Sonntag, 12. Juli 2026

MünchenNeuer Service „Ich komme aus dem Ausland“

[19.06.2026] 
München hat sein digitales Bürgerservice-Angebot um die Lebenslage „Ich komme aus dem Ausland“ erweitert. Menschen, die neu nach Deutschland oder in die Stadt kommen, sollen hier schnell passende Informationen und Leistungen finden.
Asiatisch aussehende junge Studentin mit Smartphone in der Hand

Wer aus dem Ausland zum Studium oder arbeiten nach München kommt, findet nun online schneller passende Verwaltungsservices.

(Bildquelle: milkos/123rf.com)

Mit einem neuen Online-Service unterstützt die bayerische Landeshauptstadt München Menschen, die neu nach Deutschland oder in die Stadt kommen, dabei, schnell passende Informationen und Leistungen zu finden. Die neue Lebenslage „Ich komme aus dem Ausland“ ist einfach bedienbar und für die Nutzung mit Smartphones und Tablets optimiert.


Der Einstieg erfolgt nach Angaben der Stadtverwaltung intuitiv über kurze Fragen wie „Welche dieser Dokumente haben Sie aktuell?“ und „Welche Staatsangehörigkeit haben Sie?“ Die Antworten werden dann mithilfe von Bildern dargestellt. Nach wenigen Klicks erhalten Nutzende eine persönliche Checkliste mit passenden Angeboten und Leistungen. Diese kann gespeichert, abgehakt und jederzeit über einen Link erneut abgerufen werden. Je nach individueller Situation enthält die Liste den passenden Antrag zur Aufenthaltserlaubnis oder Informationen zur internationalen Schulberatung, zu Sprachcafés in Stadtbibliotheken oder Studienmöglichkeiten.


Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt München die beiden Lebenslagen „Ich will umziehen“ und „Ich habe wenig Geld“ veröffentlicht, um Bürgerinnen und Bürger zu den richtigen Dienstleistungen für ihre Situation zu lotsen.
„Unsere Stadt lebt davon, dass Menschen aus aller Welt hier arbeiten, studieren, gründen und ein neues Zuhause finden“, erklärt Bürgermeisterin Mona Fuchs. „Wer will, dass München auch künftig stark und innovativ bleibt, muss Integration vom ersten Tag an erleichtern – schnell, digital und verständlich. Genau dazu leistet die neue Lebenslage einen wichtigen Beitrag.“

„Die Erweiterung des Angebots zeigt, dass Digitalisierung jede Lebenslage bereichern und erleichtern kann“, ergänzt München IT-Referentin Laura Dornheim. „Statt sich durch umfangreiche Formulare zu klicken, kommt man hier auch mit der Beantwortung einfacher Fragen ans Ziel. Gerade für Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist das ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit bei Behördengängen.“





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