Freitag, 7. August 2026

PotsdamErneuerung der Schul-IT liegt im Zeitplan

[07.08.2026] Die Landeshauptstadt Potsdam modernisiert die IT-Ausstattung ihrer Schulen mit neuen Geräten sowie Windows 11 und Office 2024. Das Millionenprojekt soll die Schul-IT vereinheitlichen und liegt nach ersten abgeschlossenen Roll-outs im Zeitplan.

Die Stadt Potsdam modernisiert jetzt ihre Schul-IT.

(Bildquelle: mandygodbehear/123rf)

Die Landeshauptstadt Potsdam erneuert die IT-Ausstattung ihrer Schulen und führt gleichzeitig Windows 11, Office 2024 sowie eine zentrale Softwareverwaltung ein. Wie die Stadt Potsdam mitteilt, werden im Rahmen des Projekts mehr als 4.700 Endgeräte an 48 Schulen ausgetauscht. Schulen mit weniger als drei Jahre alten Geräten erhalten lediglich das neue Betriebssystem und die aktuelle Office-Version.

Anlass für die Modernisierung ist das Ende des Herstellersupports für die bisher eingesetzten Windows- und Office-Versionen. Ein großer Teil der vorhandenen Computer ist zwischen zehn und 15 Jahre alt und erfüllt die technischen Anforderungen von Windows 11 nicht mehr. Nach Angaben der Stadt beläuft sich das Gesamtvolumen des Projekts auf rund fünf Millionen Euro.

Parallel zum Austausch der Hardware wird eine zentrale Softwareverwaltung mit mehr als 4.800 Lizenzen eingeführt. Sie soll die Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen vereinfachen. Außerdem entsteht ein gemeinsamer Softwarekatalog, der laut Stadt sicherstellt, dass Programme datenschutzkonform eingesetzt und korrekt lizenziert werden.

Mit der Vereinheitlichung der Systeme verbindet die Stadt mehrere Ziele. Einheitliche Hard- und Software soll Wartung, Support und Fehleranalyse erleichtern. Standardisierte Benutzeroberflächen und Anwendungen sollen den Schulalltag vereinfachen und die technische Betreuung effizienter machen.

Nach einer Pilotphase begann der reguläre Roll-out Mitte März 2026. Der ursprünglich geplante Start hatte sich wegen Lieferengpässen bei PC-Herstellern um rund vier Monate verzögert. Inzwischen sind nach Angaben der Stadt 16 Schulen mit neuer Hard- und Software ausgestattet. Das entspricht etwa einem Viertel des gesamten Geräteaustauschs. Der Projektfortschritt liege derzeit im Zeitplan.

Bis Ende des Jahres sollen weitere 20 Schulen folgen. Für die Umsetzung unterstützen neben Beschäftigten des Fachbereichs 54 auch zwei externe Techniker das Projektteam. Der Abschluss der Modernisierung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Der Dezernent für Zentrale Verwaltung, Dieter Jetschmanegg, bezeichnete das Vorhaben als Schritt zu einer „zukunftssicheren, einheitlichen und leistungsfähigen“ IT-Ausstattung der Schulen. Aus den bereits umgestellten Schulen gebe es laut Stadt überwiegend positive Rückmeldungen, insbesondere zur Vorbereitung des Roll-outs und zu den Verbesserungen im Arbeitsalltag.



Stichwörter: Schul-IT, Potsdam


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