Sonntag, 19. Juli 2026

neuraflowAls Young Innovator geehrt

[09.06.2026] Bei den World Summit Awards wurde das deutsche Start-up neuraflow als Young Innovator ausgezeichnet. Die KI-Plattform neurapolis für die öffentliche Verwaltung konnte die internationale Jury überzeugen.
zwei Personen mit Urkunde und Pokal_neuraflow gewinnt bei WSA

Das GovTech-Start-up neuraflow wurde bei den World Summit Awards als Young Innovator ausgezeichnet.

(Bildquelle: World Summit Awards)

Der WSA World Summit Award hat beim diesjährigen Global Congress (19. bis 22. Mai 2026, Wien) digitale Lösungen aus UN-Mitgliedsländern für ihren Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist mit neuraflow auch ein deutsches Unternehmen: Das GovTech-Start-up wurde eigenen Angaben zufolge in der Kategorie Young Innovators für seine KI-Plattform für die öffentliche Verwaltung prämiert. 

Digitale Souveränität, ethischer KI-Einsatz und der Aufbau öffentlicher digitaler Infrastruktur bestimmten die Debatten während der Veranstaltung und berührten damit zentrale Themen der Arbeit von neuraflow. Prämiert wurde das Unternehmen für seine KI-Plattform neurapolis, mit der sowohl Bürgerinnen und Bürger, als auch Politik und Verwaltung Beschlüsse, Anträge und Sitzungsprotokolle aus dem Ratsinformationssystem ihrer Stadt oder Gemeinde in natürlicher Sprache durchsuchen können. Was bisher meist in schwer zugänglichen Datenbanken und tausenden Einzeldokumenten verborgen ist, wird damit in Sekunden zugänglich und verständlich, teilt das Unternehmen mit. So sorgten die Lösungen von neuraflow für mehr Effizienz und Transparenz der Kommunalpolitik und der öffentlichen Verwaltung. 

Beitrag zu den Sustainable Development Goals der UN

In der Kategorie Young Innovators prämiert der WSA ausschließlich Teams, deren Mitarbeitende mehrheitlich jünger als 26 Jahre alt sind, deren Lösungen bereits auf dem Markt sind, und die einen nachweisbaren sozialen Impact vorweisen können, heißt es in der Pressemeldung weiter. Das Team von neuraflow hatte Ende 2025 die deutsche Vorauswahl gewonnen. Auf dem WSA Global Congress seien in acht Kategorien insgesamt 40 Initiativen und Unternehmen aus der ganzen Welt ausgezeichnet worden, die zuvor durch eine internationale Expertenjury nach den Kriterien technischer Exzellenz, gesellschaftlicher Wirkung und Skalierbarkeit ausgewählt wurden.

„Das Ziel des WSA ist es, smarte Ideen für das Gemeinwohl aus der ganzen Welt eine Bühne zu geben. Das junge Team von neuraflow konnte hier in Wien zeigen, dass man in Deutschland Lösungen für die Verwaltungsdigitalisierung entwickeln und erfolgreich implementieren kann, die auch im internationalen Vergleich überzeugen. Ihre KI-Plattform macht es möglich, dass bislang schwer zugängliche staatliche Informationen erschlossen werden und Bürgerinnen und Bürger ihre Verwaltung besser verstehen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung staatlicher Institutionen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele“, erklärte Alexander Felsenberg, Vorsitzender WSA Germany und Vorstandsmitglied WSA Global.

„Die Auszeichnung durch den WSA ist eine Bestätigung für das, woran wir als Team täglich arbeiten. Mindestens ebenso viel hat uns die persönliche Teilnahme in Wien gegeben. Vier Tage im Austausch mit Gründerinnen und Gründern aus der ganzen Welt, darunter viele GovTech-Teams, die sich ähnlichen Herausforderungen stellen wie wir – eine tolle Gelegenheit für neue Kontakte“, ergänzte Dustin Klepper, Gründer und Geschäftsführer von neuraflow.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz

Frankfurt am Main: Kompetenz für KI

[16.07.2026] Ein zentrales KI-Kompetenzteam baut die Stadt Frankfurt am Main auf. Damit sollen der Wissensaustausch einzelner Initiativen und Synergieeffekte gefördert sowie dem demografischen Wandel in der Verwaltung begegnet werden. mehr...

Referent auf dem Demo Day des NEGT
bericht

Demo Day: Vibe Modeling zum Ausprobieren

[14.07.2026] Im Rahmen eines Demo Day wurde beim NEGZ – Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung das Potenzial KI-gestützter Low-Code-Entwicklung für die Verwaltung aufgezeigt und über offene Fragen diskutiert. mehr...

München: KI wird noch intelligenter

[13.07.2026] München hat sein internes KI-Werkzeug MUCGPT weiterentwickelt. Die neue Version bietet eine übersichtlichere Oberfläche, technische Anbindungen über MCP und teilbare Assistenten – und steht als Open-Source-Lösung auch anderen Kommunen offen. mehr...

bericht

Studie: KI ist in deutschen Behörden angekommen

[13.07.2026] Knapp 83 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Sektor in Deutschland nutzen bereits Künstliche Intelligenz. Das zeigt die Studie „Global AI Adoption Survey“. Gleichzeitig fehlen nach Einschätzung vieler Befragter klare Regeln, Schulungen und technische Voraussetzungen für einen sicheren und systematischen Einsatz. mehr...

Der Landrat des Märkischen Kreises, Ralf Schwarzkopf, schaut interessiert in einen Laptop

Märkischer Kreis: Hackathon zum KI-Einsatz

[09.07.2026] Im Märkischen Kreis soll Künstliche Intelligenz künftig vermehrt Routineaufgaben übernehmen und so die Abläufe in der Verwaltung beschleunigen. Im Rahmen eines Hackathons hat der Kreis jetzt für sechs praxisnahe Anwendungsfälle erste KI-Prompts entwickelt. mehr...

Nahaufnahme der Hände und Arme eines Mannes in einem Büro, der auf verschiedenen eingeblendeten IT-Icons in der Luft zeigt
bericht

KI-Governance: Rahmen für agentische Prozesse

[08.07.2026] KI-Agenten werden zunehmend Teil operativer Verwaltungsprozesse. Damit Automatisierung im öffentlichen Sektor kontrollierbar, vertrauenswürdig und rechtssicher bleibt, braucht es klare Rollen, nachvollziehbare Entscheidungswege, geregelte Datenzugriffe und tragfähige Governance. mehr...

mit punkten durchzogenes Gehirn vor Laptop-Bildschirm

Umfrage: Echtzeitdaten schaffen Vertrauen in die KI

[07.07.2026] Der Schutz sensibler Bürgerdaten durch einheitliche Sicherheits- und Zugriffskontrollen wird zum entscheidenden Fundament für vertrauenswürdige KI im öffentlichen Sektor. Herkömmliche Datenarchitekturen erweisen sich dabei für Agentische KI als zu träge. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Unternehmens Denodo Technologies. 
 mehr...

2 Männer vor Bildschirm, die einen Startknopf drücken_KI_Chatbot_INGO-gestartet

St. Ingbert: Chatbot INGO gestartet

[02.07.2026] Bürgerinnen und Bürger in St. Ingbert können sich künftig auch an Chatbot INGO wenden. Rückmeldungen aus der Nutzung fließen in die Optimierung des Angebots ein. mehr...

cit intelliForm KIM

cit: KI für Low-Code-Plattform

[02.07.2026] Mit cit intelliForm KIM hat Anbieter cit seine Low-Code-Plattform um eine KI-Komponente erweitert. Sie soll den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, die Effizienz der Verwaltung steigern und die digitale Souveränität stärken. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Axians Infoma: Intelligente Prozessautomatisierung

[01.07.2026] Klare Regeln und menschliche Kontrolle sollen den Einsatz neuer KI-Agenten in Infoma Online absichern. Die digitalen Assistenten übernehmen vorbereitende Arbeitsschritte in der kommunalen Sachbearbeitung; zunächst bei Stundungen, Amtshilfeersuchen sowie der Bearbeitung von Bankverbindungen und SEPA-Mandaten. mehr...

Ansicht von Wolfsburg, Autistadt Museum

Wolfsburg: Mit KI Park die Zukunft im Blick

[30.06.2026] Die Stadt Wolfsburg und das KI-Innovationsnetzwerk KI Park haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es unter anderem, passende Anwendungsfelder zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Wolfsburg zu identifizieren. mehr...

Smart CJM: KI-Lösungen integriert

[30.06.2026] Die KI-gestützten mehrsprachigen Voicebots von neuraflow und Zaitgeist werden jetzt in die Plattform Smart NexCX von Smart CJM eingebunden. Bürgerinnen und Bürger können damit Termine bei ihrer Kommune telefonisch rund um die Uhr buchen. mehr...

Gruppenbild

Kreis Borken: KI-Assistent für Pflegeanträge

[29.06.2026] Der Kreis Borken hat im Agentic AI Hub des BMDS einen KI-Assistenten für Anträge auf Hilfe zur Pflege erprobt. In ausgewählten Arbeitsschritten sank die Bearbeitungszeit nach Angaben des Kreises um bis zu 35 Prozent. Nun soll die Lösung in den Echtbetrieb gehen. mehr...

Bildschirm_Stühle_Abschluss_Agentic_AI_Hub

Agentic AI Hub: München erprobt KI

[25.06.2026] Im Rahmen des Agentic AI Hub wurde in München ein funktionsfähiger, KI-basierter Prototyp entwickelt, der die Bearbeitung von Anträgen im Bereich Einbürgerung und Ausländerrecht deutlich beschleunigt. mehr...

Komm.ONE: Hackathon zu KI-Lösungen

[25.06.2026] Studierende haben beim Hackathon #CodeTheState KI-Lösungen für Herausforderungen in Kommunen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, wie Städte, Gemeinden und Landkreise von neuen Ansätzen für Krisenschutz, Geodaten und digitale Verwaltungsprozesse profitieren könnten. mehr...