PforzheimDigitale Besuchersteuerung

Pforzheim: Die neue digitale Besuchersteuerung der Kfz-Zulassungsstelle wird vorgestellt.
v.l.: Jürgen Beck, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung; Jacqueline Sommer, Leiterin der Kfz-Zulassungsstelle; Bürgermeister Dirk Büscher
(Bildquelle: Stadt Pforzheim; Anna Friesen)
In Pforzheim ist jetzt eine digitale Besuchssteuerung in der Kfz-Zulassungsstelle gestartet. Wie die Stadt in Baden-Württemberg erklärt, können die Bürgerinnen und Bürger auf einer Website die gewünschte Dienstleistung und einen freien Termin auswählen. Nach Eingabe der Daten erhalten sie direkt eine Bestätigung mit QR-Code und Terminkennziffer per E-Mail. Hiermit müssen sie sich zum gebuchten Termin in der Zulassungsbehörde anmelden und werden dann zum nächsten freien Mitarbeiter gerufen.
„Lange Wartezeiten können damit vermieden werden und für den Kunden ist das eine enorme Erleichterung“, sagt Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher. „Unsere Sachgebietsleiterin Jacqueline Sommer hat mit Ausdauer und Gewissenhaftigkeit den Grundstein für dieses System gelegt, auf das viele bereits gewartet haben.“ Nach Angaben der Stadt wird das System bereits genutzt, ohne, dass dafür groß Werbung gemacht wurde. „Schon nach gut einer Woche haben sich die Terminvergaben nahezu verdoppelt“, sagt Jacqueline Sommer. „ Das liegt an Suchmaschinen im Internet und zeigt wie notwendig das war.“ Im Schnitt habe sie mit 100 Zulassungen pro Tag zu tun, wobei die Terminvergaben eine zunehmende Rolle spielten. Spontane Besuche seien unverändert möglich. Dann sei allerdings mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Auch können möglicherweise nicht alle Spontankunden am gleichen Tag bedient werden. Durch die Online-Terminvergabe soll es zu einer Entzerrung der Kundenströme kommen, um Besucherspitzen und Annahmestopps zu vermeiden.
„In Kürze wird das System übrigens noch um eine Funktion erweitert. Über einen QR-Code auf dem Ticket können Spontankunden den Wartestatus dann auch außerhalb des Gebäudes über ihr Smartphone verfolgen“, sagt Jaqueline Sommer. So sei der ständige Aufenthalt im Wartebereich der Zulassungsbehörde nicht mehr nötig.
Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient
[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. mehr...
Interview: Zwischen Praxis und Politik
[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...
Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt
[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...
Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran
[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...
Green IT: Ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Digitalisierung
[08.04.2026] Angesichts der komplexen Aufgaben, denen sich der öffentliche Sektor in seiner digitalen Transformation gegenübersieht, haben Umweltaspekte oft eher niedrige Priorität. Klare Ziele und konkrete, einfache Maßnahmen helfen, Nachhaltigkeitsziele in digitale Strategien zu integrieren. mehr...
Ennepe-Ruhr-Kreis: Prozessmanagement kommt voran
[08.04.2026] Ergebnisse des interkommunalen Projekts zum Prozessmanagement im Ennepe-Ruhr-Kreis sind ein umfassendes Prozessregister, abgestimmte Standards und ein belastbares Netzwerk. Nun startet das Projekt in die nächste Phase. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
Besuchersteuerung: Zeitgemäßer Bürgerservice
[27.03.2026] Die IKT-Ost hat eine neue Lösung zur Termin- und Besuchersteuerung eingeführt. Der IT-Träger für zwei Landkreise und eine Stadt setzt dabei auf eine einheitliche Software für alle Kommunen. Profiteure sind Verwaltungen und Bürger. mehr...
Büdelsdorf: Digitales Zielmanagementsystem
[06.03.2026] Die Stadt Büdelsdorf hat ein digitales Zielmanagementsystem eingerichtet. Es soll eine gezielte Steuerung, Wirksamkeitsmessung und Auswertung wichtiger Kennzahlen seitens der Stadt ermöglichen. mehr...
cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX
[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...
Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...
Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte
[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...
Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel
[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...
Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr
[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...
Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte
[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...






















