KassenführungSchnelles Kassieren

Das TopCash Kassensystem kann unter anderem in Schwimmbädern, Touristinformationen oder Museen zum Einsatz kommen.
(Bildquelle: halfpoint/123rf.com)
Das kommunale Kassenwesen ist in diesem Jahr von verschiedenen Trends geprägt. Einige Aspekte, wie die zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) in Verbindung mit der Digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K), ergeben sich aus gesetzlichen Zwängen. Andere entwickeln sich aus praktischen Projekterfahrungen vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen der Verwaltung. Zu nennen sind hier beispielhaft die Touch-Kasse, die Anbindung von Fachverfahren, der bargeldlose Kassenservice und die Sammelkasse direkt am fachlich zuständigen Arbeitsplatz. Welche Zahlungsdienste des breiten Angebots bargeldloser Zahlwege sich letztlich durchsetzen werden, wird der Markt zeigen.
Eine mögliche Lösung ist TopCash des Payment-Spezialisten EDV Ermtraud. Sie bietet eine Touch-Oberfläche sowie eine klassische Mausbedienung mit Favoritenhinterlegung für schnelles Kassieren. Die EC-Terminalintegration zur Annahme von Kreditkarten sowie Google Pay und Apple Pay ist selbstverständlich. Ebenso möglich sind Kassenabschlüsse auf mehreren Ebenen einer gestuften Kassenstruktur. Der Einstieg in das System kann auf einer Ebene mit wenigen Zahlstellen im Zentrum oder außerhalb der Kernverwaltung erfolgen. Die Stärken des Kassensystems kommen gleichermaßen in Schwimmbädern, Touristinformationen oder Museen zum Tragen. Im Laufe der Zeit haben sich auch exotischere Zahlstellen dazugesellt: Ein Anwender kassiert saisonal an der Eisbahn, ein anderer in der städtischen Kantine.
Erfolgreiches Projekt in Oberhausen
Vor dem Hintergrund des nach wie vor großen Publikumsverkehrs bei knappen personellen Ressourcen wurden zahlreiche Kassenprojekte von EDV Ermtraud umgesetzt. So hat die 220.000 Einwohner zählende Stadt Oberhausen Anfang 2026 TopCash mit 40 zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle eingeführt. Aus dem Vorverfahren OK.Verkehr übernimmt die Kassen-Software auf Knopfdruck Kundendaten, Leistungen und Gebühren – bevorzugt für den schnellen, sicheren, bargeldlosen Zahlungsvorgang. Bereits seit 2021 bewähren sich 40 Kassen mit angeschlossenen Payment-Terminals.
Die Kreditkarte ist ein wichtiges Zahlungsmittel für gewerblich Tätige, die Gebühren auf dem Amt begleichen müssen. Auf dem Smartphone gewinnt der Bezahldienst von PayPal zunehmend an Bedeutung. Während Google Pay und Apple Pay die NFC-Technik von Handy und EC-Terminal nutzen, arbeitet PayPal optisch: Die Payment-Lösung TopCash stellt beim Verbuchen ebenfalls kontaktlos einen QR-Code mit Zahlungscode auf dem Kundendisplay zur Verfügung. Der Zahlungspflichtige scannt diesen mit der Kamera seines Smartphones in der PayPal-App und autorisiert die Zahlung. Der Mitarbeiter der Verwaltung profitiert dank Live-Prüfung und Erfolgsrückmeldung von einer Zahlungsgarantie. Obwohl PayPal erheblich stärker verbreitet ist als das neue System Wero, ist natürlich auch dieses zu beobachten.
Zeitsparender Workflow
Als Payment-Spezialist berücksichtigt EDV Ermtraud die besonderen Gegebenheiten der Umgebung und die Wünsche des Kassenbetreibers, bewertet diese pragmatisch und entwickelt sie im Sinne eines effizienten, zeitsparenden Workflows weiter. Ein Ergebnis ist beispielsweise die Möglichkeit, mehrere Zulassungen durch einen Kfz-Händler in einem Vorgang zu bündeln, gemeinsam abzurechnen und zugleich eine Sammelquittung sowie einzelne Teilvorgangsbelege automatisch zu erzeugen.
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