MaternaBestes Umsatzergebnis erzielt
Das IT-Beratungsunternehmen Materna Information & Communications SE hat trotz Corona-Pandemie das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzrekord abgeschlossen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, beträgt der vorläufige Gruppenumsatz für 2020 355,1 Millionen Euro. Das entspreche einer Umsatzsteigerung von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (323,8 Millionen Euro in 2019) und sei der höchste Umsatz in der 40-jährigen Geschichte des Familienunternehmens. Das rein organische Wachstum betrage 13,5 Prozent, da Materna sich im vergangenen Jahr portfoliobereinigend von Beteiligungen und Tochtergesellschaften getrennt hat.
Wie für die gesamte Wirtschaft stand auch für Materna das Jahr 2020 ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. „Wir haben zahlreichen Unternehmen und Behörden dabei geholfen, ihre Digitalisierungsvorhaben erfolgreich voranzutreiben“, berichtet Martin Wibbe, CEO und Vorstandsvorsitzender der Materna-Gruppe. Materna ist auf Beratungs- und Implementierungsleistungen für die digitale Transformation spezialisiert. Besonders gewachsen seien die Bereiche Cloud, Applikationsmodernisierung, Cyber Security, Service-Management und End-to-End-Prozessberatung für SAP. Zudem habe Materna über 250 neue Beschäftigte eingestellt. Für dieses Jahr sind laut Unternehmen mehr als 400 neue Stellen geplant. Corona-bedingt arbeiten inzwischen mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice. Einer Mitarbeiterbefragung zufolge möchten sie dies auch nach Corona fortsetzen.
Mehr Kunden aus Verwaltungen
Einen starken Anstieg erzielte das Geschäft mit Kunden in der öffentlichen Verwaltung. Hier seien im vergangenen Jahr zahlreiche neue Kundenprojekte und Rahmenverträge auf Bundes- und Landesebene gewonnen worden, teilt das Unternehmen mit. Als wichtiger Motor für die Verwaltung fungiere das Onlinezugangsgesetz (OZG), das mit seiner Fristsetzung Ende 2022 die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung vorantreibt. „Wir wollen mit unserem Portfolio die Rolle des Vordenkers bei der Digitalisierung im Public Sector übernehmen und werden dabei unterstützen, die Weichen für eine digitalisierte und schlanke Verwaltung in Deutschland zu stellen“, sagt Martin Wibbe. Auch bei der Ausgestaltung des geplanten Digitalministeriums und der Neuorientierung der Bundes-IT-Dienstleister will Materna eine entscheidende Rolle spielen. Weitere Schwerpunkte für den Public Sector seien die Themen Cloud, Cyber Security, E-Health, GAIA-X und Künstliche Intelligenz (KI).
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