Beteiligungsprozess besser wird. Im Zentrum der Wuppertaler Beteiligungslandschaft steht die Plattform talbeteiligung.de. mehr...
Frankfurt am Main: Neue Funktionen stärken ffm.de
[09.12.2025] Mit Mehrsprachigkeit, Einblicken in die Stadtpolitik und einer Vorhabenliste bietet das Beteiligungsportal der Stadt Frankfurt am Main mehrere neue Funktionen an. Sie sollen den digitalen Bürgerservice erweitern und eine inklusive, transparente und verständliche Beteiligungskultur stärken. mehr...
Bürgerbeteiligung: Beispielhaft gute Partizipation
[05.12.2025] Mit der Auszeichnung „Gute Bürgerbeteiligung“ würdigt das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung alljährlich Projekte öffentlicher Träger, die innovative und qualitätsvolle Partizipationsformen erproben und erfolgreich umsetzen. Nun stehen die fünf Siegerkommunen für 2025 fest. mehr...
Bergkamen: Mehrsprachige Onlinebeteiligung
[04.12.2025] Die Stadt Bergkamen hat im Zuge ihrer Leitbildentwicklung eine mehrsprachige Onlinebeteiligungsplattform gestartet – die erste, welche das Unternehmen wer denkt was mit einem eigenen KI-Übersetzungstool umgesetzt hat. mehr...
Alpenrod: Bürgerbeteiligung per App
[12.11.2025] In der Kategorie „Innovativste Bürgerpartizipation“ ist die Orts.App der Gemeinde Alpenrod gewürdigt worden. mehr...
Kreis Stade: Umfassende Onlineumfrage
[04.11.2025] Der Kreis Stade will seine Angebote noch besser an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Mit diesem Ziel hat er eine anonyme Onlineumfrage gestartet. Es ist die bislang umfassendste Umfrage des Landkreises. mehr...
Frankfurt am Main: Frankfurt beteiligt sich
[30.10.2025] Die Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ zeigt konkrete Erfolge: Die Ideen aus der Bevölkerung gestalten die Mainmetropole. Online werden die erfolgreich umgesetzten Bürgerideen vorgestellt. mehr...
Frankfurt am Main: Werbung für Bürgerbeteiligung
[27.10.2025] Die Stadt Frankfurt am Main wirbt mit einer Social-Media- und Plakatkampagne für Bürgerbeteiligung in der Mainmetropole. Hierfür konnten prominente Frankfurterinnen und Frankfurter gewonnen werden. mehr...
Hochschulallianz Ruhr: Weiterbildungsangebot für Kommunen
[23.10.2025] Mit einem Kurs zu digitalen Partizipationsformaten reagiert die Hochschulallianz Ruhr auf die hohe Weiterbildungsnachfrage von Kommunen. Der Kurs ist auf die kommunale Praxis ausgerichtet. Er steht allen Mitarbeitenden offen, unabhängig von formalen Bildungsabschlüssen. mehr...






















