Donnerstag, 5. November 2026

OldenburgDritter Bürgerhaushalt

[23.03.2012] Der Bürgerhaushalt der Stadt Oldenburg ist in die dritte Runde gestartet. Die Mitwirkungsmöglichkeiten wurden in diesem Jahr erweitert: Registrierte Bürger können nicht nur Vorschläge, sondern auch Kommentare abgeben.

Die Oldenburger sind zum dritten Mal aufgerufen, sich mit Spar- und Ausgabevorschlägen an der Finanzpolitik der Stadt zu beteiligen. Gegenüber den vorherigen Bürgerhaushalten wurden die Mitwirkungsmöglichkeiten nach Angaben der Stadt in diesem Jahr erweitert. Registrierte Bürger können neben Vorschlägen auch Kommentare abgeben, sich somit austauschen und zudem mit der Politik in Dialog treten, die zugesagt habe, abgegebene Vorschläge zu kommentieren. „Das Internet als Medium zeigt neue Perspektiven in Bezug auf den Austausch der einzelnen Akteure auf, die nicht ungenutzt bleiben sollen. Dagegen wird es weder eine Auftaktveranstaltung noch Bürgerforen geben, da diese Veranstaltungen lediglich einen geringen Zuspruch in der Oldenburger Bevölkerung fanden“, so Erste Stadträtin Silke Meyn. Vorschläge können bis zum 30. April 2012 eingereicht werden. Die anschließende Online-Abstimmungsphase endet am 4. Juni. Später dürfen 5.000 zufällig ausgewählte Bürger über die jeweils 15 zuvor favorisierten Ideen der Kategorien Spar- sowie Ausgabevorschlag abstimmen. Nach Abschluss dieser beiden Phasen werden die Prioritätenlisten den Ratsfraktionen zur Beratung zugeleitet. Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme in den Haushalt wird vom Rat mit dem Haushaltsbeschluss im Dezember getroffen. Wie die Stadt Oldenburg weiter mitteilt, machen auf den Bürgerhaushalt nicht nur Banner in der Innenstadt aufmerksam. Im April ist außerdem ein Informationsstand mit Teilnehmern aus Politik und Verwaltung geplant. Ziel dieser Aktion sei es, über Ablauf des Bürgerhaushalts sowie über den Haushalt zu informieren. Ebenso wollen die Ratsmitglieder Bürger für eine Teilnahme an dem E-Partizipationsverfahren motivieren.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Partizipation

München: Stadtplanung spielerisch mitgestalten

[05.11.2026] Mit einem digitalen Beteiligungsspiel hat München erprobt, wie sich Jugendliche stärker in die Stadtplanung einbeziehen lassen. Welche Erfahrungen die Stadt dabei gesammelt hat und was andere Kommunen daraus lernen können, ist Thema eines Online-Praxistalks am 10. Dezember 2026. mehr...

Börsensaal des Lübecker Rathauses

Lübeck/Mühlhausen/Hilpoltstein: Drei Städte setzen auf Mängelmelder Pro

[28.10.2026] Die Städte Lübeck, Mühlhausen und Hilpoltstein setzen bei der digitalen Erfassung und Bearbeitung von Bürgeranliegen auf den Mängelmelder Pro des Anbieters wer denkt was. Während die Lösung in Mühlhausen und Hilpoltstein bereits im Einsatz ist, bereitet Lübeck die Einführung vor. mehr...

LINa-App auf dem Handy-Bildschirm

Dortmund: App erfasst Sicherheitsgefühl

[23.10.2026] Mit der neuen Anwendung LINa können Bürgerinnen und Bürger in Dortmund ihre Wahrnehmungen zum Wohnumfeld direkt an die Stadtverwaltung melden. Die anonymisiert ausgewerteten Informationen sollen helfen, Entwicklungen in den Quartieren frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen einzuleiten. mehr...

Nahaufnahme auf ein Paar Hände mit Smartphone, im Hintergrund unscharfe Vegetation

MagdeApp: Mehr Inhalte, weniger Barrieren

[28.09.2026] Mitmachen in Magdeburg soll einfach sein. Die städtische MagdeApp wurde deshalb um neue Funktionen erweitert. Sie machen die Beteiligungsangebote der Landeshauptstadt sichtbarer und verbessern die Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit der App. mehr...

KI-generiertes Rendering zur möglichen Neugestaltung des Domplatzes Eichstätt
bericht

KI-Oasen: Wenn Städte träumen

[31.07.2026] Das Architekturbüro weiss Architekten entwickelt mit den KI-Oasen ein Beteiligungsformat, das Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger niederschwellig in ortsspezifische Bilder übersetzt. In Eichstätt wird daraus nun ein kommunales Pilotprojekt. mehr...

Menschen blicken auf einen Tisch mit Notizzetteln
bericht

Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter

[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...

Magdeburg_VR_Bürgerbeteiligung_Personen im Elbedome
bericht

Magdeburg: Beteiligung mit VR

[28.07.2026] Wie lassen sich komplexe städtebauliche Planungen anschaulich vermitteln und die Bürgerbeteiligung stärken? Ein Forschungsprojekt zeigt am Beispiel der Großen Münzstraße in Magdeburg, wie Virtual Reality neue Wege in der Bauleitplanung eröffnen kann. mehr...

Darstellung des Bürgertipps-Portals "Sag's Achim" auf einem Monitor, einem Tablet und einem Smartphone

Achim: Portal für Bürgertipps

[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...

Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase zeigt auf ein iPad, das die neue Microsite Bürgerbeteiligung Mainz zeigt

Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten

[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...

Weibliche Hand, die ein Smartphone auf einen Fliegenpilz im Wald richtet

Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt

[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...

Vektorillustration mit jungen Menschen in der Nähe eines großen Smartphones, die Feedback und Bewertungen für ein Produkt oder eine Dienstleistung abgeben.

Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech

[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...

Elbphilharmonie spiegelt sich in einer Glaskugel mit dem Wort Hamburg

Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit

[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...

Marktplatz-mit-BeachFlag-2048x1538

wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog

[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...

Stuttgart gelauncht Beteiligungsportal_frau schaut auf Tablet

Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal

[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...

Screenshot der Radspur-App im App-Store.

Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis

[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...