KelheimPersonalverwaltung neu gedacht

Das Landratsamt Kelheim will mit dem Wechsel auf die Software OK.PERS+ bislang langatmige Prozesse im Personalmanagement verbessern.
(Bildquelle: Landratsamt Kelheim)
Der niederbayerische Landkreis Kelheim mit seinen rund 620 Mitarbeitenden hat Anfang 2025 die Weichen im Personalwesen auf Zukunft gestellt. Gemeinsam mit der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) startete das Landratsamt mit der Pilotierung der Software OK.PERS+. Das Ziel: die Personalprozesse im Landratsamt modernisieren und beschleunigen. Dabei konnte der Kreis den Entwicklungsprozess der All-in-One-Cloud-Lösung für das öffentliche Personalwesen im Rahmen des Pilotvorhabens aktiv mitgestalten.
Während des Pilotierungszeitraums musste das neue webbasierte Verfahren nahtlos – im sogenannten Hybridbetrieb – mit der On-Premise-Bestandslösung OK.PWS funktionieren. Die Personenmigration im Zuge der Umstellung auf das neue Cloud-Verfahren lief nach Angaben der AKDB dann größtenteils unkompliziert ab: Der Zeitaufwand sei überschaubar gewesen, auftretende Problemfälle schnell erkannt worden. „Der gesamte Migrationsprozess war sehr durchdacht, sodass sich unser Aufwand stets in Grenzen hielt“, kommentiert Lisa-Maria Metz, Personalleiterin im Kreis Kelheim. Ideen und Anforderungen aus der täglichen Praxis seien direkt in die Entwicklung der Lösung eingeflossen, um OK.PERS+ langfristig optimal auf die Bedürfnisse der Personalverwaltung abzustimmen.
Seither wurden im Kelheimer Landratsamt der personalwirtschaftliche Stellenplan sowie das digitale Meldeverfahren BA-BEA erfolgreich eingeführt. Letzteres wird benutzt, um wichtige Meldebescheinigungen – wie Arbeitsbescheinigung, EU-Arbeitsbescheinigung und Nebeneinkommensbescheinigung – einfach und digital zu erstellen und an die Bundesagentur für Arbeit zu senden. Das Verfahren BA-BEA überzeugte die Kreisverwaltung dabei von Beginn an: „Durch die automatische Übernahme der Daten im Verfahren wurden ein spürbarer Mehrwert und eine deutliche Arbeitserleichterung im Alltag erzielt“, so Personalleiterin Metz. „Der Stellenplan ermöglichte darüber hinaus bereits die Planung für den Neuaufbau und die Anlage eines Großteils der Stellen.“ Nun sei man gespannt auf das Kostencontrolling in OK.PERS+.
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