Lübeck/Mühlhausen/HilpoltsteinDrei Städte setzen auf Mängelmelder Pro

Im imposanten Börsensaal des Lübecker Rathauses wurde das Fundament für die Einführung des Mängelmelder Pro in der Hansestadt erarbeitet.
(Bildquelle: wer denkt was GmbH)
Die Hansestadt Lübeck führt den Mängelmelder Pro des Darmstädter Unternehmens wer denkt was ein. Um die Lösung an die Verwaltungsabläufe anzupassen, haben sich rund 20 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachbereiche, darunter das Ordnungsamt, Stadtgrün und die Entsorgungsbetriebe, zu einem gemeinsamen Workshop getroffen. Dabei wurden für die einzelnen Meldungskategorien die erforderlichen Angaben, Zuständigkeiten und Bearbeitungsschritte definiert. Auch die Übergabe an externe Fachverfahren und die abschließende Bearbeitung der Meldungen wurden berücksichtigt. Die erarbeiteten Prozesse bilden nun die Grundlage für die technische Einrichtung des Systems.
Bereits seit Ende September 2026 ist der neue Mängelmelder Pro in der thüringischen Stadt Mühlhausen im Einsatz. Bürgerinnen und Bürger können über eine Web-Anwendung oder die zugehörige App Schäden und andere Probleme im Stadtgebiet melden. Dafür stehen Kategorien wie Straßenbeleuchtung, Abfall, Spielplätze, Stadtbäume oder Verkehrsschilder zur Verfügung. Die Meldungen werden anhand der ausgewählten Kategorie automatisch an die zuständigen Stellen in der Verwaltung weitergeleitet. Ziel ist es, die Bearbeitung zu beschleunigen und die Kommunikation mit der Bürgerschaft transparenter zu gestalten.
Auch die bayerische Stadt Hilpoltstein nutzt seit Ende August 2026 eine neue digitale Hinweiskarte auf Basis des Mängelmelders Pro. Meldungen zu Straßen und Wegen, Grünanlagen oder Abfall können darüber strukturiert erfasst und den zuständigen Fachämtern zugeordnet werden. Darüber hinaus will die Stadt die Plattform mit bestehenden Beteiligungsformaten verknüpfen. So soll die Hinweiskarte künftig beispielsweise zur Vor- und Nachbereitung von Bürgerversammlungen genutzt werden, um Anregungen aus der Bevölkerung direkt aufzunehmen und weiterzuverarbeiten.
Mit den drei Projekten verfolgt wer|denkt|was das Ziel, die digitale Kommunikation zwischen Bürgerschaft und Verwaltung zu verbessern und zugleich interne Bearbeitungsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei wird die Software jeweils an die organisatorischen Anforderungen der Kommunen angepasst.
Dortmund: App erfasst Sicherheitsgefühl
[23.10.2026] Mit der neuen Anwendung LINa können Bürgerinnen und Bürger in Dortmund ihre Wahrnehmungen zum Wohnumfeld direkt an die Stadtverwaltung melden. Die anonymisiert ausgewerteten Informationen sollen helfen, Entwicklungen in den Quartieren frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen einzuleiten. mehr...
MagdeApp: Mehr Inhalte, weniger Barrieren
[28.09.2026] Mitmachen in Magdeburg soll einfach sein. Die städtische MagdeApp wurde deshalb um neue Funktionen erweitert. Sie machen die Beteiligungsangebote der Landeshauptstadt sichtbarer und verbessern die Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit der App. mehr...
KI-Oasen: Wenn Städte träumen
[31.07.2026] Das Architekturbüro weiss Architekten entwickelt mit den KI-Oasen ein Beteiligungsformat, das Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger niederschwellig in ortsspezifische Bilder übersetzt. In Eichstätt wird daraus nun ein kommunales Pilotprojekt. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter
[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...
Magdeburg: Beteiligung mit VR
[28.07.2026] Wie lassen sich komplexe städtebauliche Planungen anschaulich vermitteln und die Bürgerbeteiligung stärken? Ein Forschungsprojekt zeigt am Beispiel der Großen Münzstraße in Magdeburg, wie Virtual Reality neue Wege in der Bauleitplanung eröffnen kann. mehr...
Achim: Portal für Bürgertipps
[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...
Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten
[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...
Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt
[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...
Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech
[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...
Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit
[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...
wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog
[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...
Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal
[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...
Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis
[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...
Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform
[19.03.2026] Mit Seid Dabei haben Bad Homburg v. d. Höhe, Friedrichsdorf und Wehrheim eine gemeinsame Beteiligungsplattform gestartet, auf der jede Kommune zwar einen eigenen Bereich verwaltet, die technische Infrastruktur aber mit den anderen teilt. mehr...


















