komXworkMehr als eine Dokumentenablage

V.l.: Thomas Schweizer, COO; Bernd Amm, Senior Solution Architect.
(Bildquelle: AKDB)
Dokumente zentral ablegen, bearbeiten und aus Fachverfahren heraus nutzen: Diese Aufgaben übernimmt das Dokumentenmanagementsystem (DMS) komXwork seit 2006 in Verwaltungen. Zum 20-jährigen Bestehen blickt die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) in einer Mitteilung auf die Entwicklung zurück. Verantwortlich für das Produkt ist heute das Softwarehaus digitalfabriX, eine hundertprozentige Tochter des kommunalen IT-Dienstleisters. Aus der ursprünglichen Dokumentenverwaltung wurde nach dessen Darstellung eine Plattform für Informationsmanagement und digitale Zusammenarbeit.
Ausgangspunkt waren Anfang der 2000er-Jahre Informationen, die vielerorts auf Papierakten, E-Mails, Fachverfahren und Dateiablagen verteilt waren. Verwaltungen mussten Daten strukturiert erfassen und Dokumente revisionssicher archivieren. Die digitale Bearbeitung war laut der Mitteilung jedoch nur eingeschränkt möglich. Gemeinsam mit Technologiepartnern wie den Softwareherstellern Microsoft und Adobe entstand deshalb ein Ansatz, der über die reine Ablage hinausging: Dokumente, Informationen und Fachanwendungen sollten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg digital nutzbar bleiben.
Ganzheitlicher Ansatz
Die Entwicklung erfolgte im Unternehmensverbund: Der heute für komXwork zuständige Softwarebereich war zunächst unter dem Namen LivingData Software Teil des IT-Systemhauses LivingData. Seit 2021 arbeitet digitalfabriX als eigenständiges Softwarehaus. „Mit komXpress hatten wir bereits eine leistungsfähige Plattform. Mit komXwork haben wir dann 2006 die Dokumente und Akten in den Mittelpunkt gestellt und damit die Grundlage für digitale Verwaltungsprozesse geschaffen“, erinnert sich der damalige Produktverantwortliche Thomas Schweizer. Bereits von Beginn an konnten Dokumente, Formulare, E-Mails und Bilder zentral abgelegt, recherchiert und bearbeitet werden.
Ein wichtiger Entwicklungsschritt folgte 2009: komXwork wurde zur zentralen Dokumentenmanagementplattform für die E-Akten der OK.Fachverfahren von AKDB. Seitdem können diese Anwendungen Dokumente direkt im DMS speichern und verwalten. Beschäftigte greifen entweder aus ihrem Fachverfahren oder über die Oberfläche von komXwork auf die Informationen zu. Die zentrale Bereitstellung soll nach Angaben des IT-Dienstleisters Mehrfachablagen vermeiden, Suchzeiten verkürzen und die Bearbeitung beschleunigen. Technische Grundlagen der Lösung bildeten Microsoft SQL Server und das EASY-Archiv für die revisionssichere Speicherung.
Fachverfahren direkt angebunden
Im Laufe der Jahre kamen weitere Komponenten hinzu. Ein PDF-Server übernimmt die automatisierte Dokumentenkonvertierung, ein Workflow-Server unterstützt die Digitalisierung von Prozessen und ein Index-Server ermöglicht Volltextsuchen. Über komXsuite ist zudem ein webbasierter Zugriff möglich. Die Anbindung an Fachverfahren und digitale Aktenlösungen wurde ebenfalls ausgebaut. Als Nutzen nennt AKDB neben der zentralen, revisionssicheren Ablage medienbruchfreie Prozesse und kürzere Recherche- und Bearbeitungszeiten. Die Weiterentwicklung liegt bei digitalfabriX.
Kreis Karlsruhe: Beschlüsse digital freigeben
[08.10.2026] Das Landratsamt Karlsruhe digitalisiert seine Zeichnungs- und Freigabeprozesse. Mit einer neuen Workflow-Lösung von regisafe sollen Beschlüsse künftig automatisiert die vorgesehenen Freigabestufen durchlaufen und anschließend digital unterzeichnet werden. mehr...
Siegburg: Papierlos glücklich
[30.09.2026] Die Kreisstadt Siegburg hat die Kernsanierung ihres Rathauses genutzt, um die Verwaltungsdigitalisierung weiter voranzutreiben. Diese umfasst nicht nur die Digitalisierung von Prozessen, sondern eine grundlegende Veränderung der Verwaltungskultur. mehr...
E-Akte: Schrittweise zur Umsetzung
[24.09.2026] Mit kleinen, pragmatischen Lösungen die Digitalisierung Schritt für Schritt voranzutreiben, funktioniert besser, als alles auf einmal umsetzen zu wollen. Das verschafft Kommunen schnelle Erfolgserlebnisse. Etwa bei der Einführung der E-Akte. mehr...
Vlotho: Bauaktenarchiv vollständig digitalisiert
[11.09.2026] Die Stadt Vlotho hat die Digitalisierung ihres Bauaktenarchivs abgeschlossen. Rund 6.500 Bauakten stehen nun digital zur Verfügung. Unterstützt wurde die Kommune dabei vom kommunalen IT-Dienstleister OWL-IT. mehr...
Kreis Minden-Lübbecke: E-Akte eingeführt
[30.07.2026] Das Jugendamt des Kreises Minden-Lübbecke hat die E-Akte eingeführt und wurde dabei vom Dienstleister OWL-IT unterstützt. mehr...
d.velop: Europäische Kontrolle als Argument
[27.05.2026] Die Firma d.velop gehört zu den 16 weltweit agierenden Anbietern im aktuellen „Gartner Magic Quadrant for Document Management“. Als einziger Anbieter steht d.velop vollständig unter europäischer Eigentümerschaft und ist damit frei von US-Jurisdiktionsrisiken wie beispielsweise dem Cloud Act. mehr...
Papenburg: Verwaltung neu gedacht
[22.05.2026] Die Stadt Papenburg hat ihre Verwaltung in den vergangenen Jahren räumlich und digital modernisiert und so die Basis für effiziente, medienbruchfreie Prozesse geschaffen. Durch die konsequente Digitalisierung wurde der Arbeitsalltag nachhaltig verbessert. mehr...
Kassel: Akten werden digitalisiert
[02.04.2026] Im Amt Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz der Stadt Kassel werden Akten gescannt und digitale Prozesse eingeführt. Zur Halbzeit sind bereits 1,5 Kilometer Akten digitalisiert und zwei große Archivräume komplett geleert worden. mehr...
PDV: Digital souverän mit neuer VIS-Suite
[19.02.2026] Die VIS-Suite, die Enterprise-Content-Management-Plattform (ECM) aus dem Hause PDV, steht in einer neuen Version zur Verfügung. Mit einem modernen Sicherheitskonzept, der Integration Künstlicher Intelligenz, der Prozessautomation und einem neuen Release-Modell soll VIS 7.1 insbesondere die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung stärken. mehr...
Kreis Kassel: E-Akte für’s Sozialamt
[06.02.2026] Der Kreis Kassel führt im Fachbereich Soziales die elektronische Aktenführung ein. Während der Umstellung können Unterlagen unter anderem über digitale Briefkästen eingereicht werden. mehr...
Frankfurt am Main: Sovero scannt für ekom21
[06.02.2026] Als gesetzter Partner des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21 übernimmt sovero die Leitung und Durchführung von Scanprojekten im Rahmen der Aktendigitalisierung – so geschehen in einem Projekt der Bauaufsichtsbehörde in Frankfurt am Main. mehr...
Geseke / Lippetal: Allgemeine Schriftgutverwaltung in enaio
[09.12.2025] Mit der allgemeinen Schriftgutverwaltung im Dokumentenmanagementsystem (DMS) enaio sollen Geseke und Lippetal künftig digital, effizient und medienbruchfrei arbeiten können. Dienstleister Südwestfalen-IT berichtet von einem erfolgreichen Roll-out der Optimal-Systems-Lösung. mehr...
Wiesbaden: Ordnungsamt führt E-Akte ein
[07.11.2025] Im Wiesbadener Ordnungsamt arbeiten künftig die Waffen-, Jagd- und Fischereibehörde mit elektronischen Akten. mehr...
Märkischer Kreis: Die Hälfte der Verwaltung arbeitet papierlos
[23.09.2025] Der Märkische Kreis hat bei der Einführung seines Dokumentenmanagementsystems Doxis4 die Halbzeit erreicht: Fast 50 Prozent der Verwaltung arbeitet papierlos. Das bringt schnelleren Zugriff, rechtssichere Abläufe und deutlich weniger Papier. mehr...

















