BayreuthApp für Stadt und Kreis

Start der Integreat-App in der Region Bayreuth.
(Bildquelle: Stadt Bayreuth/Kerstin Dettlaff-Mayer)
Die Open-Source-basierte App Integreat, die als mobiler Alltagsguide nach Deutschland zugewanderten Personen in ihrer Sprache Informationen und Angebote von Kommunen zugänglich macht, entwickelt sich mehr und mehr zu einer Lösung, die ganze Regionen nutzen. Jüngstes Beispiel sind Stadt und Kreis Bayreuth im Norden Bayerns: Beide Gebietskörperschaften haben sich nie die Frage gestellt, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist – die einzige Frage war, wie sich Integreat als gemeinsame Lösung am schnellsten umsetzen lässt.
Überschneidungen nutzen
„In der Regel dauert es etwa ein Jahr, bis ein Landkreis seine maßgeschneiderte Integreat-Lösung entwickelt“, sagt Daniel Kehne, Geschäftsführer der gemeinnützigen Firma Tür an Tür, welche die App gemeinsam mit der TU München entwickelt hat. „Nicht so in der Region Bayreuth: Hier hat es ab der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen Stadt und Kreis nicht einmal ein halbes Jahr gedauert.“ Möglich war das, weil hinter den Kulissen schon vorher eifrig gearbeitet wurde. „Wir haben auf der operativen Ebene von Anfang an gesagt, dass wir die App für Stadt und Landkreis gemeinsam machen wollen“, sagt Christina Fröba, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte im Kreis Bayreuth. „Inhaltlich und bei den Akteuren gibt es ohnehin täglich Überschneidungen – das haben auch die politisch Verantwortlichen so gesehen, und so waren sich alle schnell einig.“
Nachdem beide Seiten den Beschluss zur gemeinsamen Entwicklung der App gefasst hatten, dauerte es aufgrund zahlreicher notwendiger Absprachen von Ende 2017 bis Mai 2018, bis der Kooperationsvertrag unterzeichnet war. „Kostenübernahme, Laufzeit, Verantwortlichkeiten, Koordination der Aufgaben – Fragen wie diese mussten natürlich geklärt werden“, so Fröba. Mit gutem Ergebnis: Heute laufen alle Kosten über ein gemeinsames Konto. „Wir hätten ja sonst jede Rechnung halbieren müssen.“
Unkonventionelle Herangehensweise
Das erleichtert auch Daniel Kehne die Arbeit. „Was in der Region Bayreuth ganz selbstverständlich funktioniert, setzt sich immer mehr durch, weil alle die Synergien sehen“, sagt er. „Diese unkonventionelle Herangehensweise geht sogar so weit, dass eine Wohnraumbörse für Bayreuth nicht eigens entwickelt wurde, sondern gleich über Integreat läuft.“ „Warum sollen wir eigens Webspace kaufen und in der Verwaltung für die Wohnraumbörse zusätzliche Kosten entstehen lassen, wenn es auch über die App laufen kann?“, erläutert Florian Sammet, Integrationslotse mit Schwerpunkt Wohnen bei der Stadt Bayreuth. „Es ist wie in anderen Bereichen auch: Hier gibt es so viele Überschneidungen, dass nur eine gemeinsame Lösung sinnvoll war.“
Arbeitsagentur und Sprachkursträger sitzen alle in Bayreuth. „Mit Integreat haben sie jetzt ein gemeinsames Angebot“, meint Bildungskoordinatorin Christina Fröba. „Selbst viele Bayreuther kennen den Unterschied zwischen Stadt und Landkreis nicht, wie soll ich ihn dann erst jemandem aus Damaskus erklären?“ Sie rät interessierten Partnern, am besten von Anfang an zusammenzuarbeiten, wenn möglich auch gleich mit allen Akteuren der Integrationsarbeit.
Krefeld: Mastodon stärkt digitale Souveränität
[03.03.2026] Mit ihrem neuen Social-Media-Kanal bei Mastodon will die Stadt Krefeld ihre Kommunikation unabhängiger von großen, werbefinanzierten Social-Media-Plattformen aus den USA gestalten und alternative digitale Infrastrukturen stärken. Die etablierten Social-Media-Kanäle bei Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn und Bluesky bleiben bestehen. mehr...
Aachen: Jetzt auch auf WhatsApp
[20.02.2026] Wer sich über Neues aus der Verwaltung der Stadt Aachen auf dem Laufen halten will, kann dazu jetzt den neuen WhatsApp-Kanal der Kommune nutzen. mehr...
Polizeipräsidium Reutlingen: Informieren über WhatsApp
[13.02.2026] Immer mehr öffentliche Stellen nutzen die Kanalfunktion von WhatsApp, um Bürgerinnen und Bürger über ihre Arbeit, aber auch über aktuelle Lagen zu informieren. Ab sofort ist auch das Reutlinger Polizeipräsidium darunter, das gleich vier Landkreise abdeckt. mehr...
Kassel: Amtfluencer auf LinkedIn
[01.12.2025] Das Pilotprojekt Amtfluencer hat die Stadt Kassel auf LinkedIn gestartet: 13 Beschäftigte aus allen Teilen der Verwaltung geben persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag und zeigen, wie vielfältig die städtischen Aufgaben sind. mehr...
Oldenburg: Feedback zu Instagram
[19.09.2025] Die Stadt Oldenburg fragt ihre Nutzer nach Feedback zum städtischen Instagram-Auftritt. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist bis Ende September möglich. mehr...
Darmstadt: Erfolgreiche Kommunikationsstrategie
[15.09.2025] Sozialen Medien kommt im Kommunikationsmix der Stadt Darmstadt eine wichtige Rolle zu. Um die Social-Media-Präsenz auszubauen, ist zum Beispiel die Einführung weiterer Kanäle wie LinkedIn oder TikTok geplant. Zudem will die Stadt einen Newsroom etablieren. mehr...
Mannheim: Feuerwehr startet auf Social Media
[12.09.2025] Auf Instagram und Facebook ist jetzt die Feuerwehr Mannheim vertreten. Darüber werden Sofortmeldungen bei Gefahrensituationen sowie Einsatzberichte und Einblicke in den Alltag der Feuerwehr geteilt. Informationen zu Einstellungsverfahren und Ausbildungsmöglichkeiten runden das Angebot ab. mehr...
Hannover: Kanal für die junge Community
[04.09.2025] Über einen eigenen Kanal auf TikTok verfügt jetzt Niedersachsens Landeshauptstadt. Hannover hat sich für einen offiziellen Kanal auf der Plattform entschieden, um in den Austausch mit jungen Menschen zu kommen. mehr...
Kassel: Vom Experiment zur Strategie
[27.08.2025] Soziale Medien sind in Kassel längst ein zentraler Bestandteil der Stadtkommunikation. Dabei liked und shared die Stadt auf verschiedenen Kanälen – und erreicht mit kreativen und unterhaltsamen Videos über TikTok auch eine jüngere Zielgruppe. mehr...
Social Media: Amtfluencer als Megatrend
[14.08.2025] Amtfluencer machen Behörden und Kommunen in sozialen Medien sichtbar. Sie berichten persönlich, glaubwürdig und oftmals aus freien Stücken über ihren Berufsalltag – und vermitteln so höchst erfolgreich zwischen Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern. mehr...
Mönchengladbach: Stadt-News bei WhatsApp
[11.08.2025] Die Stadt Mönchengladbach startet einen WhatsApp-Kanal, über den wichtige Ankündigungen, Verkehrshinweise und Service-Angebote direkt aufs Smartphone gesendet werden. Der Kanal ist aktuell im Verifizierungsverfahren, kann aber schon abonniert werden. mehr...
Stuttgart: TikTok‐Kanal gestartet
[07.08.2025] Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart erweitert ihre Social‐Media‐Kommunikation und ist ab sofort auch auf TikTok vertreten. Die Beiträge für die Plattform werden von der Onlineredaktion gemeinsam mit jungen Mitarbeitenden aus verschiedenen Ämtern erstellt. mehr...
Pforzheim: Goldstadt per Instagram erleben
[01.08.2025] Mit einem eigens dafür eingerichteten Instagram-Kanal will Pforzheim auf die touristischen Highlights der Stadt aufmerksam machen. Unter dem Motto Goldstadt erleben bietet visitpforzheim.de Interessierten unter anderem Veranstaltungshinweise, Tourenvorschläge oder hochwertige Bilder an. mehr...
Kreis Heilbronn: Social-Media-Wall eingerichtet
[29.07.2025] Eine Social-Media-Wall hat der Kreis Heilbronn auf seiner Website eingerichtet. Damit können alle Interessierten die Aktivitäten der Kommune in den sozialen Medien verfolgen – auch ohne eigenen Facebook- oder Instagram-Account. mehr...
Heidelberg: Mit WhatsApp mehr erreichen
[13.05.2025] Die Stadt Heidelberg ergänzt ihr Social-Media-Angebot um den Messenger-Dienst WhatsApp. Im Kanal erhalten die Bürgerinnen und Bürger tagesaktuelle Nachrichten ebenso wie Eilmeldungen oder einen Themenüberblick zur aktuellen Stadtblattausgabe. mehr...





















