NettetalDigitalisierung läuft
Zwei wichtige E-Government-Projekte konnte laut eigenen Angaben die Stadt Nettetal im Jahr 2020 an den Start bringen. Dazu zähle zum einen der xFlow, ein Workflow zur elektronischen Bearbeitung und Archivierung von Rechnungen. Nettetal ist hier Pilotkommune des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN). Als zweite wesentliche Neuerung nennt Nettetal das Online-Termin-Management, dessen Einführung aufgrund der Corona-Pandemie sogar vorgezogen worden sei. „Beide neuen E-Government-Produkte wurden, trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie, erfolgreich in der Stadtverwaltung getestet und werden jetzt für alle Fachbereiche ausgerollt“, sagt der Erste Beigeordnete Michael Rauterkus. „Damit können wir die nächsten Projekte im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie angehen.“ Auch für den Fachbereich Schule nennt Nettetal eine Neuerung: Im Frühjahr 2020 sei er mit einer Fachkraft für IT neu aufgestellt worden. „Die Versorgung der Schulen mit digitalen Endgeräten befindet sich ebenso in der Umsetzung wie die Glasfaser-Anbindung der Nettetaler Schulen“, berichtet Geschäftsbereichsleiter Jochen M. Müntinga und kündigt an: „Wir wollen jetzt neue und mitunter mobile Software-Lösungen für die Eltern-Lehrer-Schüler-Kommunikation sowie für Verbesserungen innerhalb der Selbstverwaltung der Schulen in den Blick nehmen.“ Für die nächsten Digitalisierungsschritte in Nettetal haben zwischenzeitlich ausführliche Gespräche mit der Firma publicplan, einem Unternehmen für Open-Source-Anwendungen im öffentlichen Bereich stattgefunden, berichtet die Stadt. Und auch Gespräche mit dem KRZN stehen an, damit die Erkenntnisse der Nettetaler Projekte später allen Kommunen im IT-Verbund zur Verfügung stehen können.
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