Freitag, 11. September 2026

EinbeckDigital Hub eröffnet

[01.12.2022] In Einbeck hat dataport.kommunal in Zusammenarbeit mit der Stadt den ersten Digital Hub in Niedersachsen eröffnet. Ziel ist es unter anderem, ein Netzwerk aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, um Innovationen zu fördern und Digitalisierungsvorhaben der Stadt zu beschleunigen.
Digital Hub im niedersächsischen Einbeck eröffnet.

Digital Hub im niedersächsischen Einbeck eröffnet.

(Bildquelle: Dataport)

In Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung hat dataport.kommunal einen Digital Hub in Einbeck eröffnet. Mit diesem ersten Hub in Niedersachsen (wir berichteten) setzt Dataport laut eigenen Angaben einen weiteren Meilenstein für mehr Synergien bei der Digitalisierung von und für Kommunen – und führt die Erfolgsgeschichte seiner bisher neun Innovationszentren fort.
Ziel der Kooperation zwischen der Stadt und den Experten von dataport.kommunal als IT-Dienstleister sei es, ein Netzwerk aus öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, um Innovationen zu fördern, Digitalisierungsvorhaben der Stadt zu beschleunigen sowie die Attraktivität der Region und den Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu steigern. In den Räumlichkeiten des Digital Hubs im Zentrum der Stadt stehe neben fünf Arbeitsplätzen auch ein Showroom zur Verfügung, der für Workshops oder andere Veranstaltungsformate genutzt werden kann.
„Im Fokus der gemeinsamen Arbeit mit dataport.kommunal steht das Gemeinwohl unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen in und um Einbeck unseren Lebensraum noch attraktiver gestalten und mit einer optimierten – digitalen – Daseinsvorsorge für mehr Lebensqualität für unsere Einwohnerinnen und Einwohner sorgen“, sagte Bürgermeisterin Sabine Michalek. Die konsequente Digitalisierung vor Ort soll dieses Vorhaben fördern. Die entsprechenden Projekte setzt dataport.kommunal mit der Stadt um. Neben der digitalen Daseinsvorsorge werden im Hub verschiedenste Schulungs- und Beratungsveranstaltungen angeboten, beispielsweise zur effektiven Beantragung benötigter Fördermittel.

Mehrwert durch Vernetzung

Die Digital Hubs böten darüber hinaus insbesondere Mehrwert durch Vernetzung. „Wir vermitteln beispielsweise den Kontakt zu Hochschulen, dem InnovationsLab Schleswig-Holstein, dem Verbindungsbüro in San Francisco sowie zu anderen Digital- und InnovationsHubs von dataport.kommunal. So bündeln wir Kompetenzen gewinnbringend und können von- und miteinander lernen“, erklärt Diana Martinic, Leiterin für den Aufbau des Digital Hubs Einbeck aufseiten von dataport.kommunal. Und Olaf Stepputat, Abteilungsleiter Kommunale Geschäftsfeldentwicklung von dataport.kommunal, ergänzt: „Durch das Vorantreiben der Digitalisierung gewinnen Kommunen an Standortattraktivität für Bürgerinnen und Bürger wie Unternehmen. Für das gemeinsame Gestalten der digitalen Zukunft bilden unsere Digital Hubs notwendige Dreh- und Angelpunkte. Ein bewährtes Konzept, das mit der Einrichtung in Einbeck nun auch in Niedersachsen fortgeführt wird.“
Die Innovationszentren wie der Digital Hub Einbeck werden von dataport.kommunal finanziert. Darüber hinaus stellt der IT-Dienstleister die Infrastruktur zur Verfügung und schafft Arbeitsplätze in den Regionen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Junge Frau zwischen Archivregalen streckt ihr Handy Richtung Kamera

Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look

[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...

Mpck-up der Schwammstadt-App

Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren

[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...

Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft

[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...

Screenshot: Mann im dunklen Anzug vor professionell ausgeleuchteter heller Wand

Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung

[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...

Blick in den nüchternen Empfangsbereich eines Büros mit digitalen Anzeigetafeln.

digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.

[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...

Farbige Papierfiguren auf weißem Untergrund, verbunden durch Linien

KGSt: Neues Verwaltungsleitbild

[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...

Gruppenbild vor Aufsteller

Peine: Onlinedienste bekannter machen

[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...