Montag, 13. April 2026

OpenR@thausDemonstration einer vielseitigen Lösung

[13.09.2017] Anträge einfach online abbilden, bezahlen und zur weiteren Bearbeitung automatisiert in Fachverfahren übertragen: Beim ersten Informationstag zur Portallösung OpenR@thaus der Unternehmensgruppe ITEBO wurde den Besuchern die Vielseitigkeit der Anwendung gezeigt.

Über 50 Besucher sind am 31. August 2017 zum ersten OpenR@thaus Infotag nach Hannover gekommen. Das berichtet die ITEBO-Unternehmensgruppe, Anbieter der Portallösung. OpenR@thaus präsentiere sich für die Nutzer als übersichtliche und einheitliche Online-Plattform im kommunalen Web-Auftritt. Bestehende Online-Angebote und neue E-Services der Kommunen werden gebündelt im Internet zur Verfügung gestellt. Zudem biete OpenR@thaus verschiedene Basisfunktionen wie das Bürger- und Unternehmenskonto, die E-Payment-Funktion pmPayment von GovConnect, den Formularassistenten der Firma Form-Solutions (wir berichteten) sowie die BUS-Integration des Landes Niedersachsen. „Das Portalkonzept ist aber viel umfassender“, berichtete Benjamin Schock, verantwortlicher Servicebereichsleiter E-Services/DMS bei der ITEBO-Unternehmensgruppe. „OpenR@thaus ist so konzipiert, dass es Schnittstellen zu den in Kommunen eingesetzten Fachverfahren einbinden kann. Die Kommunikation von OpenR@thaus zum Fachverfahren und zurück in das persönliche Bürgerkonto erlaubt einerseits die medienbruchfreie Bearbeitung von Anträgen in der Verwaltung und andererseits die interaktive Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung.“ Die von Bürgern ausgefüllten Melderegisterauskünfte und Parkausweisanträge wurden in Hannover live von OpenR@thaus an das Meldeverfahren MESO übergeben. Carsten Weise, Anwendungsbetreuer im Servicebereich Bürgermanagement, erläutert: „Im Hintergrund übergibt das Portal die Antragsdaten an das Inforegister der Firma HSH und dann weiter an den Kommunikationsserver IRIS. Die Verwaltung muss an den technischen Details aber nicht teilhaben – für den Sachbearbeiter ist der Antrag aus OpenR@thaus direkt in MESO beziehungsweise VOIS|MESO verfügbar.“ Mit der Antragstellung durch den Bürger oder das Unternehmen erzeugt das integrierte Payment-Verfahren pmPayment laut ITEBO für jeden kostenpflichtigen Online-Antrag einen XML-Datensatz mit den entsprechenden Zahldaten. Diese Daten können automatisiert an Finanzfachverfahren wie Infoma newsystem übertragen werden. Henning Köster, Anwendungsbetreuer ERP-Systeme, newsystem zeigte auf dem Infotag, wie zuverlässig die Offene-Posten-Buchhaltung von newsystem und die Verbuchung der durch die Online-Anträge generierten Umsätze durchgeführt werden kann. Selbst Sammelüberweisungen von Anbietern wie Paypal könnten automatisiert zugewiesen und gesammelt gebucht werden. Mit der Integration des ECM-System ENAIO der Firma Optimal System wurde auf der Veranstaltung zudem die elektronische Aktenführung im Verbund mit Online-Prozessen präsentiert.



Stichwörter: CMS | Portale, OpenR@thaus


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...

Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...

Screenshot der Startseite von Augsburg.de mit eingeblendetem Barrierefreiheit-Menü.

Augsburg: Informationen in Leichter Sprache

[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...

Screenshot leben in Weimar

Weimar: Leben in der Stadt im Überblick

[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Whiteboard mit einer Präsentation der Integriert-App versammelt, zwei davon drücken symbolisch den Startknopf des neuen Angebots.
bericht

Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene

[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...