Kita-LösungenAlle Wünsche erfüllt

Startseite des Kita-Portals der Stadt Wurzen.
(Bildquelle: NOLIS)
Bei der niedersächsischen Gemeinde Jork hat sich seit der Einführung von NOLIS | Kita-Platz hinsichtlich der Kita-Platzvergabe viel verändert. „Das Programm ist eine große Arbeitserleichterung für alle“, resümiert Sandra Cordes, Team-Leiterin Organisation und Personal, ein Jahr nach Freischaltung des Kita-Portals. Auf diesem präsentieren sich unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft alle Betreuungseinrichtungen der Gemeinde einheitlich und übersichtlich. Eltern finden somit alle Informationen, die sie benötigen, an zentraler Stelle.
Die Betreuungsangebote können mithilfe von Filtern durchsucht und so die passende Einrichtung gefunden werden. Auf der integrierten Karte lassen sich zum Beispiel nahegelegene Kitas oder solche, die auf dem Arbeitsweg liegen, schnell identifizieren. „Die Anmeldungen erfolgen dadurch zielgerichteter“, sagt Sandra Cordes. Die Vorteile von NOLIS | Kita-Platz weiß auch Cornelia Hanspach, verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der sächsischen Stadt Wurzen, zu schätzen: „Die Eltern können das Angebot online 24/7 nutzen.“ Zudem führe die Möglichkeit, sich auf digitalem Weg umfassend zu informieren, zu einer deutlichen Zeitersparnis.
Unkomplizierte und frühzeitige Anmeldung
Haben Eltern sich für eine oder mehrere Wunsch-Einrichtungen entschieden, erfolgt die Voranmeldung für einen Kita-Platz ebenfalls online. Dabei werden alle für die Platzvergabe relevanten Informationen abgefragt, so zum Beispiel die persönlichen Daten des Kindes, die Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten oder die derzeitige Betreuung von Geschwisterkindern. Alle Betreuungswünsche werden in einem Vorgang gebündelt erfasst. Je nach Bedarf können Kommunen zwei bis fünf Wünsche je Kind abfragen. „Eltern müssen nicht alle Kitas besuchen, um sich dort anzumelden“, betont Hans-Jürgen Schenk, Verwaltungsleiter und Pressesprecher der Stadt Karben in Hessen. „Die Anmeldung ist unkompliziert, frühzeitig und von überall aus machbar.“
Direkt nach dem Absenden der Voranmeldung erhalten Eltern automatisch eine Eingangsbestätigung. Eine Kopie des eingereichten Formulars lässt sich bei Bedarf für die eigenen Unterlagen speichern und ausdrucken. Gleichzeitig kann die Voranmeldung von allen Wunsch-Einrichtungen und von der Verwaltung eingesehen werden. Der Zugriff auf die Software erfolgt über den Webbrowser – eine Installation ist nicht erforderlich. Bei Bedarf wird bei neu eingehenden Voranmeldungen eine Information per E-Mail versandt, was eine zügige Bearbeitung gewährleistet.
Anpassbar an örtliche Gegebenheiten
Der anschließende Vergabeprozess erfolgt individuell auf die Anforderungen und Wünsche der jeweiligen Kommune abgestimmt. Aufgrund des umfangreichen Berechtigungssystems und verschiedener Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich die Software einfach an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. „In der Stadt Wurzen treffen die Kitas die letzte Entscheidung über die Aufnahme. Die Stadtverwaltung hat die Übersicht und klinkt sich bei Bedarf oder bei Rückfragen der Eltern ein“, berichtet beispielsweise Cornelia Hanspach. Anders handhabt es laut Hans-Jürgen Schenk die Stadt Karben: „Die Platzvergabe findet zentral in der Verwaltung statt.“ Bei der Gemeindeverwaltung Jork wiederum werden Plätze „gemeinsam mit den Leitungen der Kindertagesstätten vergeben“, sagt Sandra Cordes.
Bei der Vergabe der freien Plätze unterstützt NOLIS | Kita-Platz Verwaltungen und Kitas in vielerlei Hinsicht. So haben die Beteiligten seit Einführung der Software einen deutlich besseren Überblick über Auslastung und Bedarf, erklärt Stephanie Eicke vom Team Kinderbetreuung bei der Gemeinde Wennigsen (Deister). Ein zentraler Überblick sei für die Kommune zudem absolut praktisch bezüglich der Erfüllung des Rechtsanspruchs. Auch in der Gemeinde Jork kann man die benötigte Anzahl an Kita-Plätzen laut Sandra Cordes nun viel besser einschätzen. Wurden vor Einführung der Software für ein und dasselbe Kind oft Plätze in verschiedenen Kitas freigehalten, so sei bei den Kommunen, die NOLIS | Kita-Platz einsetzen, die mehrfache Vergabe von Plätzen kein Thema mehr. Werde einem Kind ein Betreuungsplatz zugewiesen, so sei dies für alle Beteiligten sofort ersichtlich. „Es gibt keine doppelten Anmeldungen mehr“, betont Cordes. Und sollte für ein Kind doch mal mehr als ein Antrag abgesendet werden, werden Dubletten automatisch erkannt und können einfach zusammengeführt werden. „Da das System auf Dopplungen hinweist, belaufen sich doppelte oder dreifache Zusagen bei uns in Wurzen derzeit auf nahezu “, freut sich Cornelia Hanspach.
Positives Fazit
Große Zustimmung findet der Einsatz einer zentralen, trägerübergreifend eingesetzten Vergabe-Software auch bei den Kita-Leitungen, obwohl vor der Einführung teilweise noch Skepsis oder Zurückhaltung zu beobachten war. „Insbesondere die problemlose Abstimmung mit anderen Einrichtungen ist von Vorteil. Die Einrichtungen haben langfristig einen Überblick über den Bedarf an Betreuungsplätzen und die gewünschten Betreuungszeiten und können das für ihre Planungen nutzen“, erläutert Cornelia Hanspach.
Die Online-Voranmeldung und die digitale Platzvergabe tragen also maßgeblich zu einer effizienten Kita-Platzvergabe bei, während Eltern von einem besonderen Maß an Service profitieren. „Sowohl Eltern als auch Mitarbeitende ziehen ein positives Fazit über die Nutzung der NOLIS-Software. Die Bedienung ist unkompliziert, individuell gestaltbar und vereinfacht die täglichen Arbeitsabläufe in der Verwaltung“, fasst Hans-Jürgen Schenk die Erfahrungen zusammen.
Dieser Beitrag ist in der Ausgabe August 2021 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...
VG Polling: Biometric Go ergänzt PointID
[26.01.2026] In Polling können biometrische Passbilder direkt auf dem Amt erstellt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft bietet dafür die PointID-Geräte der Bundesdruckerei an. Um Babys und Kleinkinder ablichten zu können, greift sie auf die mobile Fotolösung Biometric Go zurück. Beide Aufnahmegeräte überstellen die Bilder direkt ins Fachverfahren des Einwohnermeldeamts. mehr...
AKDB: adebisKITA als Cloud-Version
[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version. mehr...
Düsseldorf: Terminagent erfüllt Wünsche
[23.01.2026] In Düsseldorf stand das Amt für Einwohnerwesen lange vor der Herausforderung, den Bürgerservice effizient und gleichzeitig bürgerfreundlich zu gestalten. Gelungen ist das der Stadt mithilfe eines Terminagenten. mehr...
Kreis Steinfurt: Bauantrag ohne Papier
[14.01.2026] Das Bauportal Nordrhein-Westfalen ist um eine Kommunikationsplattform ergänzt worden, sodass auch der Austausch rund um einen Bauantrag digital abgewickelt werden kann. Als erster Landkreis startet Steinfurt mit dem voll digitalisierten Verfahren. mehr...
Hamm: Schub für digitale Genehmigungen
[12.01.2026] Die Stadt Hamm bearbeitet Bau- und Immissionsschutzanträge künftig Ende-zu-Ende digital. Digitale Einreichungen werden vollständig elektronisch geprüft und beschieden. Mit gezielten Anreizen und Informationsangeboten will die Stadt den Wechsel von Papier- zu Digitalanträgen beschleunigen. mehr...
Bremerhaven: Schulgebäude smart gebaut
[16.12.2025] Die Stadt Bremerhaven setzt beim Hochbauprojekt „Allianz 3 Schulen“ auf smarte Methoden wie Building Information Modeling, um Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Zudem kommt das innovative Verfahren der integrierten Projektallianz (IPA) zum Einsatz. mehr...






















