NürnbergBayerischer Digitalpreis für die Verwaltung

Das Team Online-Services der Stadt Nürnberg erhielt für die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen den Bayerischen Digitalpreis 2023.
v.l.: Andreas Schneider, Leiter des Teams Online-Services im Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation im Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht der Stadt Nürnberg; Digitalministerin Judith Gerlach; Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgers
(Bildquelle: Lichtwerk)
Das Team Online-Services der Stadt Nürnberg erhielt für die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen den Bayerischen Digitalpreis 2023.
v.l.: Andreas Schneider, Leiter des Teams Online-Services im Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation im Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht der Stadt Nürnberg; Digitalministerin Judith Gerlach; Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgers
(Bildquelle: Lichtwerk)
B.Digital, der Digitalpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales, geht im Jahr 2023 das erste Mal überhaupt an ein Team aus einer Verwaltung. Dies berichtet die Stadt Nürnberg, deren Team Online-Services bei der Preisverleihung den dritten Platz belegte. Das neunköpfige Team um Andreas Schneider wurde für die Leistungen und das langjährige Engagement rund um die Digitalisierung von kommunalen Verwaltungsdienstleistungen ausgezeichnet. Das Team ist Teil des Amts für Digitalisierung und Prozessorganisation im Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht.
Stellvertretend für das Team nahmen Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht, und Andreas Schneider, Leiter des Teams Online-Services, die Auszeichnung von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach entgegen. Zur Jury gehörten neben Judith Gerlach auch Lea Frank, CEO des Regensburger Kassenbon-Start-ups anybill und bayerische Landessprecherin des Start-up-Verbands sowie Bitkom-Präsident Achim Berg.
Aktuell sind in Nürnberg mehr als 260 Online-Verfahren verfügbar, damit liegt die Stadt derzeit auf Platz eins im kommunalen bayerischen Vergleich (wir berichteten). Andreas Schneider hob während der Preisverleihung hervor, dass die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen eine Team-Leistung sei. Viele der in Nürnberg angebotenen Services seien im engen Austausch mit anderen bayerischen Kommunen entstanden. Besonders das Netzwerk zwischen München, Augsburg und Nürnberg (wir berichteten) spiele eine wichtige Rolle.
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt
[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...
Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement
[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...



















