KommONE/neuraflowKI-Ökosystem für Kommunen

KI ohne Einführungsaufwand - das will ein neues Angebot für Kommunen in Baden-Württemberg bieten.
Kommunen suchen zunehmend nach Möglichkeiten, Bürgerservice und interne Verwaltungsprozesse mithilfe von Künstlicher Intelligenz effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Der Markt bietet inzwischen zahlreiche KI-gestützte Chatbots und Einzellösungen. Diese seien jedoch häufig mit hohem Einführungs-, Pflege- und Betreuungsaufwand verbunden, so der kommunale IT-Dienstleister Komm.ONE. Auch Fragen zu Datenschutz, Hosting und langfristiger Weiterentwicklung stellten viele Kommunen vor Herausforderungen. Komm.ONE und das Gov-Tech-Unternehmen neuraflow bieten deshalb ab Juli ein gemeinsames KI-Ökosystem für Kommunen an. Es soll den KI-Einsatz im Bürgerservice und in internen Verwaltungsprozessen standardisieren, Verwaltungen entlasten und Beschäftigten mehr Freiraum für komplexe Tätigkeiten verschaffen.
Umfassende Unterstützung
Über das Angebot erhalten Kommunen Zugang zu den Anwendungen von neuraflow, die nach Unternehmensangaben bereits in mehr als 200 Städten und Gemeinden eingesetzt werden. Dazu gehören Lösungen für die mehrsprachige und barrierefreie Kommunikation auf kommunalen Websites sowie für den telefonischen Bürgerservice. Ein KI-Arbeitsplatz soll Beschäftigte außerdem bei interner Recherche, Wissensarbeit und wiederkehrenden Arbeitsprozessen unterstützen. Mehr als 40 standardisierte Schnittstellen ermöglichen die Einbindung kommunaler Daten- und Wissensquellen. Bereits angebundene Informationen können anschließend auch für weitere KI-Anwendungen genutzt werden.
Sichere Cloud
Das Hosting übernimmt STACKIT, der Cloud-Provider von Schwarz Digits, in deutschen Rechenzentren. Chatverläufe, Wissensbasis und Konfigurationsdaten verbleiben laut Anbieter in Deutschland. Die Cloud-Infrastruktur ist unter anderem nach BSI C5 Type 2 und ISO/IEC 27001 zertifiziert. Je nach Anwendungsfall sind unterschiedliche Hostingmodelle möglich. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung. Mitgliedskommunen der Komm.ONE in Baden-Württemberg können das KI-Ökosystem daher ohne eigenes Vergabeverfahren nutzen. Komm.ONE übernimmt unter anderem Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung, Implementierung sowie 1st- und 2nd-Level-Support. Auch Workshops sind vorgesehen.bitte weiter bearbeiten; pr raus, redundanzen raus, straffen, kürzen, wenn möglich, ca. 1000 – 1200 Zeichen
Zugang ohne Vergabeverfahren
Grundlage der Zusammenarbeit ist eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung. Wie Komm.ONE betont, können die Mitgliedskommunen in Baden-Württemberg dadurch das KI-Ökosystem ohne eigenes Vergabeverfahren nutzen und mit überschaubarem Aufwand einführen. Die Komm.ONE übernimmt dabei unter anderem die Datenschutzprüfung, die Sicherheitsbewertung und die Implementierung sowie den 1st- und 2nd-Level-Support für ihre Mitgliedskommunen. Auch Workshops werden angeboten.
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