BorkumBesucherströme bürgerzentriert steuern

Die Stadt Borkum verwaltet ihre Termine jetzt effizienter.
(Bildquelle: Stadt Borkum)
Die Stadt Borkum hat für die Besuchersteuerung die Lösung JCC-Terminvereinbarung von Anbieter JCC Software eingeführt. Dabei war es der Kommune laut JCC Software besonders wichtig, dass auch mehrere Dienstleistungen in einem Termin gebucht werden können – etwa bei Familien oder Bürgern mit komplexeren Anliegen.
Eine besondere Herausforderung sei gewesen, dass die Stadt Borkum nur rund 5.500 Einwohner zählt, sich im Jahresverlauf aber mehrere zehntausend Menschen auf der Insel aufhalten – darunter viele Saisonarbeitskräfte, die Verwaltungsleistungen wie Aufenthaltsanzeigen für EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger regelmäßig beantragen. Auch nutze das Bürgerbüro einen internen Kalender für die Selbstverwaltung sowie für Sondertermine außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Dabei werden die Termine telefonisch oder per E-Mail vereinbart, beispielsweise für minderjährige Insulaner, die das Internat auf dem Festland besuchen. Sie kommen nur am Wochenende nach Hause und haben dann die Möglichkeit behördliche Anliegen zu erledigen. So wurde die strukturierte Terminvergabe für unterschiedliche Personengruppen der Schlüssel zur Kommunalverwaltung, teilt JCC Software mit.
Digitalisierung gemeinsam gestalten
Seit Februar 2025 setzt das Bürgerbüro der ostfriesischen Kommune auf das Online-Terminportal für ihre Bürger sowie auf JCC-Terminvereinbarung für die Mitarbeiter. Mit der Online-Terminvergabe wurden laut JCC Software nicht nur die Wartezeiten reduziert, auch der Aufwand auf Verwaltungsseite sank: weniger Anrufe zwecks Terminvereinbarung, bessere Planbarkeit, mehr Zeit für Sacharbeit. Die Möglichkeit zur Online-Terminvereinbarung entlastet die Mitarbeitenden und verbessert zugleich den Service für die Bürger.
Sprachbarrieren bleiben eine Herausforderung, etwa für ausländische Saisonkräfte. Langfristig soll hier eine sprachlich vereinfachte Oberfläche in Zusammenhang mit buchbaren Sprachmittlern für die Erledigung der Dienstleistungen unterstützen.
Wichtig war der Stadt laut JCC Software, dass die Digitalisierung gemeinsam gestaltet wird. Der Wunsch nach Veränderung sei aus dem Bürgerbüro gekommen: Mitarbeitende äußerten Verbesserungsvorschläge und trugen zur Anpassung der Software bei. Nun wird überlegt weitere Fachbereiche an die Terminvereinbarungssoftware anzubinden.
Auch wenn sich die Online-Terminvergabe durchgesetzt hat, werden den Bürgerinnen und Bürgern in Borkum Alternativen angeboten. So sei beispielsweise die telefonische Terminvereinbarung weiterhin möglich. Zudem unterstützten die Mitarbeitenden bei der Terminbuchung.
Dresden: Bürgerterminal fürs Jobcenter
[12.02.2026] Das Jobcenter Dresden hat ein neues Bürgerterminal in Betrieb genommen. Nach Authentifizierung via BundID können Leistungen des Jobcenters sowie von Stadt und Freistaat Sachsen genutzt werden. mehr...
Frankfurt: Frankfurt-Pass wird digital
[06.02.2026] Der Sozialpass der Stadt Frankfurt ermöglicht Personen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kultur- und Freizeitangeboten. Nun wird er digitaler: Der Pass selbst ist per App aufrufbar, aber auch die Beantragung kann jetzt online erfolgen. mehr...
Kiel: Videoberatung statt Amtsbesuch
[05.02.2026] Das Stadtamt Kiel führt als Pilotprojekt neue Online-Services ein: Vollständig digital und online können Anträge beim Standesamt gestellt werden. Dort wie auch bei der Einbürgerung gibt es zudem eine Videoberatung. Ein persönliches Vorsprechen bei der Behörde kann also vielfach entfallen. mehr...
Hamburg: App für Wohngeld
[03.02.2026] In Hamburg können Wohngeldanträge jetzt auch direkt mit dem Smartphone eingereicht werden. Möglich macht dies die Wohngeld-App, die erstmals eine umfassende Ende-zu-Ende-Digitalisierung bietet. mehr...
Karlsruhe: Beratung per Video
[29.01.2026] Das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe hat die Beratung per Videotelefonie eingeführt. Für die Bevölkerung entsteht ein Mehrwert durch ortsunabhängigen Kontakt und die Stadt erhöht ihre Attraktivität als Arbeitgeberin. mehr...
Nürnberg: Wirksame Digitalisierung
[22.01.2026] Nürnberg digitalisiert nicht allein das Rathaus, sondern auch die städtischen Unternehmenstöchter – und zählt zu den digitalsten Großstädten Deutschlands. Als Erfolgsfaktor sieht die Stadt die konsequente Ausrichtung der Angebote auf die Nutzenden. mehr...
Weißenburg: Digitalisierung mit System
[21.01.2026] Die Stadt Weißenburg betreibt ihre Digitalisierung mit Struktur – und dem Nutzen im Blick. Viele Projekte sind bereits umgesetzt, weitere stehen kurz vor dem Start. Das Spektrum reicht dabei von Dokumentenmanagement und intelligentem Winterdienst bis hin zu KI und einer Stadt-App. mehr...
Kreis Soest: Chatbot „Bördi“ bewährt sich
[16.01.2026] Seit Jahresbeginn unterstützt der Kreis Soest Bürgerinnen und Bürger mit einem neuen KI-Chatbot. „Bördi“ beantwortet Fragen zu zentralen Dienstleistungen und ergänzt das bestehende digitale Serviceangebot. mehr...
München: Behördenklick statt Behördengang
[15.01.2026] Rund 70.000 Besuche beim Amt sparen sich Münchnerinnen und Münchner jeden Monat. Das Onlineportal der Stadt ist wohl auch deshalb so beliebt, weil es ständig erweitert wird. Zuletzt kam die Möglichkeit hinzu, den Bearbeitungsstand des eigenen Anliegens online zu verfolgen. mehr...
Wohnsitzanmeldung: Dresden auch dabei
[15.01.2026] Die elektronische Wohnsitzanmeldung eWA steht derzeit etwa 54,5 Millionen Menschen in Deutschland zur Verfügung. Darunter sind nun auch die Dresdnerinnen und Dresdner. Die Stadt will den Service mit einer Kampagne bekannter machen. mehr...
Bitkom-Umfrage: Behördenbesuch dauert gut zwei Stunden
[08.01.2026] Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom dauert ein Behördenbesuch in Deutschland im Schnitt gut zwei Stunden. Auf die An- und Abreise entfallen 51 Minuten, 40 Minuten auf die Wartezeit und 34 Minuten auf die eigentliche Sachbearbeitung. mehr...
Esslingen: Per Klick ins Rathaus
[22.12.2025] Ein Großteil der städtischen Dienstleistungen ist in Esslingen mittlerweile online abrufbar. Immer mehr nutzerfreundliche Angebote machen den Gang aufs Rathaus in vielen Fällen überflüssig. Ein Chatbot unterstützt Bürgerinnen und Bürger zusätzlich. mehr...
Menden: Start von Erlebnis-App
[19.12.2025] Menden hat eine neue digitale Plattform gestartet, die nicht Orte, sondern konkrete Erlebnisse in den Mittelpunkt stellt. Die WebApp bündelt hunderte sogenannter Mikro-Erlebnisse, die auf klassischen Kartendiensten kaum zu finden sind. mehr...
Kreis Mayen-Koblenz: Resultat der Amt-O-Mat-Studie
[18.12.2025] Warum der Mensch über den Erfolg des Amt-O-Mat entscheidet: Unter diesem Titel hat der Kreis Mayen-Koblenz zwei Jahre lang die Nutzung der so bezeichneten Selbstbedienungsterminals unter die Lupe genommen. Demnach werden diese vor allem dann genutzt, wenn sie im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort erklärt werden. Hinweise oder Plakate reichen oft nicht aus. mehr...
Sachsen: eWA erfolgreich angelaufen
[12.12.2025] Etwa drei Monate nach dem Start der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) in Sachsen lässt sich eine positive Zwischenbilanz ziehen. Der Dienst steht bereits der Hälfte der sächsischen Bevölkerung zur Verfügung. mehr...























