re@di-NetzwerkStädte bekräftigen Zusammenarbeit

Mehr als 70 Führungskräfte und Mitarbeitende tauschten sich beim re@di-Tag über innovative Lösungen für die Verwaltungsdigitalisierung aus.
Vorne v.l.: Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer (Baden-Baden); Oberbürgermeister Sven Weigt (Bruchsal); Oberbürgermeister Johannes Arnold (Ettlingen); Oberbürgermeister Michael Pfeiffer (Gaggenau); Oberbürgermeister Sebastian Schrempp (Rheinstetten); Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind (Bühl). Dahinter: Führungskräfte und Mitarbeitende der neun re@di-Städte.
(Bildquelle: Marius Merkel / Stadt Bühl)
Mehr als 70 Führungskräfte und Mitarbeitende tauschten sich beim re@di-Tag über innovative Lösungen für die Verwaltungsdigitalisierung aus.
Vorne v.l.: Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer (Baden-Baden); Oberbürgermeister Sven Weigt (Bruchsal); Oberbürgermeister Johannes Arnold (Ettlingen); Oberbürgermeister Michael Pfeiffer (Gaggenau); Oberbürgermeister Sebastian Schrempp (Rheinstetten); Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind (Bühl). Dahinter: Führungskräfte und Mitarbeitende der neun re@di-Städte.
(Bildquelle: Marius Merkel / Stadt Bühl)
Wie können Kommunen durch den Einsatz neuer Technologien ihre Verwaltungsprozesse effizienter gestalten und den Bürgerservice verbessern? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen re@di-Tags in Bühl. Mehr als 70 Führungskräfte und Mitarbeitende der neun beteiligten baden-württembergischen Städte nutzten die Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über innovative Lösungen für die Verwaltungsdigitalisierung zu diskutieren.
Die Stadt Baden-Baden stellte dabei zwei bereits in der eigenen Verwaltung eingesetzte Technologien vor: eine Low-Code-Plattform, mit der sich digitale Anwendungen mit geringem Programmieraufwand entwickeln lassen, sowie eine KI-gestützte Lösung zur Erfassung von Verwaltungsprozessen. Beide Ansätze sollen dazu beitragen, Abläufe zu optimieren und Mitarbeitende von zeitaufwendigen Routinetätigkeiten zu entlasten.
„Der Austausch im re@di-Netzwerk ist ein wesentlicher Beschleuniger für uns“, erklärte Baden-Badens Bürgermeister Tobias Krammerbauer. Indem die Kommunen neue Technologien gemeinsam diskutierten und bewährte Ansätze teilten, entstehe ein praktischer Nutzen für Verwaltungsmitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger.
Das interkommunale Netzwerk re@di (regional.digital) wurde 2019 gegründet. Ihm gehören die Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee an. Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen zu bündeln, Synergien zu nutzen und gemeinsam digitale Lösungen für die kommunale Praxis voranzubringen (wir berichteten). Ein Beispiel für gemeinsame Digitalisierungsvorhaben ist die Nachnutzung des auf Open Source basierenden Videokonferenzdienstes Palim-Palim, den die Stadt Bühl entwickelt hatte und der anschließend auch in Bruchsal angeboten wurde (wir berichteten).
Ein deutliches Signal für die Fortsetzung der Kooperation setzten die Oberbürgermeister und Bürgermeister der neun Städte mit der Unterzeichnung einer aktualisierten Willensbekundung. Damit bekräftigten sie ihren Anspruch, die digitale Transformation ihrer Verwaltungen auch künftig gemeinsam voranzutreiben.
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